Pallade Veneta - G7-Staaten beraten über Stärkung der Weltwirtschaft - Gipfel endet am Nachmittag

G7-Staaten beraten über Stärkung der Weltwirtschaft - Gipfel endet am Nachmittag


G7-Staaten beraten über Stärkung der Weltwirtschaft - Gipfel endet am Nachmittag
G7-Staaten beraten über Stärkung der Weltwirtschaft - Gipfel endet am Nachmittag / Foto: Thibault Camus - POOL/AFP

Im französischen Evian haben die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten ihren Gipfel mit Beratungen über die Lage der Weltwirtschaft fortgesetzt. Bei einer Arbeitssitzung am Mittwochvormittag geht es um Strategien, um das Wirtschaftswachstum nachhaltig zu stärken und wirtschaftliche Ungleichgewichte zu beseitigen. An den Beratungen nehmen auch Vertreter der Partnerländer, unter ihnen Brasilien und Indien, sowie internationaler Wirtschaftsorganisationen teil.

Textgröße ändern:

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) traf am Morgen mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney zusammen. Carney zeigte sich davor vor Journalisten zufrieden mit dem bisherigen Gipfelverlauf und der kooperativen Haltung von US-Präsident Donald Trump. Er sprach von einem möglichen "Wendepunkt" auch mit Blick auf den Ukraine-Krieg.

Nach den Beratungen über die Wirtschaft wird Kanzler Merz vor die Presse treten (11.35 Uhr), bevor die letzte Arbeitssitzung bei einem Mittagessen zu Künstlicher Intelligenz (KI) stattfindet. Dabei soll es um Lösungen gehen, um die Technologie "sicher, schnell und effizient" zur Anwendung zu bringen. Teilnehmen werden mehrere Chefs von Technologieunternehmen, darunter auch das deutsche Unternehmen Black Forest Labs. Der G7-Gastgeber, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, setzt sich für den stärkeren Schutz von Minderjährigen in der digitalen Welt ein.

Der dreitägige Gipfel endet am Nachmittag gegen 14.30 Uhr. Danach wollen mehrere Gipfel-Teilnehmer in Pressekonferenzen Bilanz ziehen, darunter auch US-Präsident Trump.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Wissenschaftler: Intensität der derzeitigen Hitzewelle hängt "eindeutig" mit Klimawandel zusammen

Die Intensität der derzeitigen Hitzewelle in Europa hängt nach Einschätzung einer Wissenschaftlergruppe mit dem Klimawandel zusammen. "Der Klimawandel ist eindeutig dafür verantwortlich", heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie der internationalen Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA). Die natürliche Wärmephase durch das Wetterphänomen El Niño spiele hingegen "keine Rolle bei der Steigerung der Hitze". Die derzeitigen extrem hohen Temperaturen am Tag und in der Nacht wären den Forschern zufolge zu diesem Zeitpunkt im Jahr vor 50 Jahren "praktisch unmöglich" gewesen.

Wenn Daten das Bauchgefühl schlagen

Was Unternehmen vom größten Sportdatenprojekt der Fußballgeschichte lernen können

Tusk ruft Polen und Ukrainer zu "gegenseitigem Respekt" angesichts der Geschichte auf

Angesichts des jüngsten Streits um die Weltkriegsvergangenheit hat der polnische Ministerpräsident Donald Tusk seine Landsleute und die Ukrainer zu "gegenseitigem Respekt" aufgerufen. "Wir können die Zukunft nur auf der Wahrheit, dem gegenseitigen Repekt und dem Verständnis der Geschichte aufbauen", sagte Tusk am Donnerstag bei der Eröffnung der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in Danzig.

Zahl der vergebenen Deutschlandstipendien leicht gestiegen

Die Zahl der mit einem Deutschlandstipendium geförderten Stipendiatinnen und Stipendiaten ist leicht um 1,5 Prozent gestiegen. 2025 erhielten 33.500 Studierende ein solches Stipendium, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Ihr Anteil an allen Studierenden lag im Wintersemester 2025/2026 voraussichtlich bei 1,2 Prozent. Mit dem Deutschlandstipendium werden seit 2011 Studierende gefördert, deren Werdegang herausragende Leistungen im Studium und Beruf erwarten lassen.

Textgröße ändern: