Pallade Veneta - UNO: Zunehmende Menge an Elektroschrott ist "Katastrophe" für die Umwelt

UNO: Zunehmende Menge an Elektroschrott ist "Katastrophe" für die Umwelt


UNO: Zunehmende Menge an Elektroschrott ist "Katastrophe" für die Umwelt
UNO: Zunehmende Menge an Elektroschrott ist "Katastrophe" für die Umwelt / Foto: Daniel Beloumou Olomo - AFP

Im Jahr 2022 ist nach Angaben der UNO weltweit eine Rekordmenge an Smartphones, Fernsehern und anderen Elektrogeräten weggeworfen worden. Weniger als ein Viertel der 62 Millionen Tonnen E-Schrott, die 2022 anfielen, seien wiederverwertet worden, hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten UN-Bericht. Dies führe dazu, dass aus den weggeworfenen Geräten "Schwermetalle, Kunststoffe und giftige Chemikalien" entweichen. Der Hauptautor der Studie, Kees Balde, sprach von einer "großen Katastrophe" für die Umwelt.

Textgröße ändern:

Der Elektroschrott stellt dem Bericht zufolge auch ein Gesundheitsrisiko dar - insbesondere in ärmeren Ländern, wohin der Schrott aus reicheren Ländern häufig geschickt wird.

E-Schrott ist laut UNO keineswegs wertlos: Der Wert der Metalle in den ausrangierten Geräten wird auf 91 Milliarden Dollar (rund 84 Milliarden Euro) geschätzt. Doch wird nur ein Drittel davon verwertet - die meisten Geräte werden verbrannt.

Mit der weiter steigenden Nachfrage nach elektrischen Geräten, darunter Solaranlagen und E-Autos, werde auch die Menge des Mülls weiter wachsen, hießt es in dem UN-Bericht. Gegenüber 2010 hat sich der Elektroschrott im Jahr 2022 demnach in etwa verdoppelt.

T.Galgano--PV

Empfohlen

Entenküken aus Regenwasserrohr in Dresden gerettet

In Dresden haben Einsatzkräfte der Feuerwehr mehrere Entenküken aus einem Regenwasserrohr gerettet. Die vier Küken saßen am Samstag in etwa einem Meter Tiefe in dem Fallrohr fest, wie die Dresdner Feuerwehr am Sonntag berichtete.

Copernicus: Oberflächentemperaturen der Meere steuern auf neuen Höchstwert zu

Die Oberflächentemperaturen der Meere steuern dem monatlichen Klimabericht des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus zufolge auf einen neuen Höchststand zu. Es sei "nur eine Frage von Tagen", bis der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2024 erreicht werde, sagte Samantha Burgess vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW) am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Studie: Deutsche sorgen sich ums Klima – Umweltängste in 80ern waren aber größer

Die Bundesbürger machen sich wegen des Klimawandels deutlich mehr Sorgen als noch vor 16 Jahren - sie liegen aber unter dem Niveau der Ängste vor Umweltschäden in den 1980er Jahren. Das zeigt eine Auswertung von Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) durch das DIW Berlin, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben) vorlag. Dabei zeigen jüngere Jahrgänge sich grundsätzlich deutlich besorgter über die Auswirkungen des Klimawandels als ältere.

Frankreich mahnt zur weltweiten Reduzierung von Methan-Ausstoß

Frankreich und mehrere weitere Länder haben ein schnelleres Handeln zur Verringerung des weltweiten Methan-Ausstoßes gefordert. Es brauche schnelle Lösungen, sagte die französische Umweltministerin Monique Barbut am Montag in Paris. Frankreich hatte das Treffen im Rahmen seiner G7-Präsidentschaft einberufen. "Es ist eindeutig: Der Energiesektor bietet die schnellsten und häufig auch die kostengünstigsten Möglichkeiten, den Ausstoß zu reduzieren", betonte Barbut.

Textgröße ändern: