Pallade Veneta - Grüne machen Druck auf Klimaschutz-"Schlusslicht" Wissing

Grüne machen Druck auf Klimaschutz-"Schlusslicht" Wissing


Grüne machen Druck auf Klimaschutz-"Schlusslicht" Wissing
Grüne machen Druck auf Klimaschutz-"Schlusslicht" Wissing / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Die Grünen machen Druck auf Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP), weil er ihrer Ansicht nach zu wenig für das Klima tut. "Volker Wissing muss raus aus dem Bummelzug beim Klimaschutz", sagte Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge am Donnerstag bei der Klausurtagung des Fraktionsvorstands. Die Grünen wollten Wissing dabei helfen.

Textgröße ändern:

Der Fraktionsvorstand verabschiedete auf der Klausurtagung ein Papier mit dem Titel "Starter-Paket für mehr Klimaschutz im Verkehrssektor". Darin heißt es, im "gemeinsamen Kampf der Bundesregierung gegen die Klimakrise" sei der Verkehrssektor "aktuell das Schlusslicht".

Um Abhilfe zu schaffen, schlägt die Fraktionsspitze Maßnahmen in vier Bereichen vor. Zum einen sollten Bahn, Rad und Bus in Stadt und Land attraktiver werden, unter anderem mit günstigeren Tickets und mehr Investitionen in den Nahverkehr sowie Änderungen im Verkehrsrecht. Nötig sei auch der "Abbau umweltschädlicher Subventionen", etwa bei der steuerlichen Absetzbarkeit von Dienstwagen und fossilen Kraftstoffen, sowie eine sozial-ökologische Reform der Pendlerpauschale.

Unter der Überschrift "Planung beschleunigen für Schienen und Brücken" fordert die Grünen-Fraktionsspitze außerdem "die volle Konzentration auf die Sanierung von Brücken und vorhandenen Schnellwegen". Die bis 2030 vorgesehenen Ausbauten von Autobahnen und Bundesfernstraßen müssten demgegenüber "deutlich" reduziert werden.

Letzter Punkt des Papiers ist eine "Elektrifizierungs-Offensive für den Güterverkehr". Zugleich betonen die Spitzen-Grünen, die vorgeschlagenen Maßnahmen könnten "nur den Beginn einer umfassenden Verkehrswende darstellen". Es sei noch mehr nötig, unter anderem "ein generelles Tempolimit oder eine große Reform der Kfz-Steuer".

Bundesklimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) sagte auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Dröge, im Verkehrsbereich gebe es zwar Bewegung, "aber bei Weitem noch nicht genug". Hier klaffe beim Klimaschutz eine "Lücke, mit der die Bundesregierung nicht gut leben kann. Sie muss geschlossen werden im Jahr '23".

"An Ideen, an möglichen Maßnahmen ist ja kein Mangel", betonte Habeck. "Ich glaube nicht, dass Volker Wissing der Minister sein möchte, der am Ende der Legislatur der einzige ist, der es nicht geschafft hat, in seinem Ressortbereich die Klimaschutzlücke zu schließen."

Die Bundesregierung hatte Ende Oktober die Ressortabstimmung zum Klimaschutz-Sofortprogramm eingeleitet, um Deutschland auf Kurs des Einsparziels bei den Treibhausgasemissionen bis 2030 zu bringen. Das Sofortprogramm war nötig geworden, nachdem bisherige Zwischenziele nicht erreicht wurden, besonders im Gebäude- und Verkehrssektor. Nach damaligen Angaben aus Regierungskreisen ist die Lücke im Verkehrsministerium mit 271 Millionen Tonnen CO2, die zusätzlich eingespart werden müssen, weiterhin am größten.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Prince Kohli, CEO von Sauce Labs, sagt, die 1-Billionen-Dollar-Branche für Softwarequalität habe seit 20 Jahren auf dem „falschen Ansatz aufgebaut"

Die Einführung der neuen „Sauce AI for Test Authoring" zielt auf den arbeitsintensivsten Teil der 22 % der IT-Budgets ab, die für die Qualitätssicherung aufgewendet werden, indem sie die Entwicklungsteams dazu bringt, von der Erstellung von Testfällen zur Definition von Geschäftsabsichten überzugehen, die die Plattform autonom in sich selbst verbessernde Testsuiten umwandelt.

Maxon steigt mit neuer Echtzeit-Archviz-Lösung offiziell in den AEC-Markt ein

Redshift for Vectorworks jetzt verfügbar, Autodesk Revit® Beta offen für Anmeldungen und Graphisoft Archicad kommt im Laufe des Jahres 2026. Maxon gibt einen tieferen Einblick in seinen End-to-End-3D-Workflow für Architekten und Designer - für 2026 und darüber hinaus.

Datavault AI kündigt für Donnerstag, den 19. März 2026, eine Telefonkonferenz zur Erörterung der Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 an

PHILADELPHIA, PA / ACCESS Newswire / 17. März 2026 / Datavault AI Inc. („Datavault AI" oder das „Unternehmen") (NASDAQ:DVLT), ein Anbieter von Technologien für Datenmonetarisierung, Authentifizierung, digitale Interaktion und die Tokenisierung realer Vermögenswerte, gab heute bekannt, dass es seine Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor Börsenbeginn am Donnerstag, dem 19. März 2026, veröffentlichen wird.

Frühere Dombaumeisterin kritisiert geplantes Eintrittsgeld für Kölner Dom

Die ehemalige Kölner Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner hat das geplante Eintrittsgeld für den Kölner Dom kritisiert. Solch ein Eintrittsgeld schrecke sicherlich Besucher ab, sagte Schock-Werner am Montag im Deutschlandfunk. Außerdem drohe es, den Charakter des Doms zu verändern. "In dem Moment, wo ich Geld erhebe, ist es mehr wie ein Museum", sagte Schock-Werner. Sie fände es "ganz schwierig", wenn der Dom nur noch von wohlhabenden Menschen besucht werden könne.

Textgröße ändern: