Pallade Veneta - "Volle Kapelle": FC Bayern Deutschland im WM-Rhythmus

"Volle Kapelle": FC Bayern Deutschland im WM-Rhythmus


"Volle Kapelle": FC Bayern Deutschland im WM-Rhythmus
"Volle Kapelle": FC Bayern Deutschland im WM-Rhythmus / Foto: © FIRO/SID

Der FC Bayern Deutschland hat sich mit einem glanzlosen Pflichtsieg zur Weltmeisterschaft in Katar verabschiedet. Mit sechs deutschen WM-Fahrern in der Startelf setzte sich der Bundesliga-Spitzenreiter München mit 2:0 (1:0) beim Tabellenletzten Schalke 04 durch und baute mit dem sechsten Ligasieg in Folge seinen Vorsprung vorerst auf sechs Punkte aus.

Textgröße ändern:

Nationalspieler Serge Gnabry (38.) und Kameruns WM-Teilnehmer Eric Maxim Choupo-Moting (52.) sicherten den Bayern zudem den neunten Dreier nacheinander gegen die Königsblauen. Schalke geht mit fünf Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz in die WM-Pause. Drei Tage nach dem 1:0 gegen Mainz 05 hielten die Gelsenkirchener das Spiel lange offen und bestätigten in der ersten Hälfte ihren Aufwärtstrend unter dem neuen Trainer Thomas Reis.

Bayern-Trainer Julian Nagelsmann bot aus dem Kader von Hansi Flick Torhüter Manuel Neuer, Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger, Jamal Musiala und Leon Goretzka auf der Doppelsechs sowie Gnabry und Leroy Sane in der Offensive auf. Lediglich Thomas Müller fehlte, der in München seine diversen Blessuren auskurieren sollte.

"Sie brauchen Rhythmus für die WM", sagte Nagelsmann bei Sky, "deshalb entscheiden wir uns für die volle Kapelle." Die Nationalmannschaft trifft sich am Sonntag in Frankfurt/Main zum Abflug in die direkte WM-Vorbereitung. Musiala schrieb schon mit dem Anpfiff Vereinsgeschichte beim Rekordmeister: Mit 19 Jahren und 259 Tagen war er der jüngste Spieler seit Bundesligagründung, der für den FC Bayern die Marke von 100 Pflichtspielen erreichte.

Reis tauschte gegenüber dem Sieg gegen Mainz nur auf einer Position: Dominick Drexler rückte für Florent Mollet ins offensive Mittelfeld. Gegen hochkonzentriert verteidigende Gastgeber taten sich die Bayern zunächst sehr schwer, eine Lücke zu finden. Die erste Torchance hatten die Schalker, die wie von Reis gefordert "nicht mit einem Köttel in der Buxe" spielten: Nach einem Sprint über die linke Seite scheiterte Marius Bülter an Neuer (24.).

Zwei Minuten später gelang den Bayern der erste gefährliche Abschluss: Nach Gnabrys Kopfball rettete aber U21-Nationalspieler Tom Krauß für Schalke-Keeper Alexander Schwolow. Dann wehrte Schwolow zusammen mit dem Pfosten einen Kopfball von Choupo-Moting ab (33.). Damit schaffte Königsblau fast "Historisches": Erstmals seit sechs Jahren und zehn Bundesligaduellen mit dem Rekordmeister hatten sie zu diesem Zeitpunkt noch kein Gegentor kassiert.

Bis zur Halbzeit hielten die Gelsenkirchener das aber nicht durch: Gnabry traf doch noch zur Bayern-Führung. Kurz nach der Pause sorgte der Ex-Schalker Choupo-Moting für die Entscheidung.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Tapsoba leitet Comeback ein: Bayer wendet Pokal-Blamage ab

Der Kapitän geht voran: Bayer Leverkusen hat ein blamables Pokal-Aus dank "Torjäger" Edmond Tapsoba gerade noch abgewendet. Die Werkself drehte einen 0:2-Rückstand gegen den aufmüpfigen 1. FC Nürnberg nach einem Ecken-Doppelpack ihres Kapitäns in ein 5:2 (1:2) und zog zum vierten Mal in Folge ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Der Club von Trainer Miroslav Klose konnte sich für eine starke Leistung nicht belohnen.

Kompany wieder zu Hause, der FC Bayern im Achtelfinale

Inspiriert vom Ballon d'Or für Harry Kane hat der FC Bayern standesgemäß das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Obwohl der frisch gekürte Weltfußballer nur auf der Bank saß, gelang dem Titelverteidiger auch durch einen Doppelpack von Michael Olise ein weitgehend souveränes 6:1 (2:1) gegen den Zweitligisten 1. FC Magdeburg - mit einigen Schlampigkeiten und dem zwischenzeitlichen Ausgleich der mutigen Gäste als Schönheitsfleck.

Nach Hirnhautreizung: Kompany aus Klinik entlassen

Trainer Vincent Kompany vom FC Bayern ist nach seinem Zusammenbruch in Folge einer Hirnhautreizung aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das bestätigte der Münchner Sportvorstand Max Eberl im Vorfeld der DFB-Pokalpartie des Titelverteidigers gegen den 1. FC Magdeburg. "Das ist, glaube ich, die größte und die schönste Nachricht für uns alle", sagte Eberl in der ARD.

Champions League: Nächster Dämpfer für Bayern-Frauen

Die Fußballerinnen des FC Bayern haben in der Champions League im Kampf um die Top vier erneut einen Dämpfer kassiert. Der deutsche Double-Sieger kämpfte sich gegen Real Madrid zwar nach einem frühen 0:2-Rückstand noch einmal zurück, kam aber nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus - wie schon im ersten Europapokal-Heimspiel der Saison gegen Manchester City.

Textgröße ändern: