Pallade Veneta - Größtenteils "ausgesprochen" schneearm: Wetterdienst zieht Winterbilanz für Alpen

Größtenteils "ausgesprochen" schneearm: Wetterdienst zieht Winterbilanz für Alpen


Größtenteils "ausgesprochen" schneearm: Wetterdienst zieht Winterbilanz für Alpen
Größtenteils "ausgesprochen" schneearm: Wetterdienst zieht Winterbilanz für Alpen / Foto: CHRISTOF STACHE - AFP/Archiv

Das zurückliegende Winterhalbjahr in den Alpen ist nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) in weiten Teilen "ausgesprochen niederschlags- und schneearm" gewesen. Die Gesamtschneehöhe lag im März nördlich des sogenannten Alpenhauptkamms um 55 Prozent und südlich sogar um 70 Prozent unter dem Mittelwert, wie der DWD am Dienstag in Offenbach mitteilte. An vielen Messstationen selbst in den Bergen gab es neue Rekordtiefstände bei den maximalen Schneehöhen.

Textgröße ändern:

In Deutschlands höchstem Skigebiet an der Zugspitze in rund 2650 Metern Höhe wurde den Angaben ebenfalls ein Negativrekord gemessen. Die bisher niedrigste Schneehöhe aus dem Winter 1971/1972 wurde demnach noch leicht unterboten. Über längere Zeiträume sei auf dem sogenannten Zugspitzplatt nur ein Drittel der Referenzschneehöhe erreicht worden, hieß es weiter.

Insgesamt waren die Monate November bis April in den Zentral- und Ostalpen sehr schneearm bei viel Sonnenschein. Meist dominierte Hochdruck, was auch zu häufigen sogenannten Inversionswetterlagen führte. Dabei schichtet sich warme Luft über kältere bodennahen Luftschichten. Deshalb entsprach die Temperatur in Tallagen oft dem Mittel, war in Gipfellagen aber viel milder.

Zumindest regional gab es aber auch mindestens durchschnittliche Schnee- und Niederschlagsverhältnisse, wie der DWD gemeinsam mit den nationalen Wetterdiensten Österreichs und der Schweiz in der neusten Publikation aus der Reihe "Alpenklima" schrieb. Dies galt etwa für die Berner und die Walliser Alpen in der südlichen Schweiz nahe der Grenze zu Frankreich und Italien.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Ifo-Präsident warnt vor "existenzieller" Abhängigkeit von US-Konzernen bei KI

Die Abhängigkeit von US-Unternehmen bei der Künstlichen Intelligenz (KI) bedroht nach Ansicht von Ifo-Präsident Clemens Fuest Europas Wirtschaft "existenziell". "Die Anordnung der US-Regierung, ausländischen Staatsangehörigen den Zugang zu den neuesten Modellen von Anthropic zu verwehren, zeigt erneut die Verwundbarkeit Europas", erklärte Fuest am Freitag. "Kritische" Sektoren wie Forschung, Industrie und Verteidigung seien betroffen, "die Folgen solcher Abschaltungen können dramatisch sein".

OMP treibt die weltweit führenden Lieferketten voran: Neun Kunden unter den Gartner Supply Chain Top 25 für 2026

Während globale Marktführer den Fokus von der Krisenbewältigung auf vorausschauendes Handeln verlagern, würdigt OMP die visionären Konzerne, die entscheidungsorientierte Intelligenz im Tempo des Wandels skalieren.

OpenAI-Chef appelliert an G7: Verantwortung für KI nicht den Tech-Firmen überlassen

OpenAI-Chef Sam Altman hat die Staats- und Regierungschefs des G7-Gipfels dazu aufgerufen, die Kontrolle über Künstliche Intelligenz (KI) nicht den Tech-Firmen zu überlassen. "Geben Sie Ihre Verantwortung nicht an KI-Labore wie meines ab", sagte Altman am Mittwoch bei einer Sitzung des Gipfels im französischen Evian. Der Chef des ChatGPT-Entwicklers rief die Regierungen zudem dazu auf, weltweit geltende Standards für die sich rapide entwickelnde Technik zu etablieren.

Von Ukraine bis KI: Teilnehmer des G7-Gipfels werten Treffen mit Trump als Erfolg

Ein kooperativer US-Präsident, eine neue Dynamik mit Blick auf die Ukraine und gemeinsame Beschlüsse zu schwierigen Themen wie der Rohstoffabhängigkeit von China: Der G7-Gipfel im französischen Evian wurde am letzten Tag von den Gipfelteilnehmern einhellig als Erfolg gewertet. Auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) zog am Mittwoch eine durchweg "positive Bilanz", US-Präsident Donald Trump wertete seine Reise als "großen Erfolg".

Textgröße ändern: