Pallade Veneta - Schirdewan: Hitzewellen sollten Namen von klimaschädigenden Konzernen tragen

Schirdewan: Hitzewellen sollten Namen von klimaschädigenden Konzernen tragen


Schirdewan: Hitzewellen sollten Namen von klimaschädigenden Konzernen tragen
Schirdewan: Hitzewellen sollten Namen von klimaschädigenden Konzernen tragen / Foto: David GANNON - AFP/Archiv

Der Linke-Vorsitzende Martin Schirdewan schlägt vor, Hitzewellen künftig nach Konzernen mit schlechter Klimabilanz zu benennen. "Viel zu oft wird der Eindruck erweckt, als wäre Klimaschutz eine persönliche moralische Frage", sagte er am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. "Der Fokus auf individuellem Konsum lenkt von den entscheidenden industriepolitischen Fragen ab. Ich halte es daher für eine gute Idee, die nächsten Hitzewellen nach den Konzernen zu benennen, die die größten Klimaschäden verursachen."

Textgröße ändern:

Diese Firmen trügen nicht nur "einen großen Teil" zur Klimazerstörung bei, "sondern verhindern mit ihrer Lobby auch regelmäßig nötige politischen Veränderungen, etwa schärfere Abgasnormen oder eine schnelle Energiewende", begründete Schirdewan seinen Vorschlag. "Waldbrände, Dürre, tausende medizinische Notfälle: Die jüngsten Hitzewellen haben deutlich gemacht, wie zerstörerisch sich die Klimakrise auch bei uns auswirkt. Wir sollten das öffentliche Bewusstsein stärken, dass es dafür Verantwortliche gibt."

Die fraglichen Konzerne "profitieren massiv von der Zerstörung des Klimas", beklagte Schirdewan. Es sei "nur gerecht", regelmäßig daran zu erinnern, dass solche Unternehmen "mit klimaschädlichen Geschäften viel Geld verdienen" und ihre Geschäftspolitik dringend ändern müssten.

Bisher werden Hitzewellen nicht offiziell benannt, im Gegensatz etwa zu Stürmen. Schirdewan äußerte seinen Vorschlag anlässlich des sogenannten Erdüberlastungstags an diesem Donnerstag. Das ist das Datum, an dem die Menschheit nach Angaben der Organisation Global Footprint Network alle Ressourcen aufgebraucht hat, die der Planet in einem Jahr auf natürlichem Wege ersetzen könnte.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Cyberangriff legt digitale Infrastruktur der Universität Leipzig lahm

Der zugrunde liegende Beitrag ordnet das Thema aus einer kommentierenden Perspektive ein. Porträt Digitale Wüste des Tages: Universität Leipzig Von Amelie E.

MicroVision und LAKE FUSION Technologies unterzeichnen eine mehrjährige strategische Partnerschaftsvereinbarung für IRIS(TM)-Lidar-Sensoren

Die Partnerschaft entwickelt sich von ersten Tests hin zum kommerziellen Einsatz und bringt die Langstrecken-Lidar-Technologie von MicroVision in die fortschrittlichen Lösungen von LFT zum Situationsbewusstsein aus der Luft ein

Neue, von TIS gesponserte EuroFinance-Studie rückt das Treasury in den Mittelpunkt der Cybersicherheit

Der EuroFinance Deep Dive-Bericht untersucht die zunehmenden Auswirkungen von Cybervorfällen auf das Treasury-Geschäft und erläutert, warum der Aufbau operativer Resilienz für den Schutz der Cash-Transparenz, des Zahlungsverkehrs und der Liquidität unerlässlich ist.

Loar Holdings Inc. meldet Rekordergebnisse für das dritte Quartal 2026, hebt die Prognose für 2026 an und gibt einen Ausblick für das Gesamtjahr 2027

WHITE PLAINS, NY / ACCESS Newswire / 5. November 2026 / Loar Holdings Inc. (NYSE:LOAR) (das „Unternehmen", „Loar", „wir", „uns" und „unser") meldete Rekordergebnisse für das dritte Quartal 2026 sowie eine Aufwärtskorrektur der Prognosen für 2026 und gibt einen Ausblick für das Gesamtjahr 2027.

Textgröße ändern: