Pallade Veneta - Copernicus: Europa erlebte vergangenen Monat den wärmsten März seit Messbeginn

Copernicus: Europa erlebte vergangenen Monat den wärmsten März seit Messbeginn


Copernicus: Europa erlebte vergangenen Monat den wärmsten März seit Messbeginn
Copernicus: Europa erlebte vergangenen Monat den wärmsten März seit Messbeginn / Foto: JOSH EDELSON - AFP/Archiv

Europa hat vergangenen Monat den bei Weitem wärmsten März seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Die Durchschnittstemperatur über den europäischen Landmassen habe mit 6,03 Grad 2,41 Grad über dem März-Durchschnittswert in den Jahren 1991 bis 2020 gelegen, teilte das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus am Dienstag mit. Weltweit war der vergangene Monat demnach der zweiwärmste März seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

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Zudem sei der vergangene Monat von extremen Unterschieden bei den Niederschlägen geprägt gewesen, erklärte Samantha Burgess vom Europäischen Wettervorhersage-Zentrum ECMWF. In Teilgebieten des Kontinents wie Spanien und Portugal seien so große Niederschlagsmengen wie nie zuvor gemessen worden, in anderen Ländern wie Deutschland sei der März hingegen von einer Rekord-Trockenheit geprägt gewesen.

Der fortschreitende Klimawandel sorgt Experten zufolge für eine Zunahme von Wetterextremen wie Dürren, Stürmen und Starkregen. Europa ist der Kontinent, der sich am stärksten erwärmt.

Die internationale Gemeinschaft hat im Pariser Klimaabkommen von 2015 vereinbart, die Erderwärmung auf ein beherrschbares Maß von deutlich unter zwei Grad, möglichst aber 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Dabei gilt der Mittelwert in einem Zeitraum von mehreren Jahrzehnten.

Angesichts der anhaltenden Nutzung fossiler Energieträger wie Erdöl scheint diese Grenze kaum mehr einzuhalten zu sein. Der März 2025 war laut Copernicus der 20. der vergangenen 21 Monate, bei denen die globale Durchschnittstemperatur mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau in den Jahren 1850 bis 1900 lag.

Die deutsche Klimatologin Friederike Otto vom Londoner Imperial College nannte die Tatsache, dass der vergangene Monat sogar 1,6 Grad wärmer war als im vorindustriellen Durchschnitt, "eindrücklich". "Wir werden also von dem durch die Menschheit verursachten Klimawandel fest in die Zange genommen", sagte sie der Nachrichtenagentur AFP.

B.Fortunato--PV

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