Pallade Veneta - Schiffsunglück vor Galapagos-Inseln verursacht offenbar kaum Schäden

Schiffsunglück vor Galapagos-Inseln verursacht offenbar kaum Schäden


Schiffsunglück vor Galapagos-Inseln verursacht offenbar kaum Schäden
Schiffsunglück vor Galapagos-Inseln verursacht offenbar kaum Schäden / Foto: Carlos Villalba - AFP

Der Untergang eines Boots mit tausenden Litern Treibstoff vor den Galapagos-Inseln im Pazifik bleibt offenbar ohne gravierende Folgen für das einzigartige Ökosystem. Die Eindämmungsmaßnahmen "haben dazu geführt, dass der Vorfall keine signifikanten Schäden für die Insel- und Meeresökosysteme des Archipels verursacht hat", erklärte der Galapagos-Nationalpark am Sonntag.

Textgröße ändern:

Nach Angaben des ecuadorianischen Umweltministeriums war am Samstagmorgen vor der Insel Santa Cruz ein Touristenschiff mit 2000 Gallonen (rund 7500 Liter) Diesel-Kraftstoff an Bord gesunken. Dem Schiffsbetreiber zufolge war ein Rohrbruch Ursache für den Untergang des Schiffs.

Während dabei keine Menschen zu Schaden kamen, breitete sich ein "Treibstoffteppich" im Wasser rund um die Unglücksstelle aus. Die Behörden und Freiwillige hatten daraufhin versucht, freigesetzten Treibstoff einzufangen.

Bei Puerto Ayora, der Hauptstadt von Santa Cruz, befindet sich der Hauptsitz und die Aufzuchtstation für in Gefangenschaft lebende Tiere des Galapagos-Nationalparks. Die Galapagos-Insel liegen rund 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors. Das Archipel beherbergt 198.000 Quadratkilometer geschütztes Meeresgebiet mit einzigartiger Flora und Fauna, die zum Weltnaturerbe der Unesco gehört.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Was viele schon vermutet haben, ist nun auch offiziell bestätigt: Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

Inselparadies in Kenia fürchtet Folgen von gigantischem Raffinerieprojekt

Tourismus oder Industrie? Umwelt oder Öl? Der Startschuss für das größte Industrieprojekt aller Zeiten im ostafrikanischen Kenia bring die malerische Insel Lamu in eine Zwickmühle. Während sich die Bewohner des auch bei Prominenten beliebten Eilands durch die geplante Mega-Raffinerie teils überrumpelt fühlen, setzt die Regierung auf Fortschritt. Getrübt wird die Hoffnung auf Aufschwung und zehntausende Arbeitsplätze allerdings auch von der Sorge um wertvolle Ökosysteme.

"Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent

Ein "katastrophales Jahr" für die Gletscher in der Schweiz: Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben die anhaltende Gletscherschmelze in dem Alpenland weiter beschleunigt. Die Schweizer Gletscher verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Damit wurde 2026 der zweitstärkste Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet.

Neuer Rekord: Erneuerbare decken 61 Prozent des Stromverbrauchs bis Ende September

Die Bedeutung erneuerbarer Energien in Deutschland steigt: Trotz eines wachsenden Stromverbrauchs - unter anderem für Klimatisierung während der Hitzewellen im Sommer - erreichte der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Stromverbrauch in den ersten drei Quartalen des Jahres knapp 61 Prozent. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor und ist demnach "ein neuer Rekord".

Textgröße ändern: