Pallade Veneta - Ifo: Immer mehr Firmen setzen Künstliche Intelligenz ein

Ifo: Immer mehr Firmen setzen Künstliche Intelligenz ein


Ifo: Immer mehr Firmen setzen Künstliche Intelligenz ein
Ifo: Immer mehr Firmen setzen Künstliche Intelligenz ein / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

Immer mehr Firmen in Deutschland nutzen Künstliche Intelligenz (KI) in ihren Arbeitsabläufen und Unternehmensprozessen. Wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag unter Berufung auf Ergebnisse seiner Konjunkturumfragen mitteilte, nutzen gegenwärtig 27 Prozent der Unternehmen KI, vor einem Jahr waren es noch 13,3 Prozent.

Textgröße ändern:

Nur für rund jedes fünfte Unternehmen ist KI derzeit gar kein Thema, 17,5 Prozent planen immerhin, KI-Anwendungen in den kommenden Monaten einzusetzen. Das Ifo rechnet mit einer Beschleunigung dieser Entwicklung. Demnach erwarten die Firmen, dass der KI-Einsatz ihre Produktivität um mehr als zehn Prozent erhöht.

Skeptisch sind die Baubranche und die Gastronomie, dort sehen 42 Prozent beziehungsweise 40 Prozent derzeit keine Anwendungsmöglichkeiten für KI. Stark zugenommen hat die Nutzung etwa in der Autobranche und bei den Dienstleistern in der Werbung und Marktforschung sowie im IT-Bereich.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

EU-Parlament hebt Immunität von ultrarechtem polnischen Politiker Braun auf

Das EU-Parlament hat am Dienstag die Immunität des ultrarechten polnischen Abgeordneten Grzegorz Braun aufgehoben, dem nun Ermittlungen wegen des Verdachts der Holocaust-Leugnung in seiner Heimat drohen. Er soll in einem Radiointerview im Jahr 2025 die Existenz des Holocausts sowie von Gaskammern im NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau geleugnet haben. Die polnische Justiz hatte das EU-Parlament bereits im Februar aufgefordert, Braun die Immunität zu entziehen.

Studie: Wettervorhersagen in ärmeren Ländern deutlich ungenauer

Wettervorhersagen sind einer Studie zufolge in ärmeren Ländern deutlich ungenauer als in reicheren. Eine Wettervorhersage für sieben Tage im Voraus ist in einem reicheren Land im Schnitt präziser als eine Vorhersage für den nächsten Tag in einem ärmeren Land, wie die Goethe-Universität in Frankfurt am Main am Dienstag mitteilte.

Experten hinterfragen Forderungen von KI-Konzernen nach langsamerer Entwicklung

Michael Kolain und Matthias Spielkamp sehen hinter den Sicherheitsappellen amerikanischer KI-Unternehmen mögliche Wettbewerbs- und Haftungsinteressen. Beide betonen die Bedeutung überprüfbarer Regulierung und internationaler Zusammenarbeit.

KI-Sicherheitswarnungen führen zu Fragen nach Regulierung und Unternehmensinteressen

Warnungen großer KI-Unternehmen vor außer Kontrolle geratenden Systemen werden auch als mögliche Öffentlichkeitsstrategie diskutiert. Konkrete Sicherheitsprobleme und die Forderung nach Schutzmaßnahmen bleiben Teil der Debatte.

Textgröße ändern: