Pallade Veneta - Frankreich: Neue Treibbojen für Klimaforschung in bis zu 6000 Metern Tiefe

Frankreich: Neue Treibbojen für Klimaforschung in bis zu 6000 Metern Tiefe


Frankreich: Neue Treibbojen für Klimaforschung in bis zu 6000 Metern Tiefe
Frankreich: Neue Treibbojen für Klimaforschung in bis zu 6000 Metern Tiefe / Foto: Fred TANNEAU - AFP/Archiv

Bis zu 6000 Meter können die Messgeräte in die Ozeane hinabtauchen, um Daten für die Klimaforschung zu sammeln: Frankreich hat nun die ersten beiden Treibbojen der neuen Generation in Betrieb genommen, wie das französische Institut für Meeresforschung am Montag mitteilte. Die beiden Prototypen seien seit dem 11. Januar nördlich der Antillen mit Erfolg getestet worden, erklärte das Institut.

Textgröße ändern:

Sie seien je fünf Mal in Tiefen bis zu 6000 Metern unter der Meeresoberfläche vorgedrungen und hätten erstmals Daten aus der Tiefsee übertragen. Damit sei Frankreich nach den USA und China das dritte Land, das Messgeräte für extreme Tiefen entwickelt habe.

"Jetzt können wir die Folgen des Klimawandels bis in die Abgründe der Weltmeere hinein verfolgen", sagte die Meeresforscherin Virginie Thierry.

Bis 2028 sollen 30 dieser Messroboter in die Flotte des internationalen Argo-Beobachtungssystems integriert werden. Dieses umfasst derzeit bereits mehr als 4000 Treibbojen, die Daten zu Temperatur, Sauerstoff- und Salzgehalt sowie zur Strömung übermitteln. Etwa 30 Nationen beteiligen sich an dem seit dem Jahr 2000 bestehenden Programm.

Frankreich hat nach Angaben von Argo derzeit 306 Messroboter, Deutschland 298. Die USA liegen mit etwa 2300 Treibbojen mit Abstand vorn.

L.Barone--PV

Empfohlen

Artemis-Astronauten sehen Mond wie kein Mensch vor ihnen

Die Astronauten der Artemis-2-Mission haben den Mond aus einer Perspektive gesehen, wie sie nie zuvor ein Mensch auf den Erdtrabanten hatte. Dies berichteten die Crew-Mitglieder am Sonntag per Video, zu diesem Moment hatte ihr Raumschiff etwa zwei Drittel der Reise Richtung Mond zurückgelegt. Die Nasa veröffentlichte ein von den Astronauten gemachtes Foto, auf dem das sogenannte Orientale-Becken des Mondes zu sehen ist. "Diese Mission markiert das erste Mal, dass das gesamte Becken mit bloßem Auge sichtbar ist", erklärte die US-Raumfahrtbehörde.

Nasa: Artemis-Crew ist "auf halber Strecke" zum Mond

Die Astronauten der Mondmission Artemis 2 haben die Hälfte ihrer Reise zum Mond hinter sich. "Wir sind auf halber Strecke", erklärte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Freitagabend (Ortszeit). Die Orion-Kapsel befindet sich demnach bereits mehr als 219.000 Kilometer von der Erdoberfläche entfernt.

Artemis-Crew verlässt Erdumlaufbahn Richtung Mond

Die vier Astronauten der Mondmission Artemis 2 haben einen Tag nach ihrem Start die Erdumlaufbahn verlassen und fliegen nun Richtung Mond. Das Triebwerk der Orion-Kapsel katapultierte die Astronauten mit einem fast sechsminütigen Schub auf ihre Flugbahn zum Mond, wie der Nasa-Livestream am Donnerstagabend (Ortszeit) zeigte. "Sieht nach einem guten Schub aus", erklärte das Nasa-Kontrollzentrum in Houston.

Nexperia-Chips können bald gänzlich in China produziert werden

Die Chips des ursprünglich niederländischen Unternehmens Nexperia können bald gänzlich in China produziert werden. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Unternehmenskreisen. Der Chiphersteller stand in den vergangenen Monaten im Zentrum eines geopolitischen Ringens um den Zugriff auf wichtige Technologien.

Textgröße ändern: