Pallade Veneta - Elf Todesurteile in Tansania wegen Mordes an prominentem Umweltaktivisten

Elf Todesurteile in Tansania wegen Mordes an prominentem Umweltaktivisten


Elf Todesurteile in Tansania wegen Mordes an prominentem Umweltaktivisten
Elf Todesurteile in Tansania wegen Mordes an prominentem Umweltaktivisten / Foto: Daniel Hayduk - AFP/Archiv

Ein Gericht in Tansania hat am Freitag elf Verdächtige wegen des Mordes an dem prominenten Umweltschützer Wayne Lotter zum Tode verurteilt. Der Prozess habe "ohne jeden Zweifel" die Anschuldigungen gegen die elf Angeklagten, darunter zwei burundische Staatsbürger, bewiesen, sagte die Richterin Laila Mgonya in Daressalam. "Die vorgelegten Beweise waren stark genug, um sie zu verurteilen", sagte sie.

Textgröße ändern:

Lotter, ein 51-jähriger Südafrikaner mit Wohnsitz in Tansania, hatte sich dem Kampf gegen die Elefanten-Wilderei und den illegalen Elfenbein-Handel verschrieben. 2017 war der Gründer des tansanischen Zweigs der Naturschutzstiftung Pams in Daressalaam in einem Taxi auf dem Rückweg vom Flughafen erschossen worden. Seinen Mitarbeitern zufolge bezahlte Lotter den Kampf für den Schutz der Elefanten mit seinem Leben.

Tansania ist eines der Länder mit dem größten Elefantenbestand auf dem afrikanischen Kontinent - und eines der am stärksten von Wilderei betroffenen Länder. Offiziellen Angaben zufolge ging der Bestand der Dickhäuter zwischen 2009 und 2014 um 60 Prozent zurück. Danach erholte er sich leicht - von 43.000 im Jahr 2014 auf 60.000 im Jahr 2018. Dies ist vor allem auf den Bemühungen der Behörden zu verdanken, die spezielle Einheiten zur Wilderei-Bekämpfung der geschaffen haben.

Todesurteile sind in Tansania nicht ungewöhnlich, werden aber in der Regel in lebenslange Haft umgewandelt. Die letzte Hinrichtung fand 1994 statt.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Rekord-Hitzewelle im Westen der USA zieht in Richtung Osten weiter

Hochsommertemperaturen mitten im März: Die historisch frühe Hitzewelle im Westen der USA ist weiter in Richtung Osten gezogen. Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis zum zentraler gelegenen Colorado verzeichneten am Samstag laut dem Nationalen Wetterdienst NWS nie dagewesene Rekordwerte für den Monat März. Bis zu 35 Grad Celsius wurden laut Wetterexperten zudem in Missouri, Nebraska und Kansas verzeichnet - Bundesstaaten im Mittleren Westen, in denen wenige Tage zuvor teils noch Minusgrade herrschten. Für einige Regionen gab der Wetterdienst eine Hitzewarnung aus.

Rekord-Hitzewelle zieht vom Westen der USA weiter in Richtung Osten

Extremtemperaturen binnen weniger Tage: Die historisch frühe Hitzewelle im Westen der USA ist weiter in Richtung Osten gezogen. Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis zum zentraler gelegenen Colorado verzeichneten am Samstag laut Nationalem Wetterdienstes NWS Rekordwerte für den Monat März. Bis zu 35 Grad Celsius wurden laut Wetterexperten zudem in Missouri, Nebraska und Kansas verzeichnet - Bundesstaaten im Mittleren Westen, in denen wenige Tage zuvor teils noch Minusgrade herrschten.

Deutschlands Gletscher schmelzen in Rekordtempo - Verschwinden absehbar

Deutschlands Gletscher schmelzen im Rekordtempo. Seit dem Jahr 2023 büßten die Eisflächen in den bayerischen Alpen mehr als ein Viertel ihrer Fläche ein, wie die Hochschule München und die Bayerische Akademie der Wissenschaften am Donnerstag unter Verweis auf neue Messungen vom Herbst mitteilten. Insgesamt verloren die Gletscher in nur zwei Jahren rund eine Million Kubikmeter Eis.

Trump erwartet von Japan mehr Einsatz im Iran-Krieg

US-Präsident Donald Trump erwartet von Japan mehr Engagement im Iran-Krieg. Trump sagte am Donnerstag bei einem Treffen mit der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi im Weißen Haus, er habe Zusicherungen erhalten, dass Japan "wirklich Verantwortung übernehme". Er fügte hinzu: "Im Gegensatz zur Nato".

Textgröße ändern: