Pallade Veneta - Torreicher Samstag: HSV und Heidenheim siegen

Torreicher Samstag: HSV und Heidenheim siegen


Torreicher Samstag: HSV und Heidenheim siegen
Torreicher Samstag: HSV und Heidenheim siegen / Foto: © FIRO/SID

Im engen Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Liga gehen der Hamburger SV und der 1. FC Heidenheim mit Rückenwind in die Winterpause. Zum torreichen Hinrundenabschluss besiegten die Hanseaten den SV Sandhausen 4:2 (1:0) und überwintern auf Rang zwei hinter Herbstmeister Darmstadt 98, Heidenheim geht nach einem spektakulären 5:4 (3:2) gegen Jahn Regensburg als Dritter in die Winterpause. Im ebenfalls turbulenten Krisenduell trennten sich der Karlsruher SC und der FC St. Pauli 4:4 (3:3).

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In Hamburg trafen Torjäger Robert Glatzel (27./80.) mit seinen Saisontoren zehn und elf und Ludovit Reis (56.) für den defensiv anfälligen HSV, Alexander Schirow (74.) unterlief ein Eigentor. Cebio Soukou (50.) und Christian Kinsombi (68.) erzielten die Tore für die Sandhäuser (16 Punkte), die im Tabellenkeller festsitzen.

Beim Torfestival in Heidenheim setzte Stefan Schimmer (90.+4) in der Nachspielzeit den Schlusspunkt, zwei Minuten zuvor hatte Regensburgs Aygün Yildirim das 4:4 erzielt. Zuvor hatten Tim Kleindienst (21./39.), Adrian Beck (36.) und Denis Thomalla (76.) für Heidenheim sowie Prince Osei Owusu (14.), Charalambos Makridis (45.+1) und Nicklas Shipnoski (55.) für den Jahn getroffen.

Doppelpacker Fabian Schleusener (12./31.), Marvin Wanitzek (16.) und Mikkel Kaufmann (50.) erzielten vor 21.487 Zuschauern in Karlsruhe die Treffer des Heimteams, das mit dem ersten Punktgewinn nach zuvor fünf Niederlagen in Serie zumindest ein kleines Erfolgserlebnis feierte. Der ebenso zweifache Torschütze Johannes Eggestein (24./43.), Eric Smith (43.) und Lukas Daschner (61.) trafen für die Gäste, die seit fünf Spielen auf einen Sieg warten.

Vor dem Anpfiff hatten die Heimfans Pyrotechnik abgebrannt. Der dabei entwickelte Rauch verbreitete sich im gesamten Stadion und sorgte für eine knapp 15-minütige Verzögerung des Anpfiffs. Wie der KSC später mitteilte, gab es "10 bis 15 Verletzte durch das Einatmen des Rauches, die ambulant behandelt werden mussten".

M.Jacobucci--PV

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