Pallade Veneta - Meteorit in Rheinland-Pfalz: Finder dürfen Bruchstücke behalten

Meteorit in Rheinland-Pfalz: Finder dürfen Bruchstücke behalten


Meteorit in Rheinland-Pfalz: Finder dürfen Bruchstücke behalten
Meteorit in Rheinland-Pfalz: Finder dürfen Bruchstücke behalten / Foto: YASSER AL-ZAYYAT - AFP/Archiv

Nach dem Einschlag eines Meteoriten in ein Hausdach in Rheinland-Pfalz hat die Polizei in Koblenz hat klargestellt, dass Finder solcher auf die Erde gestürzten Himmelskörper diese behalten können. Am Dienstag wollten Beamten einem Grundstückseigentümer, in dessen Hausdach in Koblenz ein etwa faustgroßer Meteorit am Sonntagabend eingeschlagen war, das Gestein zurückgeben, wie die Beamten mitteilten.

Textgröße ändern:

Die Besitzansprüche und der weitere Verbleib des Gesteins seien überprüft worden, teilte die Polizei in Koblenz mit. Demnach stehe der Fund in dem konkreten Fall dem Grundstückseigentümer zu, der selbst über den weiteren Verbleib entscheiden könne. Ein Kontakt zwischen dem Eigentümer sowie verschiedenen wissenschaftlichen Instituten und Behörden werde hergestellt.

Auch das Zentrum für Luft- und Raumfahrt hatte zuvor klargestellt, dass Finder eines Meteoriten diesen behalten dürften, aus wissenschaftlichen Gründen am besten aber eine Forschungseinrichtung kontaktieren sollten.

Das Leuchtphänomen und ein lauter Knall hatten am Sonntagabend vor allem in Rheinland-Pfalz für Aufregung gesorgt. Bei den Feuerwehren und Polizeibehörden ging eine erhöhte Zahl von Notrufen ein, vereinzelt wurden Schäden durch Meteoritenteile gemeldet. Menschen wurden nicht verletzt.

Meteoriten sind Bruchstücke von Asteroiden, die oft viereinhalb Milliarden Jahre alt sind. Beim Eintritt in die Erdatmosphäre, was eher selten der Fall ist, verglühen sie nicht vollständig und landen auf der Erdoberfläche.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Neue Erkenntnisse zur KI in der Pharmabranche zeigen das eigentliche Hindernis für die Skalierung auf: Die Umsetzung, nicht die Innovation

aGENF, SCHWEIZ und WARSCHAU, POLEN / ACCESS Newswire / 15. Juni 2026 / Pharmaunternehmen haben nicht mehr damit zu kämpfen, KI-Chancen zu identifizieren - sie haben vielmehr Schwierigkeiten, diese zu skalieren. Neue Erkenntnisse von Lingaro, die auf einer Umfrage unter 150 Führungskräften aus der Pharma- und Life-Sciences-Branche basieren, zeigen, dass KI in der gesamten Branche eine hohe strategische Sichtbarkeit genießt, den meisten Unternehmen jedoch die Grundlagen fehlen, um die anfängliche Dynamik in nachhaltige geschäftliche Erfolge umzusetzen.

Auftakt zum SpaceX-Börsengang: Musk stellt Mars-Mission in Aussicht

Tech-Milliardär Elon Musk hat zum Börsenstart seines Raumfahrtkonzerns SpaceX eine Mars-Mission in Aussicht gestellt. SpaceX wolle Menschen zum Mond bringen, "zum Mars und letztlich darüber hinaus", sagte Musk am Freitag im SpaceX-Hauptquartier in Texas vor jubelnden Mitarbeitern. Sein Ziel sei es, "Star Trek Wirklichkeit werden zu lassen".

KI statt Krake: Fans setzen nun oft auf Tech statt Tier bei WM-Vorhersagen

KI statt Krake: Bei den Vorhersagen für die derzeitige Fußball-Weltmeisterschaft setzen viele Fans statt auf Tier-Orakel auf die Künstliche Intelligenz. Allerdings sind die Prognosen der sogenannten Chatbots unterschiedlich. So sagen ChatGTP des Unternehmens OpenAI und Claude von Anthropic Spanien als Weltmeister voraus, Le Chat der französischen Firma Mistral hingegen tippt auf Frankreich, und die chinesischen Programme Deepseek und Qwen sehen Argentinien als Favoriten.

Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender

Die Folgen der Erderwärmung werden laut einer Studie immer besorgniserregender. Mehr als 70 Wissenschaftler aus 17 Ländern, darunter Experten des Weltklimarats IPCC, erklärten am Donnerstag, die Erde sei "ein Patient, der immer stärker beunruhigende Symptome zeige". Zusätzlich werde das Klima heute "durch geopolitische Entscheidungen geschwächt oder bedroht", erklärte die französische Klima-Expertin und frühere Leiterin einer IPCC-Arbeitsgruppe, Valérie Masson-Delmotte.

Textgröße ändern: