Pallade Veneta - Bilanz des deutschen Wetterdiensts: 2025 sehr warm und deutlich zu trocken

Bilanz des deutschen Wetterdiensts: 2025 sehr warm und deutlich zu trocken


Bilanz des deutschen Wetterdiensts: 2025 sehr warm und deutlich zu trocken
Bilanz des deutschen Wetterdiensts: 2025 sehr warm und deutlich zu trocken / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

2025 war in Deutschland laut einer ersten Bilanz des Deutschen Wetterdiensts (DWD) eines der zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen. Es war außerdem "deutlich zu trocken", wie der DWD am Dienstag in Offenbach unter Verweis auf vorläufige Auswertungen mitteilte. Das Temperaturmittel lag demnach um 1,9 Grad über den Referenzwerten, die Niederschlagsmenge mit 655 Litern pro Quadratmetern im Bundesschnitt 17 Prozent darunter.

Textgröße ändern:

In der meteorologischen Gesamtschau sei das zu Ende gehende Jahr "sehr warm, sonnenreich und niederschlagsarm" gewesen, erklärte der DWD. Hervorzuheben sei unter anderem auch eine "historischen Frühjahrstrockenheit" in Ostdeutschland.

Systematische Wetteraufzeichnungen in Deutschland gibt es seit mehr als 140 Jahren, sie liegen seit 1881 vor. Das Temperaturmittel in 2025 lag den Meteorologen zufolge bei 10,1 Grad. Damit wurde der Wert der laut internationalen Standards für Vergleiche herangezogenen Referenzperiode von 1961 bis 1990 um 1,9 Grad übertroffen. "Damit zählte 2025 zu den zehn wärmsten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen", erklärte der DWD.

Maßgeblich für das Niederschlagsdefizit im Jahr 2025 war demnach eine Trockenphase zwischen Februar und Mai. In den folgenden Monaten gab es teilweise hohe Regenmengen, insbesondere der Hochsommermonat Juli war laut DWD verbreitet zu nass. Über West- und Süddeutschland gingen auch im September regional teilweise sehr hohe Niederschlagsmengen nieder.

Das Jahr war außerdem sehr sonnenreich. Mit einer Sonnenscheindauer von mehr als 1945 Stunden befand sich 2025 unter den fünf sonnigsten Jahren seit 1951. Der Referenzwert wurde damit um 26 Prozent übertroffen.

Parallel veröffentliche der DWD am Dienstag auch die vorläufige Bilanz für den Dezember. Dieser war demnach insgesamt milde und ungewöhnlich trocken. Die Lufttemperatur lag im Mittel bei 3,1 Grad und damit um 2,3 Grad über dem Referenzwert. Der Niederschlag habe sich im bundesweiten Schnitt lediglich auf "die ungewöhnlich magere Menge von 22 Litern pro Quadratmeter" beschränkt. Der Referenzwert sei um 31 Prozent verfehlt worden. Der Wetterdienst betreibt ein Netz aus rund 2000 Messstationen.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Deutschland und Südkorea bauen politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus

Deutschland und Südkorea bauen ihre politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus. Die Beziehungen beider Länder würden "auf die Ebene einer vertieften strategischen Partnerschaft" gehoben, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag in Seoul bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Jae Myung. In einer "Zeit der globalen Umbrüche" sei es "nur folgerichtig, dass wir jetzt unsere Partnerschaft vertiefen", fügte Merz hinzu.

VW will mehr in China gebaute Autos exportieren

Angesichts schwacher Verkaufszahlen auf dem chinesischen Markt will Volkswagen künftig mehr Autos made in China exportieren. Bis 2030 sollen es mindestens 300.000 Fahrzeuge pro Jahr sein, erklärte China-Chef Ralf Brandstätter am Mittwoch im VW-Entwicklungszentrum in Hefei in der östlichen Provinz Anhui. Die Autos sollen in asiatische Länder exportiert werden und erstmals auch nach Südamerika - nach Europa aber laut Brandstätter vorerst nicht.

"Elon Musk ist ein Genie": Putin äußert sich lobend über US-Tech-Milliardär

Inmitten von Unstimmigkeiten zwischen den USA und der Ukraine über deren Zugang zum Satellitensystem Starlink hat sich Russlands Präsident Wladimir Putin lobend über den Tech-Milliardär Elon Musk geäußert. "Elon Musk ist ein Genie, wirklich ein Genie", sagte Putin am Mittwoch bei einem Rundgang durch eine Ausstellung am Rande des Russland-Afrika-Gipfels in Moskau über den Unternehmer. Dabei bezog er sich auf tausende Satelliten, die der Chef des Raumfahrtkonzerns SpaceX ins All befördert habe.

Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord

Der südkoreanische Chip-Hersteller SK Hynix hat im dritten Quartal erneut einen Umsatz- und Gewinnrekord verbucht. Der operationelle Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 632 Prozent auf gut 83,3 Billionen Won (gut 56 Milliarden Euro), der Umsatz überstieg erstmals die Marke von 100 Billionen Won auf 104,6 Billionen, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Ein Ende des Höhenflugs ist nach Einschätzung von Experten noch nicht in Sicht.

Textgröße ändern: