Pallade Veneta - Russischer Kosmonaut muss Weltraumspaziergang an ISS abbrechen

Russischer Kosmonaut muss Weltraumspaziergang an ISS abbrechen


Russischer Kosmonaut muss Weltraumspaziergang an ISS abbrechen
Russischer Kosmonaut muss Weltraumspaziergang an ISS abbrechen / Foto: HO - NASA/AFP/Archiv

Der russische Kosmonaut Oleg Artemjew hat wegen eines technischen Problems einen Außeneinsatz an der internationalen Weltraumstation ISS abbrechen müssen. "Oleg, du musst so schnell wie möglich zur Luftschleuse zurückkehren", ordnete das russische Kontrollzentrum am Mittwoch mehr als zwei Stunden nach Beginn des Weltraumspaziergangs an, wie auf einer Live-Übertragung der US-Weltraumbehörde NASA zu hören war. "Lass alles los und kehre zurück", hieß es mehrfach.

Textgröße ändern:

Der 51-Jährige, der zusammen mit seinem Kollegen Denis Matwejew einen Außeneinsatz zur Installation von Kameras an der ISS absolvierte, hatte zuvor über ungewöhnliche Volt-Angaben für die Batterie seines Weltraumanzugs berichtet. "Bitte mache dir keine Sorgen, alles ist okay", funkte das Kontrollzentrum. "Ich? Mir Sorgen machen? Auf keinen Fall", antwortete der Kosmonaut.

Artemjew kehrte in die Luftschleuse der ISS zurück und schloss sich wieder an das Stromsystem der Weltraumstation an. Dann wartete er, bis Matwejew das bei dem Außeneinsatz verwendete Material einsammelte und zu ihm in die Luftschleuse kam. Der Weltraumspaziergang wurde nach rund vier Stunden für beendet erklärt.

"Die Situation ist unter Kontrolle", erklärte die russische Weltraumbehörde Roskosmos. "Die Gesundheit des Kosmonauten ist nicht in Gefahr." Ihnen gehe es gut. Die Nasa erklärt, die beiden Kosmonauten seien zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen. Es war Artemjews siebter Weltraumspaziergang, für Matwejew war es der dritte.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Neue Erkenntnisse zur KI in der Pharmabranche zeigen das eigentliche Hindernis für die Skalierung auf: Die Umsetzung, nicht die Innovation

aGENF, SCHWEIZ und WARSCHAU, POLEN / ACCESS Newswire / 15. Juni 2026 / Pharmaunternehmen haben nicht mehr damit zu kämpfen, KI-Chancen zu identifizieren - sie haben vielmehr Schwierigkeiten, diese zu skalieren. Neue Erkenntnisse von Lingaro, die auf einer Umfrage unter 150 Führungskräften aus der Pharma- und Life-Sciences-Branche basieren, zeigen, dass KI in der gesamten Branche eine hohe strategische Sichtbarkeit genießt, den meisten Unternehmen jedoch die Grundlagen fehlen, um die anfängliche Dynamik in nachhaltige geschäftliche Erfolge umzusetzen.

Auftakt zum SpaceX-Börsengang: Musk stellt Mars-Mission in Aussicht

Tech-Milliardär Elon Musk hat zum Börsenstart seines Raumfahrtkonzerns SpaceX eine Mars-Mission in Aussicht gestellt. SpaceX wolle Menschen zum Mond bringen, "zum Mars und letztlich darüber hinaus", sagte Musk am Freitag im SpaceX-Hauptquartier in Texas vor jubelnden Mitarbeitern. Sein Ziel sei es, "Star Trek Wirklichkeit werden zu lassen".

KI statt Krake: Fans setzen nun oft auf Tech statt Tier bei WM-Vorhersagen

KI statt Krake: Bei den Vorhersagen für die derzeitige Fußball-Weltmeisterschaft setzen viele Fans statt auf Tier-Orakel auf die Künstliche Intelligenz. Allerdings sind die Prognosen der sogenannten Chatbots unterschiedlich. So sagen ChatGTP des Unternehmens OpenAI und Claude von Anthropic Spanien als Weltmeister voraus, Le Chat der französischen Firma Mistral hingegen tippt auf Frankreich, und die chinesischen Programme Deepseek und Qwen sehen Argentinien als Favoriten.

Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender

Die Folgen der Erderwärmung werden laut einer Studie immer besorgniserregender. Mehr als 70 Wissenschaftler aus 17 Ländern, darunter Experten des Weltklimarats IPCC, erklärten am Donnerstag, die Erde sei "ein Patient, der immer stärker beunruhigende Symptome zeige". Zusätzlich werde das Klima heute "durch geopolitische Entscheidungen geschwächt oder bedroht", erklärte die französische Klima-Expertin und frühere Leiterin einer IPCC-Arbeitsgruppe, Valérie Masson-Delmotte.

Textgröße ändern: