Pallade Veneta - Ostbeauftragter: DDR-Geschichte kommt in den Schulen viel zu kurz

Ostbeauftragter: DDR-Geschichte kommt in den Schulen viel zu kurz


Ostbeauftragter: DDR-Geschichte kommt in den Schulen viel zu kurz
Ostbeauftragter: DDR-Geschichte kommt in den Schulen viel zu kurz / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

Die Geschichte der DDR bekommt nach Ansicht des Ostbeauftragten der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD), in den Schulen keinen ausreichenden Raum. Die Zeit, in der sich im Geschichts- und Sozialkunde-Unterricht mit der DDR beschäftigt werde, sei "viel zu kurz", sagte er dem SWR im Interview der Woche. Statt der Vermittlung von Ost-West-Geschichten würden außerdem vorwiegend geschichtliche Daten abgefragt, bemängelte er.

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Schneider beklagte, dass viele Westdeutsche nur ein geringes Interesse an Ostdeutschland und Osteuropa hätten. "99,5 Prozent der Ostdeutschen waren im Westen, aber fünfundzwanzig Prozent der Westdeutschen waren noch nie in Ostdeutschland", sagte er dem SWR. Der Blick dürfe "nicht immer nur nach Paris" gerichtet werden, sondern zum Beispiel auch nach Warschau. Die oft eingeschlafenen Ost-West-Städtepartnerschaften müssten "mit neuem Leben" gefüllt werden.

D.Bruno--PV

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