Pallade Veneta - Barmer-Umfrage: Mehrheit gegenüber KI-Einsatz in Medizin aufgeschlossen

Barmer-Umfrage: Mehrheit gegenüber KI-Einsatz in Medizin aufgeschlossen


Barmer-Umfrage: Mehrheit gegenüber KI-Einsatz in Medizin aufgeschlossen
Barmer-Umfrage: Mehrheit gegenüber KI-Einsatz in Medizin aufgeschlossen / Foto: Damien MEYER - AFP/Archiv

Die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland ist gegenüber dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin aufgeschlossen. 71 Prozent sehen das positiv, wie aus einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Krankenkasse Barmer hervorgeht. 60 Prozent meinen, KI werde die Patientenversorgung verbessern. Zugleich befürchten mit 61 Prozent fast ebenso viele, dass das Gesundheitswesen dadurch unpersönlicher wird.

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Vor allem junge Menschen bewerten den KI-Einsatz in der Medizin demnach als positiv. Die höchsten Zustimmungswerte gibt es in der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen mit 78 Prozent und die niedrigsten bei den über 60-Jährigen mit 67 Prozent.

Auch der Bildungsgrad macht einen Unterschied. So befürworten 82 Prozent der Menschen mit einem hohen Schulabschluss die Nutzung von KI, aber nur 64 Prozent derjenigen mit einem niedrigen oder mittleren Schulabschluss.

Allerdings gibt es auch Bedenken zum KI-Einsatz im Gesundheitswesen. Rund die Hälfte der Befragten (51 Prozent) befürchtet, dass persönliche Daten nicht ausreichend geschützt werden könnten.

Zudem gehen mehr als zwei Drittel (69 Prozent) davon aus, dass KI den Arzt in Zukunft nicht ersetzen kann, auch nicht teilweise. 62 Prozent sind auch nicht der Meinung, dass Künstliche Intelligenz künftig genauere Diagnosen erstellen wird als ein Arzt.

Forsa befragte im Januar und Februar knapp 1800 Menschen ab 18 Jahren telefonisch.

H.Ercolani--PV

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