Pallade Veneta - Totale Mondfinsternis am Sonntag: Guter Blick aber nicht überall gegeben

Totale Mondfinsternis am Sonntag: Guter Blick aber nicht überall gegeben


Totale Mondfinsternis am Sonntag: Guter Blick aber nicht überall gegeben
Totale Mondfinsternis am Sonntag: Guter Blick aber nicht überall gegeben / Foto: William WEST - AFP/Archiv

Am Sonntag gibt es eine totale Mondfinsternis. Die Finsternis sei am Abend zu großen Teilen vom deutschen Sprachraum aus zu beobachten, allerdings nicht von allen Standorten gleich gut, teilten das Max-Planck-Institut für Astronomie und die Vereinigung der Sternfreunde am Montag in Heidelberg mit. Der Mond geht allerdings schon komplett verfinstert auf.

Textgröße ändern:

Der Mond tritt am Sonntagabend demnach um 18.27 Uhr in den Kernschatten der Erde ein. Zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne noch über dem Horizont, und der volle Mond ist noch nicht aufgegangen. Die erste Phase, bei der nur ein Teil des Mondes abgedunkelt wird, ist daher in Deutschland nicht zu sehen.

Auch zum Beginn der totalen Finsternis um 19.31 Uhr wird der Mond nur im äußersten Osten Deutschlands bei Görlitz bereits aufgegangen sein. Für den Großteil Deutschlands ist die Mondfinsternis erst später sichtbar. Anfangs ist der rötlich verfärbte Mond wegen der Dämmerung voraussichtlich nur mit Ferngläsern oder Teleskopen zu sehen, später dann auch mit bloßem Auge.

Nach dem Ende der totalen Finsternis können Hobbyastronomen verfolgen, wie der Mond den Kernschatten der Erde wieder verlässt – ein klarer Himmel vorausgesetzt. Die nächste vom deutschen Sprachraum aus gut sichtbare totale Mondfinsternis gibt es erst am Silvesterabend 2028.

Eine Mondfinsternis kann nur bei Vollmond eintreten. Mond, Erde und Sonne liegen dann auf einer Linie. Die von der Sonne angestrahlte Erde wirft wie ein Sonnenschirm einen Schatten in den Weltraum. Wenn der Mond durch diesen Schatten läuft, ist eine Mondfinsternis zu sehen. Pro Jahr gibt es zwölf bis 13 Vollmonde, bei dreien davon taucht er durchschnittlich in den Kernschatten der Erde ein.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Frühere Dombaumeisterin kritisiert geplantes Eintrittsgeld für Kölner Dom

Die ehemalige Kölner Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner hat das geplante Eintrittsgeld für den Kölner Dom kritisiert. Solch ein Eintrittsgeld schrecke sicherlich Besucher ab, sagte Schock-Werner am Montag im Deutschlandfunk. Außerdem drohe es, den Charakter des Doms zu verändern. "In dem Moment, wo ich Geld erhebe, ist es mehr wie ein Museum", sagte Schock-Werner. Sie fände es "ganz schwierig", wenn der Dom nur noch von wohlhabenden Menschen besucht werden könne.

Ondas schließt die Übernahme von Rotron Aerospace Ltd. ab und erweitert damit seine Langstrecken-Antriebstechnologien für fortschrittliche unbemannte Systeme im Verteidigungsbereich

Das britische Unternehmen Rotron Aerospace stärkt die System-of-Systems-Architektur von Ondas mit unbemannten Flugzeugplattformen, Flugzeugtriebwerkstechnologien und autonomen Einsatzfähigkeiten mit langer AusdauerErweitert die strategische Präsenz von Ondas innerhalb der Ökosysteme des Vereinigten Königreichs und der NATO und ermöglicht durch tief verwurzelte Beziehungen zum britischen Verteidigungsministerium einen beschleunigten Zugang zu wichtigen ProgrammenSchafft eine industrielle Basis im Vereinigten Königreich für fortschrittliche unbemannte Systeme zur Unterstützung von NATO-Programmen und Initiativen zur Lokalisierung der Verteidigung der Alliierten

Steinmeier und Merz würdigen verstorbenen Philosophen Habermas

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) haben den verstorbenen Philosophen Jürgen Habermas gewürdigt. "Mit Jürgen Habermas verlieren wir einen großen Aufklärer, der die Widersprüche der Moderne durchmessen hat", schrieb Steinmeier am Samstag in einem Kondolenzschreiben an die Tochter und den Sohn des Verstorbenen. "Er hat uns das Ethos des demokratischen Diskurses gelehrt und die Emanzipation des Menschen als unaufgebbares Ziel begründet."

Philosoph Jürgen Habermas mit 96 Jahren gestorben

Der Philosoph Jürgen Habermas ist tot. Der weltbekannte Intellektuelle starb am Samstag im Alter von 96 Jahren in Starnberg, wie eine Sprecherin des Suhrkamp-Verlags der Nachrichtenagentur AFP sagte. Sie berief sich auf Angaben von Habermas' Familie. Habermas galt als wichtigster deutscher Philosoph der Gegenwart und genoss internationale Anerkennung.

Textgröße ändern: