Pallade Veneta - Wohl einzelne Betrugsversuche mit Chatbot ChatGPT bei Hamburger Abiturprüfungen

Wohl einzelne Betrugsversuche mit Chatbot ChatGPT bei Hamburger Abiturprüfungen


Wohl einzelne Betrugsversuche mit Chatbot ChatGPT bei Hamburger Abiturprüfungen
Wohl einzelne Betrugsversuche mit Chatbot ChatGPT bei Hamburger Abiturprüfungen / Foto: Stefani Reynolds - AFP/Archiv

In Hamburg hat es einem Medienbericht zufolge während der schriftlichen Abiturprüfungen offenbar vereinzelt Betrugsversuche mit dem Chatbot ChatGPT gegeben. Wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Donnerstag berichtete, wurde in mindestens einem Fall ein Schüler von einer aufsichtsführenden Lehrkraft mit einem entsprechenden geöffneten Programm auf seinem Mobiltelefon ertappt. Dieser räumte dies demnach auch ein.

Textgröße ändern:

Die Hamburger Schulbehörde bestätigte dem Sender nach dessen Angaben außerdem einige Verdachtsfälle. In diesem wurden Lehrkräfte bei der Korrektur von Klausuren misstrauisch, weil die Qualität stark schwankte. Einige Abschnitte waren mangelhaft, andere fehlerfrei. Eine Überprüfung mit einer speziellen Software ergab eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Texte unter dem Einsatz von Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) verfasst worden waren.

In diesen Fällen wird es laut Schulbehörde allerdings schwierig, einen Betrug rechtssicher nachzuweisen, weil die Schüler nicht auf frischer Tat erwischt wurden. Der vom NDR zu den Fällen befragte Vorsitzende der Vereinigung der Hamburger Gymnasialschulleitungen, Christian Gefert, ging dem Bericht zufolge von vereinzelten Fällen aus. Er rechne nicht mit massenhaftem Betrug. Er forderte aber klarere Regeln der Schulbehörde zum Umgang mit KI an Schulen.

ChatGPT ist ein auf fortschrittlicher KI-Technologie basierendes Chatprogramm des Startups OpenAI, das seit November für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Die Software generiert auf Nutzeranfragen hin in Sekundenschnelle komplexe schriftliche Antworten. Auch größere Unternehmen entwickelten inzwischen ähnliche Chatbots. Die Entwicklung löst neben Begeisterung auch massive Befürchtungen aus. Es gibt Forderungen nach staatlicher Regulierung.

Die Nutzung von Chatbots wie ChatGPT in Schulen und Universitäten ist einer der Bereiche, die jüngst auch in Deutschland schon viel diskutiert wurden. Eine am Dienstag vom deutschen Digitalbranchenverband Bitkom veröffentlichte Umfrage unter mehreren hundert Jugendlichen ergab, dass etwa die Hälfte von ihnen die Software bereits für Hausaufgaben, Texte oder zum Lernen nutzte.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

Prince Kohli, CEO von Sauce Labs, sagt, die 1-Billionen-Dollar-Branche für Softwarequalität habe seit 20 Jahren auf dem „falschen Ansatz aufgebaut"

Die Einführung der neuen „Sauce AI for Test Authoring" zielt auf den arbeitsintensivsten Teil der 22 % der IT-Budgets ab, die für die Qualitätssicherung aufgewendet werden, indem sie die Entwicklungsteams dazu bringt, von der Erstellung von Testfällen zur Definition von Geschäftsabsichten überzugehen, die die Plattform autonom in sich selbst verbessernde Testsuiten umwandelt.

Maxon steigt mit neuer Echtzeit-Archviz-Lösung offiziell in den AEC-Markt ein

Redshift for Vectorworks jetzt verfügbar, Autodesk Revit® Beta offen für Anmeldungen und Graphisoft Archicad kommt im Laufe des Jahres 2026. Maxon gibt einen tieferen Einblick in seinen End-to-End-3D-Workflow für Architekten und Designer - für 2026 und darüber hinaus.

Datavault AI kündigt für Donnerstag, den 19. März 2026, eine Telefonkonferenz zur Erörterung der Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 an

PHILADELPHIA, PA / ACCESS Newswire / 17. März 2026 / Datavault AI Inc. („Datavault AI" oder das „Unternehmen") (NASDAQ:DVLT), ein Anbieter von Technologien für Datenmonetarisierung, Authentifizierung, digitale Interaktion und die Tokenisierung realer Vermögenswerte, gab heute bekannt, dass es seine Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor Börsenbeginn am Donnerstag, dem 19. März 2026, veröffentlichen wird.

Frühere Dombaumeisterin kritisiert geplantes Eintrittsgeld für Kölner Dom

Die ehemalige Kölner Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner hat das geplante Eintrittsgeld für den Kölner Dom kritisiert. Solch ein Eintrittsgeld schrecke sicherlich Besucher ab, sagte Schock-Werner am Montag im Deutschlandfunk. Außerdem drohe es, den Charakter des Doms zu verändern. "In dem Moment, wo ich Geld erhebe, ist es mehr wie ein Museum", sagte Schock-Werner. Sie fände es "ganz schwierig", wenn der Dom nur noch von wohlhabenden Menschen besucht werden könne.

Textgröße ändern: