Pallade Veneta - Deutscher Wetterdienst meldet wärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen

Deutscher Wetterdienst meldet wärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen


Deutscher Wetterdienst meldet wärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen
Deutscher Wetterdienst meldet wärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen / Foto: DAVID MCNEW - AFP/Archiv

Das Jahr 2023 ist dem Deutschen Wetterdienst zufolge das wärmste seit Beginn der Messungen im Jahr 1881. Die Jahresmitteltemperatur habe im zu Ende gehenden Jahr 10,6 Grad Celsius betragen, teilte der Wetterdienst am Mittwoch auf X (früher Twitter) mit. Die Abweichung von der Referenzperiode 1961 bis 1990 betrage 2,4 Grad.

Textgröße ändern:

Auch global sei 2023 das wärmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn. Die zweitwärmsten Jahre in Deutschland waren laut Wetterdienst 2018 und 2022 mit einem Schnitt von 10,5 Grad. Weitere Einzelheiten will der Wetterdienst am Freitag bei seiner Jahresbilanz bekanntgeben.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Neuer Hitzerekord in Deutschland: 41,3 Grad in Saarbrücken

Neuer Hitzerekord in Deutschland: Mit 41,3 Grad ist an einer Wetterstation in Saarbrücken am Freitag die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen worden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Bisher lag der Hitzerekord in Deutschland bei 41,2 Grad - gemessen 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl in Nordrhein-Westfalen. In Großbritannien wurde den dritten Tag in Folge der Hitzerekord für Juni geknackt. In ganz Europa sorgt die Hitze für Probleme bis hin zu Todesfällen.

Städtetag fordert Aufwertung des Hitzeschutzes in Kommunen

Angesichts der anhaltend hohen Temperaturen fordert der Deutsche Städtetag eine Aufwertung des Hitzeschutzes in den Kommunen. Derzeit seien dies lediglich freiwillige Aufgaben, die "nur aus den Geldern bezahlt werden, die am Ende überhaupt noch übrig bleiben", sagte der Städtetags-Vizepräsident und Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) am Freitag dem RBB-Inforadio. Er warb dafür, den Hitzeschutz zu einer kommunalen Pflichtaufgabe zu machen.

Umweltorganisationen erringen Teilerfolg im Klimaprozess gegen TotalEnergies

Mehrere Umweltorganisationen haben in einem Klimaprozess gegen den Energiekonzern TotalEnergies einen Teilerfolg errungen. Ein Pariser Gericht verpflichtete das Unternehmen am Donnerstag, künftig auch die indirekten CO2-Emissionen in seinen Pflichtbericht zu Umwelt- und Gesundheitsrisiken aufzunehmen. Die Richter verzichteten jedoch darauf, dem Konzern konkrete Maßnahmen zur Reduzierung seines Öl- und Gasgeschäftes aufzuerlegen, wie die Kläger es gefordert hatten.

Hitzewelle in Frankreich: Drei Atomreaktoren abgeschaltet

Wegen der massiven Hitzewelle in Frankreich sind inzwischen drei Atomreaktoren abgeschaltet. Betroffen sind die Atomkraftwerke Bugey nahe Lyon an der Rhône, Nogent-sur-Seine westlich von Paris und Golfech im Süden des Landes. Grund seien "Umweltbedingungen", teilte der Kraftwerkbetreiber EDF am Donnerstag mit. Konkret geht es darum, die Temperatur der durch die Hitzewelle bereits aufgewärmten Flüsse durch das Kühlwasser der Reaktoren nicht noch weiter zu erhöhen.

Textgröße ändern: