Pallade Veneta - Iranischem Urmia-See droht vollständige Austrocknung

Iranischem Urmia-See droht vollständige Austrocknung


Iranischem Urmia-See droht vollständige Austrocknung
Iranischem Urmia-See droht vollständige Austrocknung / Foto: ATTA KENARE - AFP/Archiv

Dem einst riesigen Urmia-See im Iran droht nach Behördenangaben die vollständige Austrocknung. Sollte die Erhaltung des Sees nicht über die Bedürfnisse der Landwirtschaft in der Region gestellt werden und nicht ausreichend Wasser zugeleitet werden, werde der See "definitiv austrocknen", sagte die für Feuchtgebiete zuständige Abteilungsleiterin im iranischen Umweltministerium, Aresu Aschrafisadeh, am Dienstag der iranischen Nachrichtenagentur Insa. In diesem Fall gebe es "keine Hoffnung, dass er sich wieder erholt".

Textgröße ändern:

Laut Gesetz sei das Energieministerium dafür zuständig, dass dem See ausreichend Wasser zugeleitet werde, sagte Aschrafisadeh. Unter anderem wegen zurückgehender Regenfälle sei dies jedoch nicht geschehen. Die Abteilungsleiterin forderte die Einstellung sämtlicher Dammbau-Aktivitäten und einen Stopp der Landwirtschaft in der Umgebung.

Der Urmia-See liegt im Nordwesten des Iran nahe der Grenze zur Türkei. Gemäß einer UN-Konvention ist er als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung eingestuft. Der See war einst rund 5000 Quadratkilometer groß und damit der größte im Mittleren Osten. Seit 1995 schrumpft er nach UN-Angaben. Auslöser sind steigende Temperaturen, geringere Regenfälle, Dammbau-Maßnahmen und zu intensive Landwirtschaft.

Das allmähliche Austrocknen des Sees bedroht die Lebensräume von Garnelen, Flamingos, Rehen und Wildschafen. Laut Aschrafisadeh sind der südliche und der nördliche Teil des Sees inzwischen durch ausgetrocknete Gebiete voneinander getrennt, insgesamt ist der See nach ihren Worten nur noch rund 1000 Quadratkilometer groß.

2013 hatten der Iran und das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) mit Unterstützung durch Japan ein Programm zur Rettung des Urmia-Sees gestartet. Zunächst konnte dessen Fläche mit Hilfe des Programms wieder vergrößert werden, angesichts einer anhaltenden Dürre in der Region geht seine Fläche inzwischen jedoch wieder zurück.

F.Amato--PV

Empfohlen

Warnungen vor KI-Risiken - Anthropic-Chef fordert langsameres Entwicklungstempo

Außer Kontrolle geratene KI, gehackte Frühwarnsysteme, Risiko einer Auslöschung: Angesichts der deutlichen Warnungen vor Gefahren für die Menschheit durch Künstliche Intelligenz (KI) hat der Chef des KI-Unternehmens Anthropic, Dario Amodei, zu einer Drosselung der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz aufgerufen. Unterstützung erhielt er am Wochenende vom Chef des Konkurrenzunternehmens OpenAI, Sam Altman, und dem Techunternehmer Elon Musk. Wegen der Sicherheitsbedenken erteilte Altman einem Börsengang von OpenAI in diesem Jahr eine Absage.

Galaxy Tab S12系列效果圖曝光 Ultra擬配雙鏡頭及瀏海螢幕

Samsung Galaxy Tab S12+與Galaxy Tab S12 Ultra的效果圖近日流出,顯示兩款平板採用金屬機身並支援S Pen。消息預期新機可能於9月發布,正式規格、售價與推出日期仍待Samsung公布。

Altman: OpenAI wird 2026 nicht an die Börse gehen

Wegen der Sicherheitsbedenken hinsichtlich Künstlicher Intelligenz wird das KI-Unternehmen OpenAI nach Angaben seines Chefs Sam Altman in diesem Jahr nicht an die Börse gehen. "Angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um das Thema Sicherheit wäre es derzeit wenig ratsam, an die Öffentlichkeit zu gehen, und wir verspüren diesbezüglich keinen Druck", sagte Altman in einem am Samstag (Ortszeit) veröffentlichten Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Fortune".

Anthropic-Chef fordert langsameres Tempo bei KI-Entwicklung - Musk und Altman stimmen zu

Angesichts der Warnungen vor den Risiken einer sogenannten Superintelligenz hat Anthropic-Chef Dario Amodei KI-Unternehmen aufgerufen, die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz zu drosseln. "Wir müssen das Tempo verlangsamen, mit dem wir die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessern", schrieb Amodei am Samstag auf seiner persönlichen Website. Unterstützung erhielt er vom Chef des Konkurrenzunternehmens OpenAI, Sam Altman, und dem Techunternehmer Elon Musk.

Textgröße ändern: