Pallade Veneta - Tausende Samsung-Arbeiter demonstrieren in Südkorea - Streik droht

Tausende Samsung-Arbeiter demonstrieren in Südkorea - Streik droht


Tausende Samsung-Arbeiter demonstrieren in Südkorea - Streik droht
Tausende Samsung-Arbeiter demonstrieren in Südkorea - Streik droht / Foto: Jung Yeon-je - AFP

Tausende Arbeiter des südkoreanischen Technologiekonzerns Samsung haben am Donnerstag für höhere Löhne demonstriert. Nach Gewerkschaftsangaben beteiligten sich mehr als 40.000 Menschen an Protesten in Pyeongtaek, südlich der Hauptstadt Seoul. Die Polizei gab zunächst keine Schätzung der Teilnehmerzahl bekannt. Die Drohung eines wochenlangen Streiks hängt in der Luft, der dem Konzern erheblich schaden könnte.

Textgröße ändern:

Ein Zusammenschluss von drei Gewerkschaften hatte zu der Demonstration vor einer Chip-Fabrik aufgerufen. Das Werk ist Samsungs größte Produktionsstätte für Speicher- und Logikchips. Die Arbeitnehmervertreter fordern insbesondere sieben Prozent mehr Lohn. "Wir werden nicht nachgeben, bis uns ein transparentes Vergütungssystem garantiert wird", sagte eine Gewerkschaftsvertreterin auf der Bühne und erntete Applaus vom Publikum.

Die Gewerkschaften, die insgesamt fast 90.000 Arbeitnehmer vertreten, haben angekündigt, vom 21. Mai bis zum 7. Juni zu streiken, sofern keine Einigung mit der Unternehmensleitung erzielt wird. Das Unternehmen erklärte, es werde "weiterhin darauf hinarbeiten, so bald wie möglich eine Lohnvereinbarung zu erzielen".

Die stark gestiegene Nachfrage nach Computerchips im Zuge der Verbreitung von Künstlicher Intelligenz hat südkoreanischen Technologieunternehmen einen Boom beschert. Der Aktienmarkt des Landes befindet sich im Höhenflug und das Wachstum der gesamten Volkswirtschaft hat stark zugenommen. Die Samsung-Aktie hatte im vergangenen Jahr um fast 300 Prozent zugelegt. Der Konkurrent SK Hynix teilte am Donnerstag mit, seinen bisherigen Quartalsgewinnrekord gebrochen zu haben.

Streiks sind in Südkorea eine Seltenheit; Samsung galt zudem lange als gewerkschaftsfeindlicher Konzern. Der Gründer Lee Byung Chul hatte geschworen, Gewerkschaften nicht zuzulassen, "bis ich Erde über meinen Augen habe". Er starb 1987. Die erste Gewerkschaft bei Samsung Electronics wurde Ende der 2010er Jahre gegründet.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Warnungen vor KI-Risiken - Anthropic-Chef fordert langsameres Entwicklungstempo

Außer Kontrolle geratene KI, gehackte Frühwarnsysteme, Risiko einer Auslöschung: Angesichts der deutlichen Warnungen vor Gefahren für die Menschheit durch Künstliche Intelligenz (KI) hat der Chef des KI-Unternehmens Anthropic, Dario Amodei, zu einer Drosselung der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz aufgerufen. Unterstützung erhielt er am Wochenende vom Chef des Konkurrenzunternehmens OpenAI, Sam Altman, und dem Techunternehmer Elon Musk. Wegen der Sicherheitsbedenken erteilte Altman einem Börsengang von OpenAI in diesem Jahr eine Absage.

Galaxy Tab S12系列效果圖曝光 Ultra擬配雙鏡頭及瀏海螢幕

Samsung Galaxy Tab S12+與Galaxy Tab S12 Ultra的效果圖近日流出,顯示兩款平板採用金屬機身並支援S Pen。消息預期新機可能於9月發布,正式規格、售價與推出日期仍待Samsung公布。

Altman: OpenAI wird 2026 nicht an die Börse gehen

Wegen der Sicherheitsbedenken hinsichtlich Künstlicher Intelligenz wird das KI-Unternehmen OpenAI nach Angaben seines Chefs Sam Altman in diesem Jahr nicht an die Börse gehen. "Angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um das Thema Sicherheit wäre es derzeit wenig ratsam, an die Öffentlichkeit zu gehen, und wir verspüren diesbezüglich keinen Druck", sagte Altman in einem am Samstag (Ortszeit) veröffentlichten Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Fortune".

Anthropic-Chef fordert langsameres Tempo bei KI-Entwicklung - Musk und Altman stimmen zu

Angesichts der Warnungen vor den Risiken einer sogenannten Superintelligenz hat Anthropic-Chef Dario Amodei KI-Unternehmen aufgerufen, die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz zu drosseln. "Wir müssen das Tempo verlangsamen, mit dem wir die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessern", schrieb Amodei am Samstag auf seiner persönlichen Website. Unterstützung erhielt er vom Chef des Konkurrenzunternehmens OpenAI, Sam Altman, und dem Techunternehmer Elon Musk.

Textgröße ändern: