Pallade Veneta - Halbleiterhersteller Infineon startet mit Bau von Standort in Dresden

Halbleiterhersteller Infineon startet mit Bau von Standort in Dresden


Halbleiterhersteller Infineon startet mit Bau von Standort in Dresden
Halbleiterhersteller Infineon startet mit Bau von Standort in Dresden / Foto: Christof STACHE - AFP

Der Halbleiterhersteller Infineon kann mit dem Bau eines neuen Werkes in Dresden beginnen. Das Bundeswirtschaftsministerium erteilte eine Ausnahmegenehmigung für einen vorzeitigen Projektbeginn, erklärten das Münchener Unternehmen und das Ministerium am Donnerstag. Die Bundesregierung will das Werk mit öffentlichen Mitteln fördern, die Genehmigung dafür seitens der EU-Kommission wartet das Wirtschaftsministerium aber nicht ab, um das Projekt zu beschleunigen.

Textgröße ändern:

"Mit dem Projekt von Infineon stärken wir den Industrie- und Halbleiterstandort Deutschland", erklärte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). "Halbleiter gehören zu den Schlüsseltechnologien und sind zentral für die Transformation - deshalb müssen wir uns im globalen Wettbewerb behaupten und sind als Bundesregierung bereit, Projekte massiv zu unterstützen."

Bei derartigen Investitionsentscheidungen "zählt das Tempo", erklärte Habeck weiter. Deshalb werde der Projektbeginn frühzeitig genehmigt. "Der nächste Schritt ist jetzt der zügige Abschluss des formellen Beihilfeverfahrens." Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) bedankte sich beim Bund für die Unterstützung. "Das sind gute Nachrichten für Sachsen", erklärte er.

Infineon will nach eigenen Angaben fünf Milliarden Euro in das neue Werk investieren - "die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte". Die Chip-Fertigung soll 2026 an den Start gehen und rund 1000 neue Arbeitsplätze schaffen. Dafür strebt das Unternehmen nach eigenen Angaben staatliche Förderung im Umfang von einer Milliarde Euro an.

Es ist das zweite große Investitionsprojekt im Halbleiter-Bereich, das die Bundesregierung massiv unterstützt. Im saarländischen Ensdorf will das US-Unternehmens Wolfspeed in Zusammenarbeit mit dem deutschen Automobilzulieferer ZF eine Gigafabrik für Silizium-Halbleiter bauen. Auch hier rechnen die Unternehmen mit einer öffentlichen Förderung in Milliardenhöhe.

In Magdeburg soll zudem eine Chipfabrik des US-Herstellers Intel entstehen. Hier laufen nach Angaben des Staatssekretärs Sven Giegold (Grüne) aus dem Wirtschaftsministerium von Anfang Januar aber noch Gespräche über die konkrete Ausgestaltung einer etwaigen Förderung.

C.Conti--PV

Empfohlen

Warnungen vor KI-Risiken - Anthropic-Chef fordert langsameres Entwicklungstempo

Außer Kontrolle geratene KI, gehackte Frühwarnsysteme, Risiko einer Auslöschung: Angesichts der deutlichen Warnungen vor Gefahren für die Menschheit durch Künstliche Intelligenz (KI) hat der Chef des KI-Unternehmens Anthropic, Dario Amodei, zu einer Drosselung der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz aufgerufen. Unterstützung erhielt er am Wochenende vom Chef des Konkurrenzunternehmens OpenAI, Sam Altman, und dem Techunternehmer Elon Musk. Wegen der Sicherheitsbedenken erteilte Altman einem Börsengang von OpenAI in diesem Jahr eine Absage.

Galaxy Tab S12系列效果圖曝光 Ultra擬配雙鏡頭及瀏海螢幕

Samsung Galaxy Tab S12+與Galaxy Tab S12 Ultra的效果圖近日流出,顯示兩款平板採用金屬機身並支援S Pen。消息預期新機可能於9月發布,正式規格、售價與推出日期仍待Samsung公布。

Altman: OpenAI wird 2026 nicht an die Börse gehen

Wegen der Sicherheitsbedenken hinsichtlich Künstlicher Intelligenz wird das KI-Unternehmen OpenAI nach Angaben seines Chefs Sam Altman in diesem Jahr nicht an die Börse gehen. "Angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um das Thema Sicherheit wäre es derzeit wenig ratsam, an die Öffentlichkeit zu gehen, und wir verspüren diesbezüglich keinen Druck", sagte Altman in einem am Samstag (Ortszeit) veröffentlichten Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Fortune".

Anthropic-Chef fordert langsameres Tempo bei KI-Entwicklung - Musk und Altman stimmen zu

Angesichts der Warnungen vor den Risiken einer sogenannten Superintelligenz hat Anthropic-Chef Dario Amodei KI-Unternehmen aufgerufen, die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz zu drosseln. "Wir müssen das Tempo verlangsamen, mit dem wir die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessern", schrieb Amodei am Samstag auf seiner persönlichen Website. Unterstützung erhielt er vom Chef des Konkurrenzunternehmens OpenAI, Sam Altman, und dem Techunternehmer Elon Musk.

Textgröße ändern: