Pallade Veneta - Ehemalige DFB-Chefs kritisieren Umgang mit "One Love"-Binde

Ehemalige DFB-Chefs kritisieren Umgang mit "One Love"-Binde


Ehemalige DFB-Chefs kritisieren Umgang mit "One Love"-Binde
Ehemalige DFB-Chefs kritisieren Umgang mit "One Love"-Binde / Foto: THOMAS BOECKER - DFB (German Football Federation)/SID

Die beiden früheren DFB-Präsidenten Fritz Keller und Reinhard Grindel haben den Umgang mit der "One Love"-Binde kritisiert. Der Streit darum sei "ein Indikator, wie miserabel die FIFA aufgestellt ist", sagte Keller der Sport Bild. Die Botschaft "Es gibt nur eine Liebe" sei "keine politische, sondern eine Menschenrechts-Aussage".

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Aus Sicht von Grindel hätte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) das Thema schon vor der WM in Katar mit dem Weltverband klären müssen. Er verstehe nicht, "warum sich der DFB nicht die schriftliche Zusage von FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura hat geben lassen", die Binde tragen zu dürfen, sagte der 61-Jährige.

Die FIFA hatte mehreren Verbänden das Tragen der "One Love"-Binde verboten und offenbar mit Sanktionen gedroht. Im Streit mit der FIFA prüft der DFB rechtliche Schritte. Die Auseinandersetzung um die Kapitänsbinde mit dem Vielfaltslogan könnte vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) landen.

In der Kritik steht weiterhin auch FIFA-Präsident Infantino, der trotz der Oppositionsrolle europäischer Verbände auf dem Kongress im kommenden Jahr erneut gewählt werden dürfte. Keller fordert, "dass die Verbände der westlichen Welt den Mut haben, als Signal gegen Infantino und damit für Menschenrechte zu stimmen. Und für 2027 einen eigenen Kandidaten aufstellen".

M.Romero--PV

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