Pallade Veneta - Deutscher Astronaut Matthias Maurer soll am Mittwoch zur Erde zurückfliegen

Deutscher Astronaut Matthias Maurer soll am Mittwoch zur Erde zurückfliegen


Deutscher Astronaut Matthias Maurer soll am Mittwoch zur Erde zurückfliegen
Deutscher Astronaut Matthias Maurer soll am Mittwoch zur Erde zurückfliegen / Foto: Paul Zinken - AFP/Archiv

Nach einem halben Jahr auf der Internationalen Raumstation ISS soll der deutsche Astronaut Matthias Maurer am Mittwoch zur Erde aufbrechen. Wie die Chefin für bemannte Missionen bei der US-Raumfahrtbehörde Nasa, Kathy Lueders, am Sonntag (Ortszeit) im Onlinedienst Twitter mitteilte, ist geplant, dass Maurer und drei weitere ISS-Besatzungsmitglieder am Mittwoch um 23.05 Uhr MESZ von der Raumstation abdocken.

Textgröße ändern:

"Wir werden das Wetter weiter beobachten und die Rückkehr nach Bedarf anpassen", fügte Lueders hinzu. Maurer und seine Kollegen sollen von einer Dragon-Kapsel des privaten US-Raumfahrtunternehmens SpaceX zur Erde zurückgebracht werden.

Maurer war am 11. November im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA zu seiner erste Raumfahrtmission mit dem Namen "Cosmic Kiss" (Kosmischer Kuss) gestartet. Gemeinsam mit den Nasa-Astronauten Raja Chari, Thomas Marshburn und Kayla Barron forschte er in Bereichen von Physik, Biologie, Medizin und künstlicher Intelligenz und erprobte dabei neue Technologien.

Rund 400 Kilometer über der Erde experimentierte Maurer etwa mit Wasser in der Schwerelosigkeit, neuartigen Betonmischungen für nachhaltiges Bauen und aus Hautzellen hergestellten Biopflastern. Außerdem absolvierte er einen sechsstündigen Außeneinsatz für Reparatur- und Wartungsarbeiten an der ISS. In Onlinenetzwerken teilte Maurer, der im März im All 52 Jahre alt wurde, regelmäßig Videos oder Fotos aus der Raumstation.

Nach Angaben der ESA war Maurer der 600. Mensch im All. Der Saarländer ist nach Alexander Gerst der zweite Deutsche im Astronautenkorps der ESA. Insgesamt ist er der zwölfte Deutsche im All.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Frühere Dombaumeisterin kritisiert geplantes Eintrittsgeld für Kölner Dom

Die ehemalige Kölner Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner hat das geplante Eintrittsgeld für den Kölner Dom kritisiert. Solch ein Eintrittsgeld schrecke sicherlich Besucher ab, sagte Schock-Werner am Montag im Deutschlandfunk. Außerdem drohe es, den Charakter des Doms zu verändern. "In dem Moment, wo ich Geld erhebe, ist es mehr wie ein Museum", sagte Schock-Werner. Sie fände es "ganz schwierig", wenn der Dom nur noch von wohlhabenden Menschen besucht werden könne.

Ondas schließt die Übernahme von Rotron Aerospace Ltd. ab und erweitert damit seine Langstrecken-Antriebstechnologien für fortschrittliche unbemannte Systeme im Verteidigungsbereich

Das britische Unternehmen Rotron Aerospace stärkt die System-of-Systems-Architektur von Ondas mit unbemannten Flugzeugplattformen, Flugzeugtriebwerkstechnologien und autonomen Einsatzfähigkeiten mit langer AusdauerErweitert die strategische Präsenz von Ondas innerhalb der Ökosysteme des Vereinigten Königreichs und der NATO und ermöglicht durch tief verwurzelte Beziehungen zum britischen Verteidigungsministerium einen beschleunigten Zugang zu wichtigen ProgrammenSchafft eine industrielle Basis im Vereinigten Königreich für fortschrittliche unbemannte Systeme zur Unterstützung von NATO-Programmen und Initiativen zur Lokalisierung der Verteidigung der Alliierten

Steinmeier und Merz würdigen verstorbenen Philosophen Habermas

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) haben den verstorbenen Philosophen Jürgen Habermas gewürdigt. "Mit Jürgen Habermas verlieren wir einen großen Aufklärer, der die Widersprüche der Moderne durchmessen hat", schrieb Steinmeier am Samstag in einem Kondolenzschreiben an die Tochter und den Sohn des Verstorbenen. "Er hat uns das Ethos des demokratischen Diskurses gelehrt und die Emanzipation des Menschen als unaufgebbares Ziel begründet."

Philosoph Jürgen Habermas mit 96 Jahren gestorben

Der Philosoph Jürgen Habermas ist tot. Der weltbekannte Intellektuelle starb am Samstag im Alter von 96 Jahren in Starnberg, wie eine Sprecherin des Suhrkamp-Verlags der Nachrichtenagentur AFP sagte. Sie berief sich auf Angaben von Habermas' Familie. Habermas galt als wichtigster deutscher Philosoph der Gegenwart und genoss internationale Anerkennung.

Textgröße ändern: