Pallade Veneta - Börsengang: SpaceX bekommt keinen Schnellzugang in Index S&P500

Börsengang: SpaceX bekommt keinen Schnellzugang in Index S&P500


Börsengang: SpaceX bekommt keinen Schnellzugang in Index S&P500
Börsengang: SpaceX bekommt keinen Schnellzugang in Index S&P500 / Foto: Patrick T. FALLON - AFP/Archiv

Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX wird nach seinem Börsengang am 12. Juni keinen Schnellzugang zu dem lukrativen Wall-Street-Index S&P 500 erhalten. Die Finanzmarktgruppe S&P Dow Jones Indices teilte am Freitag mit, alle Unternehmen müssten nach dem Aktiendebüt weiterhin zwölf Monate auf eine Aufnahme warten. Im Gespräch waren zwischenzeitlich sechs Monate für große Konzerne.

Textgröße ändern:

Der S&P 500 ist eine Liste der 500 wichtigsten börsennotierten Unternehmen in den USA – darunter sind Apple, Microsoft und der Chiphersteller Nvidia. Millionen von Privatanlegern, Pensionskassen und Rentenfonds stecken ihr Geld in Fonds, die automatisch jede Aktie auf dieser Liste kaufen – das summiert sich auf Billionen von Dollar in sogenannten "passiven Fonds". Die Aufnahme in den S&P 500 erzeugt so eine Kaufwelle, die den Aktienkurs eines Unternehmens deutlich nach oben treiben kann.

Die Zwölf-Monats-Regel soll sicherstellen, dass Investoren sich ein verlässliches Bild vom tatsächlichen Unternehmenswert machen können, statt sich mit dem Börsengang in einen Kaufrausch hineinziehen zu lassen. Nach den geltenden Regeln bleibt SpaceX zudem so lange außen vor, bis es Gewinne erzielt, unabhängig davon, wie lange die Aktien schon gehandelt werden.

Tech-Milliardär Elon Musk will SpaceX am 12. Juni an die Technologiebörse Nasdaq bringen. Er will damit 75 Milliarden Dollar rund (64 Milliarden Euro) einsammeln - das wäre der bisher größte Börsengang der Geschichte. Nach Dokumenten der US-Börsenaufsicht schrieb SpaceX zuletzt allerdings einen Milliardenverlust wegen seiner Milliardeninvestitionen in Künstliche Intelligenz (KI).

SpaceX hat mit seinen Trägerraketen lukrative Verträge mit der US-Raumfahrtagentur Nasa abgeschlossen. Den Großteil des Umsatzes macht Musk bisher allerdings mit seinem Satelliten-Netzwerk Starlink, wie aus dem Börsenprospekt hervorgeht.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Warnungen vor KI-Risiken - Anthropic-Chef fordert langsameres Entwicklungstempo

Außer Kontrolle geratene KI, gehackte Frühwarnsysteme, Risiko einer Auslöschung: Angesichts der deutlichen Warnungen vor Gefahren für die Menschheit durch Künstliche Intelligenz (KI) hat der Chef des KI-Unternehmens Anthropic, Dario Amodei, zu einer Drosselung der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz aufgerufen. Unterstützung erhielt er am Wochenende vom Chef des Konkurrenzunternehmens OpenAI, Sam Altman, und dem Techunternehmer Elon Musk. Wegen der Sicherheitsbedenken erteilte Altman einem Börsengang von OpenAI in diesem Jahr eine Absage.

Galaxy Tab S12系列效果圖曝光 Ultra擬配雙鏡頭及瀏海螢幕

Samsung Galaxy Tab S12+與Galaxy Tab S12 Ultra的效果圖近日流出,顯示兩款平板採用金屬機身並支援S Pen。消息預期新機可能於9月發布,正式規格、售價與推出日期仍待Samsung公布。

Altman: OpenAI wird 2026 nicht an die Börse gehen

Wegen der Sicherheitsbedenken hinsichtlich Künstlicher Intelligenz wird das KI-Unternehmen OpenAI nach Angaben seines Chefs Sam Altman in diesem Jahr nicht an die Börse gehen. "Angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um das Thema Sicherheit wäre es derzeit wenig ratsam, an die Öffentlichkeit zu gehen, und wir verspüren diesbezüglich keinen Druck", sagte Altman in einem am Samstag (Ortszeit) veröffentlichten Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Fortune".

Anthropic-Chef fordert langsameres Tempo bei KI-Entwicklung - Musk und Altman stimmen zu

Angesichts der Warnungen vor den Risiken einer sogenannten Superintelligenz hat Anthropic-Chef Dario Amodei KI-Unternehmen aufgerufen, die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz zu drosseln. "Wir müssen das Tempo verlangsamen, mit dem wir die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessern", schrieb Amodei am Samstag auf seiner persönlichen Website. Unterstützung erhielt er vom Chef des Konkurrenzunternehmens OpenAI, Sam Altman, und dem Techunternehmer Elon Musk.

Textgröße ändern: