Pallade Veneta - Zwei seltene Amazonasdelfine aus Notlage gerettet

Zwei seltene Amazonasdelfine aus Notlage gerettet


Zwei seltene Amazonasdelfine aus Notlage gerettet
Zwei seltene Amazonasdelfine aus Notlage gerettet / Foto: - - COLOMBIA'S NAVY/AFP

In Kolumbien sind zwei seltene Amazonasdelfine aus einer Notlage befreit worden. Wie die kolumbianische Marine am Montag (Ortszeit) mitteilte, waren beide Tiere in bedrohlich flachem Wasser eingeschlossen. Bei den geretteten Tieren der bedrohten Meeressäuger-Art handelte es sich demnach um eine Mutter und ihr Junges.

Textgröße ändern:

Die Rettungsaktion ereignete sich im Fluss Meta im Osten des Landes nahe der Grenze zu Venezuela. Experten hoben das rund 140 Kilogramm schwere Muttertier und das rund 35 Kilogramm schwere Junge aus dem Fluss und ließen sie nach einer Untersuchung in tieferem Wasser wieder frei, wie Erika Gómez von der Umweltorganisation Fundación Omacha der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Sowohl Sicherheitskräfte als auch Umweltbehörden und Nichtregierungsorganisationen waren an der Aktion beteiligt.

Amazonasdelfine, auch "Rosa Flussdelfine" genannt, leben hauptsächlich in den Flusssystemen des Amazonas und des Orinoco in Südamerika. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stuft die Art seit 2018 als stark gefährdet ein.

C.Conti--PV

Empfohlen

Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Was viele schon vermutet haben, ist nun auch offiziell bestätigt: Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

Inselparadies in Kenia fürchtet Folgen von gigantischem Raffinerieprojekt

Tourismus oder Industrie? Umwelt oder Öl? Der Startschuss für das größte Industrieprojekt aller Zeiten im ostafrikanischen Kenia bring die malerische Insel Lamu in eine Zwickmühle. Während sich die Bewohner des auch bei Prominenten beliebten Eilands durch die geplante Mega-Raffinerie teils überrumpelt fühlen, setzt die Regierung auf Fortschritt. Getrübt wird die Hoffnung auf Aufschwung und zehntausende Arbeitsplätze allerdings auch von der Sorge um wertvolle Ökosysteme.

"Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent

Ein "katastrophales Jahr" für die Gletscher in der Schweiz: Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben die anhaltende Gletscherschmelze in dem Alpenland weiter beschleunigt. Die Schweizer Gletscher verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Damit wurde 2026 der zweitstärkste Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet.

Neuer Rekord: Erneuerbare decken 61 Prozent des Stromverbrauchs bis Ende September

Die Bedeutung erneuerbarer Energien in Deutschland steigt: Trotz eines wachsenden Stromverbrauchs - unter anderem für Klimatisierung während der Hitzewellen im Sommer - erreichte der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Stromverbrauch in den ersten drei Quartalen des Jahres knapp 61 Prozent. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor und ist demnach "ein neuer Rekord".

Textgröße ändern: