Pallade Veneta - Hühnchen vom Biohof oder aus Legebatterie besser erkennen

Hühnchen vom Biohof oder aus Legebatterie besser erkennen


Hühnchen vom Biohof oder aus Legebatterie besser erkennen
Hühnchen vom Biohof oder aus Legebatterie besser erkennen / Foto: PHILIPPE MERLE - AFP/Archiv

Ein neuer Test soll besser erkennen, ob etwa ein Hühnchen vom Biohof oder aus der Massentierhaltung stammt. Zum Aufdecken unterschiedlicher Haltungsformen bei Hühnchen, aber auch bei Shrimps oder Lachs wollen Forscher den epigenetischen Fingerabdruck nutzen, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg am Dienstag mitteilte. Bei dem Verfahren werden die charakteristischen Muster von chemischen Markierungen am Erbgut der Tiere analysiert.

Textgröße ändern:

Das Erbgut, die DNA, ist mit Millionen von chemischen Markierungen besetzt. Dabei handelt es sich um sogenannte Methylgruppen, die wichtige biologische Funktionen haben. Sie entscheiden darüber, welche Gene in der Zelle abgelesen und in Proteine übersetzt werden.

Im Gegensatz zur lebenslang stabilen Abfolge der DNA-Bausteine können die Methylmarkierungen neu angeheftet oder aber wieder entfernt werden - je nach Anpassung an biologische Gegebenheiten. Nach erfolgreichen Versuchen mit Marmorkrebsen weiteten die Forscher gemeinsam mit Experten des Chemieunternehmens Evonik die Analyse des Methylmusters auf Tiere aus, die auf dem Speiseplan des Menschen stehen.

Durch die Methylfingerabdrücke im Erbgut von Shrimps konnten sie beispielsweise Tiere aus verschiedenen Aufzuchtanlagen unterscheiden. Das Methylmuster von Lachsen aus langsam fließenden Flüssen weicht ab von dem ihrer Artgenossen, die in Gebirgsbächen lebten. Bei Hühnern wirkten sich der Haltungsbetrieb und dessen Futterangebot auf das Muster der Methylgruppen aus.

"Die Umwelt- und Lebensbedingungen hinterlassen bei allen untersuchten Organismen einen spezifischen Fingerabdruck im Methylom", erklärte Frank Lyko vom DKFZ. Dieser falle "bei einem Freilandhähnchen anders aus als bei einer Massentierhaltung im Stall". Auch Wildlachs könnte mit der neuen Testmethode demnach von Lachs aus Aquafarmen unterschieden werden.

Methylfingerabdrücke könnten den Forschern zufolge als wichtiger Biomarker die Möglichkeiten der Lebensmittelanalytik erweitern. Bislang sei das Verfahren noch zu aufwändig. Gemeinsam mit Evonik solle ein Testsystem entwickelt werden, das routinemäßig in der Lebensmittelanalytik eingesetzt werden kann.

M.Romero--PV

Empfohlen

Datavault AI und CyberCatch geben die Unterzeichnung einer verbindlichen Absichtserklärung über die Übernahme von CyberCatch durch Datavault AI bekannt, um KI-gestützte, quantenresistente Lösungen zur Reduzierung von Cyberrisiken voranzutreiben

Die strategische Übernahme soll Datavault AI ermöglichen, die KI-gestützte Lösung von CyberCatch zur Reduzierung von Cyberrisiken in das durch SanQtum gesicherte Edge-GPU-Ökosystem von Datavault AI zu integrieren und damit einen globalen Markt für Informationssicherheit zu bedienen, der laut Gartner im Jahr 2026 voraussichtlich ein Volumen von 240 Milliarden Dollar erreichen wirdDer Umstellungsplan von CyberCatch auf Post-Quanten-Kryptographie dürfte das kombinierte Unternehmen zudem voraussichtlich vor den durch KI ermöglichten „Q-Day"-Quantenangriffshorizont positionieren, der inzwischen auf bereits 2029 (Google) vorgezogen wurde.KI-gestützte Angriffe von Bedrohungsakteuren stiegen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 89 %, während die durchschnittliche Zeit bis zur Kompromittierung bei Cyberkriminalität auf 29 Minuten sank - ein Anstieg der Geschwindigkeit der Angriffe um 65 % im Vergleich zu 2024, laut dem Global Threat Report 2026 von CrowdStrike. Die Forschung von Google Quantum AI hat nun den Zeitrahmen für kryptografisch relevantes Quantencomputing auf bereits 2029 verkürzt.

Datavault AI kündigt für Freitag, den 15. Mai 2026, eine Telefonkonferenz zur Erörterung der Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026 an

PHILADELPHIA, PA / ACCESS Newswire / 30. April 2026 / Datavault AI Inc. („Datavault AI" oder das „Unternehmen") (NASDAQ:DVLT), ein Anbieter von Technologien für Datenmonetarisierung, Authentifizierung, digitale Interaktion und die Tokenisierung realer Vermögenswerte („RWA"), gab heute bekannt, dass es seine Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026 vor Börsenbeginn am Freitag, den 15. Mai 2026, veröffentlichen wird.

OMP rangiert in allen vier Anwendungsfällen unter den Top 2 im Gartner®-Bericht „Critical Capabilities for Supply Chain Planning Solutions: Process Industries“ von 2026

ANTWERPEN, BE / ACCESS Newswire / 30. April 2026 / OMP, ein führender Anbieter von KI-gestützter Lieferkettenplanung, wurde im Bericht „Gartner® Critical Capabilities for Supply Chain Planning Solutions" für die Prozessindustrie 2026 in allen vier Anwendungsfällen unter den Top 2 gelistet. Dieser Bericht, eine Ergänzung zum Gartner® Magic Quadrant™, bewertet 16 Anbieter hinsichtlich ihrer kritischen Fähigkeiten und realen Anwendungsfälle und hilft Unternehmen dabei, einzuschätzen, wie gut Lösungen verschiedene Reifegrade der Lieferkettenplanung unterstützen.

Datavault AI und Kings Mine Capital vereinbaren die Einrichtung eines GoldVault(TM)-Tokenisierungsprogramms in Höhe von über 150 Mio. $

Vereinbarung sieht Goldbarren zu 3.000 $ pro Unze zum Spotpreis für eine Lieferung innerhalb von 24 Monaten vor, mit einem prognostizierten Gewinn von 40 Mio. $ bei einem Preis von 5.000 $ pro Unze. GoldVault™-Token werden mit einem Abschlag zum Spotpreis ausgegeben, verbunden mit produktionsabhängigen Royalty-Gebühren

Textgröße ändern: