Pallade Veneta - Eon: Neuer Rekord für Strom aus Wind und Sonne im Januar

Eon: Neuer Rekord für Strom aus Wind und Sonne im Januar


Eon: Neuer Rekord für Strom aus Wind und Sonne im Januar
Eon: Neuer Rekord für Strom aus Wind und Sonne im Januar / Foto: GUILLAUME SOUVANT - AFP

Die Produktion von Strom aus Wind und Sonne ist im laufenden Monat so hoch gewesen wie nie zuvor in einem Januar. Die deutschen Ökostrom-Anlagen speisten vom 1. Januar bis 29. Januar insgesamt rund 23,3 Milliarden Kilowattstunden (kWh) grünen Strom ins Stromnetz ein, wie der Energieanbieter Eon am Dienstag mitteilte. Der bisherige Rekordwert datierte aus 2023 als 22,8 Milliarden kWh Ökostrom erzeugt worden waren.

Textgröße ändern:

Auch die jeweiligen Sparten stellten neue Rekorde auf: Die Einspeisung durch Solaranlagen konnte laut Eon mit mehr als 1,3 Milliarden kWh ihre bisherige Bestmarke vom Januar 2020 (1,1 Milliarden kWh) übertreffen. 17,3 Milliarden Kilowattstunden wurden aus Windkraft erzeugt, mehr als im vergangenen Januar, dem bisherigen Rekordjahr.

Die Berechnungen stammen den Angaben zufolge von Eon-Analysten, die auf Grundlage von Daten der Bundesnetzagentur, Wetterprognosen sowie erwarteten Energiemengen im Strommarkt rund um die Uhr und tagesaktuell erneuerbare Energien vermarkten.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Neuer Hitzerekord in Deutschland: 41,3 Grad in Saarbrücken

Neuer Hitzerekord in Deutschland: Mit 41,3 Grad ist an einer Wetterstation in Saarbrücken am Freitag die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen worden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Bisher lag der Hitzerekord in Deutschland bei 41,2 Grad - gemessen 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl in Nordrhein-Westfalen. In Großbritannien wurde den dritten Tag in Folge der Hitzerekord für Juni geknackt. In ganz Europa sorgt die Hitze für Probleme bis hin zu Todesfällen.

Städtetag fordert Aufwertung des Hitzeschutzes in Kommunen

Angesichts der anhaltend hohen Temperaturen fordert der Deutsche Städtetag eine Aufwertung des Hitzeschutzes in den Kommunen. Derzeit seien dies lediglich freiwillige Aufgaben, die "nur aus den Geldern bezahlt werden, die am Ende überhaupt noch übrig bleiben", sagte der Städtetags-Vizepräsident und Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) am Freitag dem RBB-Inforadio. Er warb dafür, den Hitzeschutz zu einer kommunalen Pflichtaufgabe zu machen.

Umweltorganisationen erringen Teilerfolg im Klimaprozess gegen TotalEnergies

Mehrere Umweltorganisationen haben in einem Klimaprozess gegen den Energiekonzern TotalEnergies einen Teilerfolg errungen. Ein Pariser Gericht verpflichtete das Unternehmen am Donnerstag, künftig auch die indirekten CO2-Emissionen in seinen Pflichtbericht zu Umwelt- und Gesundheitsrisiken aufzunehmen. Die Richter verzichteten jedoch darauf, dem Konzern konkrete Maßnahmen zur Reduzierung seines Öl- und Gasgeschäftes aufzuerlegen, wie die Kläger es gefordert hatten.

Hitzewelle in Frankreich: Drei Atomreaktoren abgeschaltet

Wegen der massiven Hitzewelle in Frankreich sind inzwischen drei Atomreaktoren abgeschaltet. Betroffen sind die Atomkraftwerke Bugey nahe Lyon an der Rhône, Nogent-sur-Seine westlich von Paris und Golfech im Süden des Landes. Grund seien "Umweltbedingungen", teilte der Kraftwerkbetreiber EDF am Donnerstag mit. Konkret geht es darum, die Temperatur der durch die Hitzewelle bereits aufgewärmten Flüsse durch das Kühlwasser der Reaktoren nicht noch weiter zu erhöhen.

Textgröße ändern: