Pallade Veneta - Intensivmediziner warnen vor Widerspruch gegen elektronische Patientenakte

Intensivmediziner warnen vor Widerspruch gegen elektronische Patientenakte


Intensivmediziner warnen vor Widerspruch gegen elektronische Patientenakte
Intensivmediziner warnen vor Widerspruch gegen elektronische Patientenakte / Foto: KAREN BLEIER - AFP/Archiv

Vor dem Start der neuen elektronischen Patientenakte haben die deutschen Intensiv- und Notfallmediziner Krankenversicherte vor einem Widerspruch gegen die digitale Speicherung ihrer medizinischen Daten gewarnt. "Es ist aus medizinischer Sicht völlig unvernünftig, der Nutzung der elektronischen Patientenakte zu widersprechen", sagte der Generalsekretär der Intensiv- und Notfallmediziner-Vereinigung Divi, Uwe Janssens, der "Augsburger Allgemeinen" vom Montag. "Wer widerspricht, gefährdet möglicherweise die eigene Versorgung und Gesundheit."

Textgröße ändern:

"Gerade in Notfallsituationen kann der Verzicht auf digitale Informationen zu gefährlichen Verzögerungen oder Fehlern führen", sagte Janssens. "Die Einführung der elektronischen Patientenakte wäre gerade für die Notfallmedizin ein riesiger Fortschritt." Denn in Notfällen seien umfassende Patientendaten oft nicht verfügbar - "Patienten sind nicht ansprechbar, sediert oder haben schlichtweg keine Unterlagen dabei", sagte der Divi-Generalsekretär. "Wenn wir schnell auf wichtige Informationen wie Medikationspläne, Diagnosen und aktuelle Befunde zugreifen könnten, würde das die Versorgung massiv verbessern und vereinfachen sowie sicherer machen."

In der elektronischen Patientenakte soll die gesamte Krankengeschichte eines Patienten per Knopfdruck einsehbar sein - von Behandlungen und Operationen über Vorsorgeuntersuchungen, Röntgenbilder bis zu verschriebenen Medikamenten. Am Mittwoch startet die Patientenakte zunächst in drei Modellregionen. Nach erfolgreicher Erprobung soll sie dann bundesweit zum Einsatz kommen - laut Gesundheitsministerium "frühestens nach etwa vier Wochen". Die Krankenkassen sind verpflichtet, die E-Akten anzulegen, Versicherte können aber widersprechen.

Janssens verwies darauf, dass die Vorteile der Patientenakte weit über die Notfallmedizin hinausgingen. An Schnittstellen im Gesundheitssystem entstünden "oft die größten Probleme in der Patientenversorgung", sagte er. "Die Übergabe von Patienten ist immer ein Risiko, sei es zwischen Notaufnahme und Intensivstation, Operationssaal und Normalstation oder anderen Bereichen, selbst vom Hausarzt zum Facharzt." Eine digitale Patientenakte, "die diese Informationen zuverlässig speichert und überträgt, könnte diese Fehlerquellen minimieren".

In der Notaufnahme von Krankenhäusern sei die Patientenakte "ein echter Quantensprung", sagte Janssens weitere. Das medizinische Personal bekomme durch sie auch mehr Zeit für den Patienten. "Die Daten werden zudem enorm wichtig für den Einsatz Künstlicher Intelligenz, mit der wir zukünftig sehr viel schneller Risikopatienten identifizieren und ihnen helfen können." Wenn aber selbst nur für einen Bruchteil der Patienten die digitalen Informationen nicht vorlägen, werde dies "zum Störfaktor in den künftigen Prozessen und einen Nachteil für die Patienten bedeuten, die sich der ePA verweigert haben."

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Datavault AI und CyberCatch geben die Unterzeichnung einer verbindlichen Absichtserklärung über die Übernahme von CyberCatch durch Datavault AI bekannt, um KI-gestützte, quantenresistente Lösungen zur Reduzierung von Cyberrisiken voranzutreiben

Die strategische Übernahme soll Datavault AI ermöglichen, die KI-gestützte Lösung von CyberCatch zur Reduzierung von Cyberrisiken in das durch SanQtum gesicherte Edge-GPU-Ökosystem von Datavault AI zu integrieren und damit einen globalen Markt für Informationssicherheit zu bedienen, der laut Gartner im Jahr 2026 voraussichtlich ein Volumen von 240 Milliarden Dollar erreichen wirdDer Umstellungsplan von CyberCatch auf Post-Quanten-Kryptographie dürfte das kombinierte Unternehmen zudem voraussichtlich vor den durch KI ermöglichten „Q-Day"-Quantenangriffshorizont positionieren, der inzwischen auf bereits 2029 (Google) vorgezogen wurde.KI-gestützte Angriffe von Bedrohungsakteuren stiegen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 89 %, während die durchschnittliche Zeit bis zur Kompromittierung bei Cyberkriminalität auf 29 Minuten sank - ein Anstieg der Geschwindigkeit der Angriffe um 65 % im Vergleich zu 2024, laut dem Global Threat Report 2026 von CrowdStrike. Die Forschung von Google Quantum AI hat nun den Zeitrahmen für kryptografisch relevantes Quantencomputing auf bereits 2029 verkürzt.

Datavault AI kündigt für Freitag, den 15. Mai 2026, eine Telefonkonferenz zur Erörterung der Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026 an

PHILADELPHIA, PA / ACCESS Newswire / 30. April 2026 / Datavault AI Inc. („Datavault AI" oder das „Unternehmen") (NASDAQ:DVLT), ein Anbieter von Technologien für Datenmonetarisierung, Authentifizierung, digitale Interaktion und die Tokenisierung realer Vermögenswerte („RWA"), gab heute bekannt, dass es seine Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026 vor Börsenbeginn am Freitag, den 15. Mai 2026, veröffentlichen wird.

OMP rangiert in allen vier Anwendungsfällen unter den Top 2 im Gartner®-Bericht „Critical Capabilities for Supply Chain Planning Solutions: Process Industries“ von 2026

ANTWERPEN, BE / ACCESS Newswire / 30. April 2026 / OMP, ein führender Anbieter von KI-gestützter Lieferkettenplanung, wurde im Bericht „Gartner® Critical Capabilities for Supply Chain Planning Solutions" für die Prozessindustrie 2026 in allen vier Anwendungsfällen unter den Top 2 gelistet. Dieser Bericht, eine Ergänzung zum Gartner® Magic Quadrant™, bewertet 16 Anbieter hinsichtlich ihrer kritischen Fähigkeiten und realen Anwendungsfälle und hilft Unternehmen dabei, einzuschätzen, wie gut Lösungen verschiedene Reifegrade der Lieferkettenplanung unterstützen.

Datavault AI und Kings Mine Capital vereinbaren die Einrichtung eines GoldVault(TM)-Tokenisierungsprogramms in Höhe von über 150 Mio. $

Vereinbarung sieht Goldbarren zu 3.000 $ pro Unze zum Spotpreis für eine Lieferung innerhalb von 24 Monaten vor, mit einem prognostizierten Gewinn von 40 Mio. $ bei einem Preis von 5.000 $ pro Unze. GoldVault™-Token werden mit einem Abschlag zum Spotpreis ausgegeben, verbunden mit produktionsabhängigen Royalty-Gebühren

Textgröße ändern: