Pallade Veneta - Studie: Ein Viertel der Süßwasser-Tierarten weltweit vom Aussterben bedroht

Studie: Ein Viertel der Süßwasser-Tierarten weltweit vom Aussterben bedroht


Studie: Ein Viertel der Süßwasser-Tierarten weltweit vom Aussterben bedroht
Studie: Ein Viertel der Süßwasser-Tierarten weltweit vom Aussterben bedroht / Foto: BRUCE BENNETT - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Ein Viertel der Süßwasser-Tierarten weltweit ist laut Forschern durch äußere Einflüsse wie Umweltverschmutzung vom Aussterben bedroht. Von mehr als 23.000 Tierarten, darunter Fische, Insekten und Schalentiere, seien durchschnittlich 24 Prozent vom Aussterben bedroht, heißt es in einer Studie, die am Mittwoch in der renommierten Fachzeitschrift "Nature" erschien. In den vergangenen 500 Jahren seien bereits 89 Süßwasser-Tierarten weltweit ausgestorben, schreiben die Autoren der Studie weiter.

Textgröße ändern:

Mindestens 178 weiteren Arten drohe dasselbe Schicksal. Die Forscher gehen jedoch davon aus, dass die Dunkelziffer höher ist, da über viele Arten wenig bekannt sei.

Das Ausmaß der Bedrohung unterscheide sich je nach Tierart: Am schlimmsten betroffen seien Zehnfußkrebse, zu denen zum Beispiel Krabben gehören, von denen 30 Prozent drohten auszusterben. 26 Prozent der Fischarten sind demnach betroffen sowie 23 Prozent der Landwirbeltiere wie Frösche und Reptilien und 16 Prozent bestimmter Insektenarten wie Libellen.

Die Gründe für das Artensterben im Lebensraum Süßwasser sind der Studie zufolge vielfältig. Genannt werden unter anderem die allgemeine Umweltverschmutzung, Staudämme und Wasserentnahme, die Landwirtschaft, invasive Arten und der Klimawandel.

Die Studie weist zudem auf die Bedeutung von Süßwasservorkommen für die Artenvielfalt hin: Flüsse, Seen, Feuchtgebiete und weitere Süßwasserreservoirs machen demnach nur weniger als ein Prozent der Erdoberfläche aus, sind aber Lebensraum für mehr als zehn Prozent aller bekannten Arten, darunter die Hälfte aller Fischarten sowie ein Drittel aller Wirbeltiere.

Gleichzeitig seien von 1970 bis 2015 mehr als ein Drittel der Feuchtgebiete wie Sümpfe, Moore und Tümpel verloren gegangen - ein Anteil, der das Waldsterben übersteige, heißt es in der Studie.

Es müsse schnell gehandelt werden, um weiteres Artensterben zu verhindern, schreiben die Forscherinnen und Forscher. Saubere Flüsse, Seen und weitere Süßwasserquellen sind demnach auch für Milliarden von Menschen lebenswichtig und begrenzen zudem die Erderwärmung.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Trotz Risiken: Experten fordern Tempo bei europäischer KI-Entwicklung

Trotz zunehmender Warnungen vor den Risiken Künstlicher Intelligenz (KI) muss die EU nach Einschätzung von Experten im internationalen Wettbewerb zulegen. Europa laufe sonst Gefahr, "unwiderruflich von einer Handvoll ausländischer Regierungen und Einzelpersonen abhängig zu werden", warnte eine Gruppe aus Wirtschaftswissenschaftlern, Politikern und KI-Forschern am Montag. Die Expertinnen und Experten fordern mehr Geld für Rechenzentren, aber auch einen besseren Schutz vor Hackerangriffen.

Warnungen vor KI-Risiken - Anthropic-Chef fordert langsameres Entwicklungstempo

Außer Kontrolle geratene KI, gehackte Frühwarnsysteme, Risiko einer Auslöschung: Angesichts der deutlichen Warnungen vor Gefahren für die Menschheit durch Künstliche Intelligenz (KI) hat der Chef des KI-Unternehmens Anthropic, Dario Amodei, zu einer Drosselung der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz aufgerufen. Unterstützung erhielt er am Wochenende vom Chef des Konkurrenzunternehmens OpenAI, Sam Altman, und dem Techunternehmer Elon Musk. Wegen der Sicherheitsbedenken erteilte Altman einem Börsengang von OpenAI in diesem Jahr eine Absage.

Galaxy Tab S12系列效果圖曝光 Ultra擬配雙鏡頭及瀏海螢幕

Samsung Galaxy Tab S12+與Galaxy Tab S12 Ultra的效果圖近日流出,顯示兩款平板採用金屬機身並支援S Pen。消息預期新機可能於9月發布,正式規格、售價與推出日期仍待Samsung公布。

Altman: OpenAI wird 2026 nicht an die Börse gehen

Wegen der Sicherheitsbedenken hinsichtlich Künstlicher Intelligenz wird das KI-Unternehmen OpenAI nach Angaben seines Chefs Sam Altman in diesem Jahr nicht an die Börse gehen. "Angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um das Thema Sicherheit wäre es derzeit wenig ratsam, an die Öffentlichkeit zu gehen, und wir verspüren diesbezüglich keinen Druck", sagte Altman in einem am Samstag (Ortszeit) veröffentlichten Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Fortune".

Textgröße ändern: