Pallade Veneta - UN-Verhandlungen über Hochseeabkommen erneut gescheitert

UN-Verhandlungen über Hochseeabkommen erneut gescheitert


UN-Verhandlungen über Hochseeabkommen erneut gescheitert
UN-Verhandlungen über Hochseeabkommen erneut gescheitert / Foto: STR - AFP/Archiv

Die Verhandlungen der UN-Mitgliedsstaaten über ein Hochseeabkommen zum Schutz der Weltmeere sind erneut gescheitert. Die zweiwöchigen Verhandlungen gingen am Freitagabend in New York ohne Einigung zu Ende. "Obwohl wir hervorragende Fortschritte gemacht haben, brauchen wir noch etwas mehr Zeit, um die Ziellinie zu erreichen", sagte die Konferenzleiterin Rena Lee. Die Verhandlungen sollen demnach zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden. Ein Termin steht aber noch nicht fest.

Textgröße ändern:

Die UN-Mitgliedsstaaten hatten Mitte August nach vier erfolglosen Anläufen ihre Verhandlungen über ein Hochseeabkommen zum Schutz der Weltmeere wieder aufgenommen. Nach Angaben aus Diplomatenkreisen waren die Gespräche zwar zwischenzeitlich gut vorangekommen, einige Streitfragen blieben aber ungeklärt.

Als Hochsee oder Hohe See werden rund 60 Prozent der Weltmeere bezeichnet, die nicht unter die ausschließliche Wirtschaftszone eines Staates fallen, da sie weiter als 370 Kilometer von der nächsten Küste entfernt sind. Derzeit wird nur etwa ein Prozent der Hochsee durch internationale Abkommen geschützt.

Umweltschutzorganisationen hatten den Abschluss eines Abkommen angemahnt, um die Weltmeere angesichts der Gefahren durch Erderwärmung, Verschmutzung und Überfischung besser zu schützen. Die Ozeane produzieren die Hälfte des Sauerstoffs in der Erdatmosphäre und nehmen einen erheblichen Teil des Kohlendioxids auf, das durch menschliche Aktivitäten ausgestoßen wird.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Neue Erkenntnisse zur KI in der Pharmabranche zeigen das eigentliche Hindernis für die Skalierung auf: Die Umsetzung, nicht die Innovation

aGENF, SCHWEIZ und WARSCHAU, POLEN / ACCESS Newswire / 15. Juni 2026 / Pharmaunternehmen haben nicht mehr damit zu kämpfen, KI-Chancen zu identifizieren - sie haben vielmehr Schwierigkeiten, diese zu skalieren. Neue Erkenntnisse von Lingaro, die auf einer Umfrage unter 150 Führungskräften aus der Pharma- und Life-Sciences-Branche basieren, zeigen, dass KI in der gesamten Branche eine hohe strategische Sichtbarkeit genießt, den meisten Unternehmen jedoch die Grundlagen fehlen, um die anfängliche Dynamik in nachhaltige geschäftliche Erfolge umzusetzen.

Auftakt zum SpaceX-Börsengang: Musk stellt Mars-Mission in Aussicht

Tech-Milliardär Elon Musk hat zum Börsenstart seines Raumfahrtkonzerns SpaceX eine Mars-Mission in Aussicht gestellt. SpaceX wolle Menschen zum Mond bringen, "zum Mars und letztlich darüber hinaus", sagte Musk am Freitag im SpaceX-Hauptquartier in Texas vor jubelnden Mitarbeitern. Sein Ziel sei es, "Star Trek Wirklichkeit werden zu lassen".

KI statt Krake: Fans setzen nun oft auf Tech statt Tier bei WM-Vorhersagen

KI statt Krake: Bei den Vorhersagen für die derzeitige Fußball-Weltmeisterschaft setzen viele Fans statt auf Tier-Orakel auf die Künstliche Intelligenz. Allerdings sind die Prognosen der sogenannten Chatbots unterschiedlich. So sagen ChatGTP des Unternehmens OpenAI und Claude von Anthropic Spanien als Weltmeister voraus, Le Chat der französischen Firma Mistral hingegen tippt auf Frankreich, und die chinesischen Programme Deepseek und Qwen sehen Argentinien als Favoriten.

Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender

Die Folgen der Erderwärmung werden laut einer Studie immer besorgniserregender. Mehr als 70 Wissenschaftler aus 17 Ländern, darunter Experten des Weltklimarats IPCC, erklärten am Donnerstag, die Erde sei "ein Patient, der immer stärker beunruhigende Symptome zeige". Zusätzlich werde das Klima heute "durch geopolitische Entscheidungen geschwächt oder bedroht", erklärte die französische Klima-Expertin und frühere Leiterin einer IPCC-Arbeitsgruppe, Valérie Masson-Delmotte.

Textgröße ändern: