Pallade Veneta - Artemis-Astronauten sehen Mond wie kein Mensch vor ihnen

Artemis-Astronauten sehen Mond wie kein Mensch vor ihnen


Artemis-Astronauten sehen Mond wie kein Mensch vor ihnen
Artemis-Astronauten sehen Mond wie kein Mensch vor ihnen / Foto: Handout - NASA/AFP

Die Astronauten der Artemis-2-Mission haben den Mond aus einer Perspektive gesehen, wie sie nie zuvor ein Mensch auf den Erdtrabanten hatte. Dies berichteten die Crew-Mitglieder am Sonntag per Video, zu diesem Moment hatte ihr Raumschiff etwa zwei Drittel der Reise Richtung Mond zurückgelegt. Die Nasa veröffentlichte ein von den Astronauten gemachtes Foto, auf dem das sogenannte Orientale-Becken des Mondes zu sehen ist. "Diese Mission markiert das erste Mal, dass das gesamte Becken mit bloßem Auge sichtbar ist", erklärte die US-Raumfahrtbehörde.

Textgröße ändern:

"Wir konnten zum ersten Mal die Rückseite des Mondes sehen, und es war einfach spektakulär", sagte US-Astronautin Christina Koch. Der dabei fotografierte Orientale-Krater wird auch als "Grand Canyon" des Mondes bezeichnet. "Es ist ein ganz besonderes Kratergebiet, und bis heute hatte es tatsächlich noch kein Mensch gesehen", sagte Koch in einer Sendung für Kinder in Kanada. "Wir hatten das Privileg, es zu sehen", die gesamte Crew sei darüber begeistert gewesen.

Als die Astronauten am frühen Sonntagmorgen - nach dem vierten Tag ihrer zehntägigen Mission - zu Bett gingen, befanden sie sich laut Nasa mehr als 320.000 Kilometer von der Erde und rund 132.000 Kilometer vom Mond entfernt.

Der nächste wichtige Meilenstein wird in der Nacht zum Montag erwartet. Dann soll die Orion-Raumkapsel in die "Einflusssphäre des Mondes" eintreten, wo die Schwerkraft des Mondes stärker auf das Raumschiff wirkt als die der Erde. Wenn alles planmäßig läuft, umkreisen die Astronauten den Mond und stellen dabei einen neuen Rekord auf, indem sie sich dabei weiter von der Erde entfernen als je ein Mensch zuvor.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Neue Erkenntnisse zur KI in der Pharmabranche zeigen das eigentliche Hindernis für die Skalierung auf: Die Umsetzung, nicht die Innovation

aGENF, SCHWEIZ und WARSCHAU, POLEN / ACCESS Newswire / 15. Juni 2026 / Pharmaunternehmen haben nicht mehr damit zu kämpfen, KI-Chancen zu identifizieren - sie haben vielmehr Schwierigkeiten, diese zu skalieren. Neue Erkenntnisse von Lingaro, die auf einer Umfrage unter 150 Führungskräften aus der Pharma- und Life-Sciences-Branche basieren, zeigen, dass KI in der gesamten Branche eine hohe strategische Sichtbarkeit genießt, den meisten Unternehmen jedoch die Grundlagen fehlen, um die anfängliche Dynamik in nachhaltige geschäftliche Erfolge umzusetzen.

Auftakt zum SpaceX-Börsengang: Musk stellt Mars-Mission in Aussicht

Tech-Milliardär Elon Musk hat zum Börsenstart seines Raumfahrtkonzerns SpaceX eine Mars-Mission in Aussicht gestellt. SpaceX wolle Menschen zum Mond bringen, "zum Mars und letztlich darüber hinaus", sagte Musk am Freitag im SpaceX-Hauptquartier in Texas vor jubelnden Mitarbeitern. Sein Ziel sei es, "Star Trek Wirklichkeit werden zu lassen".

KI statt Krake: Fans setzen nun oft auf Tech statt Tier bei WM-Vorhersagen

KI statt Krake: Bei den Vorhersagen für die derzeitige Fußball-Weltmeisterschaft setzen viele Fans statt auf Tier-Orakel auf die Künstliche Intelligenz. Allerdings sind die Prognosen der sogenannten Chatbots unterschiedlich. So sagen ChatGTP des Unternehmens OpenAI und Claude von Anthropic Spanien als Weltmeister voraus, Le Chat der französischen Firma Mistral hingegen tippt auf Frankreich, und die chinesischen Programme Deepseek und Qwen sehen Argentinien als Favoriten.

Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender

Die Folgen der Erderwärmung werden laut einer Studie immer besorgniserregender. Mehr als 70 Wissenschaftler aus 17 Ländern, darunter Experten des Weltklimarats IPCC, erklärten am Donnerstag, die Erde sei "ein Patient, der immer stärker beunruhigende Symptome zeige". Zusätzlich werde das Klima heute "durch geopolitische Entscheidungen geschwächt oder bedroht", erklärte die französische Klima-Expertin und frühere Leiterin einer IPCC-Arbeitsgruppe, Valérie Masson-Delmotte.

Textgröße ändern: