Pallade Veneta - Offener Brief: Stars der Musikbranche fordern Schutz vor KI

Offener Brief: Stars der Musikbranche fordern Schutz vor KI


Offener Brief: Stars der Musikbranche fordern Schutz vor KI
Offener Brief: Stars der Musikbranche fordern Schutz vor KI / Foto: KEVIN WINTER - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Mehr als 200 Künstlerinnen und Künstler der Musikbranche haben in einem offenen Brief Schutzmaßnahmen gegen den missbräuchlichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) gefordert. In dem am Dienstag veröffentlichten Schreiben warnen sie vor einem "Angriff auf die Kreativität" durch KI. Die Unterzeichner appellieren an die Musik-Plattformen und sonstigen Musikdienste, sie sollten sich dazu verpflichten, keine KI-Technologie zu entwickeln und anzuwenden, "die das menschliche Künstlertum (...) untergräbt oder ersetzt".

Textgröße ändern:

Auch dürfe den Künstlerinnen oder Künstlern nicht durch den Einsatz von KI die "faire Entlohnung unserer Arbeit verwehrt" werden, heißt es in dem Brief, der unter anderen von den Popsängerinnen Billie Eilish und Katy Perry, der Soul-Legende Smokey Robinson, der Rockband Pearl Jam und dem Reggaeton-Star J Balvin unterzeichnet wurde.

Der Brief warnt vor dem "räuberischen Einsatz" von KI, mit dem die Stimmen und Gestalten von Künstlerinnen und Künstlern gekapert, die Urheberrechte verletzt und die bisherigen Funktionsweisen der Musikbranche zerstört würden. Werde die KI nicht gebremst, dann "wird sie eine Abwärtsspirale in Gang setzen, die den Wert unserer Arbeit reduziert und uns daran hindert, dafür fair vergütet zu werden", warnen die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner.

Veröffentlicht wurde der Brief von der Artist Rights Alliance (Allianz für Künstlerrechte), einem Zusammenschluss von Musikern und Komponisten. Unter den Kreativen der Branche sind die Sorgen gewachsen, dass sich KI-erzeugte Kopien von Stimmen oder Aussehen realer Künstler stark vermehren könnten.

Im März verabschiedete Tennessee als erster US-Bundesstaat ein Gesetz, das die Künstlerinnen und Künstler vor solchen KI-Missbräuchen schützen soll. Nashville in Tennessee ist eines der wichtigsten Zentren der US-Musikbranche.

F.Amato--PV

Empfohlen

Trotz Risiken: Experten fordern Tempo bei europäischer KI-Entwicklung

Trotz zunehmender Warnungen vor den Risiken Künstlicher Intelligenz (KI) muss die EU nach Einschätzung von Experten im internationalen Wettbewerb zulegen. Europa laufe sonst Gefahr, "unwiderruflich von einer Handvoll ausländischer Regierungen und Einzelpersonen abhängig zu werden", warnte eine Gruppe aus Wirtschaftswissenschaftlern, Politikern und KI-Forschern am Montag. Die Expertinnen und Experten fordern mehr Geld für Rechenzentren, aber auch einen besseren Schutz vor Hackerangriffen.

Warnungen vor KI-Risiken - Anthropic-Chef fordert langsameres Entwicklungstempo

Außer Kontrolle geratene KI, gehackte Frühwarnsysteme, Risiko einer Auslöschung: Angesichts der deutlichen Warnungen vor Gefahren für die Menschheit durch Künstliche Intelligenz (KI) hat der Chef des KI-Unternehmens Anthropic, Dario Amodei, zu einer Drosselung der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz aufgerufen. Unterstützung erhielt er am Wochenende vom Chef des Konkurrenzunternehmens OpenAI, Sam Altman, und dem Techunternehmer Elon Musk. Wegen der Sicherheitsbedenken erteilte Altman einem Börsengang von OpenAI in diesem Jahr eine Absage.

Galaxy Tab S12系列效果圖曝光 Ultra擬配雙鏡頭及瀏海螢幕

Samsung Galaxy Tab S12+與Galaxy Tab S12 Ultra的效果圖近日流出,顯示兩款平板採用金屬機身並支援S Pen。消息預期新機可能於9月發布,正式規格、售價與推出日期仍待Samsung公布。

Altman: OpenAI wird 2026 nicht an die Börse gehen

Wegen der Sicherheitsbedenken hinsichtlich Künstlicher Intelligenz wird das KI-Unternehmen OpenAI nach Angaben seines Chefs Sam Altman in diesem Jahr nicht an die Börse gehen. "Angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um das Thema Sicherheit wäre es derzeit wenig ratsam, an die Öffentlichkeit zu gehen, und wir verspüren diesbezüglich keinen Druck", sagte Altman in einem am Samstag (Ortszeit) veröffentlichten Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Fortune".

Textgröße ändern: