Pallade Veneta - Erste medizinische Evakuierung der ISS: Raumfahrer geht es wieder "sehr gut"

Erste medizinische Evakuierung der ISS: Raumfahrer geht es wieder "sehr gut"


Erste medizinische Evakuierung der ISS: Raumfahrer geht es wieder "sehr gut"
Erste medizinische Evakuierung der ISS: Raumfahrer geht es wieder "sehr gut" / Foto: - - NASA/AFP/Archiv

Seinetwegen gab es Mitte Januar die erste medizinische Evakuierungsaktion in der Geschichte der Internationalen Raumstation - nun geht es dem US-Astronauten Mike Fincke wieder "sehr gut". Dies geht aus einer kurzen Erklärung hervor, die am Mittwoch von der US-Raumfahrtagentur Nasa veröffentlicht wurde. Dabei wurde auch erstmals mitgeteilt, dass der Gesundheitszustand des 58-jährigen Fincke der Auslöser für die Evakuierung seines vierköpfigen Teams war.

Textgröße ändern:

"Ich hatte ein medizinisches Problem, das die sofortige Hilfe meiner großartigen Crewmitglieder erforderte", berichtete der Astronaut nun. "Dank ihres schnellen Eingreifens und der Unterstützung der Nasa-Ärzte stabilisierte sich mein Zustand rasch." Was genau passierte, sagte Fincke nicht. "Mir geht es jetzt sehr gut und ich setze die nach einem Flug üblichen Rehabilitationsmaßnahmen fort."

Mitte Januar waren Fincke, seine Landsfrau Zena Cardman, der Japaner Kimiya Yui und der Russe Oleg Platonow deutlich vor ihrem eigentlich geplanten Missionsende zur Erde zurückgekehrt. Es war die erste medizinische Evakuierung in der Geschichte der Raumstation ISS. Welches der vier Teammitglieder gesundheitliche Probleme hatte, gab die Nasa bis zu der nun veröffentlichten Erklärung von Fincke nicht bekannt.

Der US-Astronaut betonte darin, dass es sich nicht um eine Notfall-Evakuierung gehandelt habe. Vielmehr habe die Notwendigkeit bestanden, für ihn "moderne medizinische Bildgebungsverfahren" zu nutzen. Diese seien "an Bord der Raumstation nicht verfügbar" gewesen.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Brasiliens Justiz untersucht Video mit KI-Bild von Ex-Präsident Bolsonaro

Der unter Hausarrest stehende brasilianische Ex-Präsident Jair Bolsonaro sieht sich wegen eines Videos mit einem KI-erzeugten Doppelgänger seiner Person mit einer Untersuchung der Justiz konfrontiert. Das Oberste Gericht des südamerikanischen Landes forderte Bolsonaro am Dienstagabend (Ortszeit) auf, innerhalb von 48 zu erklärten, ob das bei einem Kongress seiner Partei gezeigte Video mit seiner Zustimmung produziert wurde oder nicht.

OpenAI: Unkontrollierter KI-Hackerangriff war größer als angenommen

Der unkontrollierte Hackerangriff durch Künstliche Intelligenz (KI) Mitte Juli hatte nach Angaben des US-Unternehmens OpenAI ein noch größeres Ausmaß als bisher angenommen. OpenAI erklärte am Mittwoch, es seien auch Konten bei vier "öffentlich zugänglichen Diensten" geknackt worden. Die betroffenen Unternehmen nannte OpenAI nicht.

Mehr Raketenstarts: Trump-Regierung will Umweltschutz für Raumfahrt aufweichen

Zur Ankurbelung der privaten Raumfahrtindustrie will die US-Regierung von Präsident Donald Trump die Hürden für Raketenstarts senken und dafür Umweltschutzvorgaben aushebeln. "Amerika hat das erste Weltraumrennen gewonnen, und wir können das wieder schaffen - aber nur, wenn wir bürokratischen Ballast der Regierung aus dem Weg räumen", erklärte Trumps Verkehrsminister Sean Duffy am Dienstag. Vorgesehen ist demnach, Anforderungen aus 13 Bundesgesetzen für "bestimmte kommerzielle Weltraumlizenzen und -genehmigungen" aufzuheben.

Neue Studie des GTDC beleuchtet die wachsende Rolle der Distribution in modernen Technologie-Ökosystemen

TAMPA, FL / ACCESS Newswire / 29. Juli 2026 / Der Global Technology Distribution Council (GTDC), das weltweit größte Konsortium von Technologie-Distributoren, hat heute einen neuen Forschungsbericht mit dem Titel „The Evolving Role of Distribution in Technology Go-To-Market Models" veröffentlicht, der in Zusammenarbeit mit Channelnomics erstellt wurde. Die Studie untersucht den Wandel der Distribution von einem traditionellen Vermittler im Distributionskanal hin zu einer strategischen operativen Plattform, die Anbietern und Partnern dabei hilft, zu skalieren, den Support zu verbessern und die mit Innovation (z. B. KI und Cybersicherheit) sowie Integration verbundenen Komplexitäten zu bewältigen.

Textgröße ändern: