Pallade Veneta - UN-Generalsekretär Guterres ruft Klimakonferenz zum Handeln auf

UN-Generalsekretär Guterres ruft Klimakonferenz zum Handeln auf


UN-Generalsekretär Guterres ruft Klimakonferenz zum Handeln auf
UN-Generalsekretär Guterres ruft Klimakonferenz zum Handeln auf / Foto: JOSEPH EID - AFP/Archiv

Mit einem dramatischen Appell hat sich UN-Generalsekretär António Guterres an die Delegierten der UN-Klimakonferenz gewandt. "Beim 1,5-Grad-Ziel geht es nicht einfach um ein Ziel, es geht um das Überleben von Menschen", sagte Guterres, der am Donnerstag vom G20-Gipfel in Bali nach Scharm el-Scheich kam. Dabei stellte er sich hinter die Forderungen nach einem Ausgleich für klimabedingte Schäden.

Textgröße ändern:

Hier müsse jetzt die Klimakonferenz den effektivsten Weg einschlagen, um "eine ehrgeizige und glaubwürdige Vereinbarung" zu finanzieller Unterstützung von Entwicklungsländern bei der Bewältigung solcher Schäden ("Loss and Damage") zu erreichen. Die Zeit des Redens sei vorbei, "wir müssen handeln", sagte der UN-Generalsekretär.

Scharf wandte sich Guterres gegen einen weiteren Ausbau der Nutzung fossiler Energieträger. Dies komme einer "Geiselnahme der Menschheit" gleich. Die Lücke beim Emissionsabbau lasse sich nicht schließen ohne einen rascheren Ausbau erneuerbarer Energien. Dafür müsse mehr Geld mobilisiert werden. Die Erneuerbaren seien "die Ausfahrt von der Klima-Autobahn zur Hölle".

"Die weltweiten Emissionen sind auf einem neuen Höchststand, und sie steigen weiter", sagte der UN-Generalsekretär. Zugleich nähmen die Folgen des Klimawandels zu. Daher müssten endlich die versprochenen 100 Milliarden Dollar jährlich für Klimaschutz und -anpassung in Entwicklungsländern bereitgestellt werden. Die internationalen Finanzinstitutionen müssten mit Blick auf den Klimaschutz neu ausgerichtet werden.

"Wir wissen, was zu tun ist, und wir haben die Werkzeuge und Ressourcen um es zu tun", sagte Guterres. Es müsse jetzt gehandelt werden bei "Loss and Damage", Emissionen und der Finanzierung von Klimaschutz und -anpassung. "Die Uhr tickt", sagte der UN-Generalsekretär.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Neue Erkenntnisse zur KI in der Pharmabranche zeigen das eigentliche Hindernis für die Skalierung auf: Die Umsetzung, nicht die Innovation

aGENF, SCHWEIZ und WARSCHAU, POLEN / ACCESS Newswire / 15. Juni 2026 / Pharmaunternehmen haben nicht mehr damit zu kämpfen, KI-Chancen zu identifizieren - sie haben vielmehr Schwierigkeiten, diese zu skalieren. Neue Erkenntnisse von Lingaro, die auf einer Umfrage unter 150 Führungskräften aus der Pharma- und Life-Sciences-Branche basieren, zeigen, dass KI in der gesamten Branche eine hohe strategische Sichtbarkeit genießt, den meisten Unternehmen jedoch die Grundlagen fehlen, um die anfängliche Dynamik in nachhaltige geschäftliche Erfolge umzusetzen.

Auftakt zum SpaceX-Börsengang: Musk stellt Mars-Mission in Aussicht

Tech-Milliardär Elon Musk hat zum Börsenstart seines Raumfahrtkonzerns SpaceX eine Mars-Mission in Aussicht gestellt. SpaceX wolle Menschen zum Mond bringen, "zum Mars und letztlich darüber hinaus", sagte Musk am Freitag im SpaceX-Hauptquartier in Texas vor jubelnden Mitarbeitern. Sein Ziel sei es, "Star Trek Wirklichkeit werden zu lassen".

KI statt Krake: Fans setzen nun oft auf Tech statt Tier bei WM-Vorhersagen

KI statt Krake: Bei den Vorhersagen für die derzeitige Fußball-Weltmeisterschaft setzen viele Fans statt auf Tier-Orakel auf die Künstliche Intelligenz. Allerdings sind die Prognosen der sogenannten Chatbots unterschiedlich. So sagen ChatGTP des Unternehmens OpenAI und Claude von Anthropic Spanien als Weltmeister voraus, Le Chat der französischen Firma Mistral hingegen tippt auf Frankreich, und die chinesischen Programme Deepseek und Qwen sehen Argentinien als Favoriten.

Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender

Die Folgen der Erderwärmung werden laut einer Studie immer besorgniserregender. Mehr als 70 Wissenschaftler aus 17 Ländern, darunter Experten des Weltklimarats IPCC, erklärten am Donnerstag, die Erde sei "ein Patient, der immer stärker beunruhigende Symptome zeige". Zusätzlich werde das Klima heute "durch geopolitische Entscheidungen geschwächt oder bedroht", erklärte die französische Klima-Expertin und frühere Leiterin einer IPCC-Arbeitsgruppe, Valérie Masson-Delmotte.

Textgröße ändern: