Pallade Veneta - Neunter Testflug missglückt: SpaceX-Rieserakete explodiert über Indischem Ozean

Neunter Testflug missglückt: SpaceX-Rieserakete explodiert über Indischem Ozean


Neunter Testflug missglückt: SpaceX-Rieserakete explodiert über Indischem Ozean
Neunter Testflug missglückt: SpaceX-Rieserakete explodiert über Indischem Ozean / Foto: Sergio FLORES - AFP

Neunter Testflug missglückt: Die am Dienstag gestartete Riesenrakete Starship des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ist über dem Indischen Ozean explodiert. Das Kontrollzentrum habe den Kontakt mit der Rakete "offiziell vor ein paar Minuten verloren", sagte der Space-X-Verantwortliche Dan Huot während der Live-Aufnahme des Testflugs. "Damit ist der neunte Testflug beendet."

Textgröße ändern:

Die Rakete war um 18.36 Uhr Ortszeit (01.36 Uhr MESZ) vom unternehmenseigenen Weltraumbahnhof Starbase in Texas abgehoben. Obwohl sie diesmal weiter flog als bei den beiden vorangegangenen Versuchen, geriet sie nach einem Leck auf dem Weg durchs All außer Kontrolle.

Das Problem bei dem Testflug deutete sich bereits frühzeitig an: Die erste Stufe der Trägerrakete explodierte, anstatt wie geplant im Golf von Mexiko zu landen. In der Live-Aufnahme war zu sehen, dass die oberste Stufe der Rakete ihre Türen nicht öffnen konnte, um eine Nutzlast von Starlink-Satelliten-"Simulatoren" abzusetzen.

Dem SpaceX-Vertreter zufolge war das Kontrollzentrum nicht mehr in der Lage, die Ausrichtung der Rakete beizubehalten. Es sei wahrscheinlich, dass sie nach ihrem Wiedereintritt in die Atmosphäre in Flammen aufgegangen und über dem Indischen Ozean zerschellt sei.

Ursprünglich hätte der Flug 66 Minuten dauern sollen. Doch die Bordkameras fielen nach etwa 45 Minuten aus. Um die Wucht der erwarteten Explosion zu verringern, ließen die SpaceX-Teams Treibstoff aus der Rakete ab.

Das 123 Meter hohe Starship ist die bisher größte und leistungsstärkste Weltraumrakete überhaupt. Mit ihr verfolgt SpaceX das Ziel, eine vollständig wiederverwendbare und damit kostengünstige Rakete zu bauen.

"Starship erlebte eine schnelle außerplanmäßige Demontage", erklärte SpaceX im Onlinedienst X und umschrieb damit das krachende Versagen bei dem Testflug. Zugleich betonte das Unternehmen, dass das Team aus dem Rückschlag lernen werde.

SpaceX-Gründer Elon Musk Musk kündigte unterdessen an, das Tempo bei den Testflügen zu erhöhen. Die Frequenz bei den nächsten drei Testflügen werde schneller erfolgen, ihm zufolge soll es "etwa alle drei bis vier Wochen" einen Testflug geben.

Musk setzt große Hoffnungen in Starship: Bereits im Jahr 2026 soll die Rakete zum Mars aufbrechen. Vier der bislang acht Starship-Testflüge endeten allerdings mit Explosionen. Beim jüngsten Test im März war die oberste Stufe der Rakete explodiert. Auf online verbreiteten Bildern war zu sehen, wie glühende Trümmer über den Bahamas niedergingen.

Auch beim siebten Testflug Mitte Januar war die oberste Stufe der Starship-Rakete explodiert, Trümmerteile waren auf den Turks- und Caicosinseln in der Karibik eingeschlagen.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen gestartet

Erkrankungen im Nachgang von Infektionen sollen besser erforscht werden. Dies ist das Ziel der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen, die Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) am Freitag gemeinsam mit Institutionen der Gesundheitsforschung startete. Dabei geht es auch, aber bei weitem nicht nur um längerfristige Folgen von Corona-Erkrankungen.

Technologieriese ASML verbucht kräftiges Gewinnplus - und streicht Stellen

Der niederländische Technologiekonzern ASML - zentraler Lieferant für die globale Chipindustrie - hat seinen Gewinn angesichts des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI) kräftig gesteigert. Wie ASML am Mittwoch mitteilte, verbuchte das Unternehmen für das vergangene Jahr einen Gewinn von 9,6 Milliarden Euro, nach 7,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Zugleich kündigte der Konzern an, rund 1700 Stellen streichen zu wollen.

Sadie führt Cloudbeds-Integration zur Automatisierung von Gästetelefonaten und Reservierungsmanagement mit Sprach-KI ein

MONTRÉAL, QUEBEC / ACCESS Newswire / 28. Januar 2026 / Sadie, der Sprach-KI-Agent für das Gastgewerbe, gab heute eine neue Integration mit Cloudbeds bekannt. Cloudbeds ist die führende einheitliche Plattform des Gastgewerbes, die es Hotels ermöglicht, Gästeanrufe zu automatisieren und zugleich Direktbuchungen zu steigern und Mitarbeiter zu entlasten, damit diese sich auf den Service vor Ort konzentrieren können. Durch die Integration können Hotels, die Cloudbeds nutzen, Sadie als intelligenten Sprachagenten einsetzen, der Anrufe sofort beantwortet, Preise und Verfügbarkeiten in Echtzeit mitteilt und Reservierungen direkt innerhalb der Cloudbeds-Plattform erstellt und verwaltet.

GoodData beschleunigt die BI-Modernisierung, um Analysen KI-fähig zu machen

Modernize legacy BI without disruption. Refactor business logic into a governed semantic layer while keeping dashboards online.

Textgröße ändern: