Pallade Veneta - Schadholzaufkommen in deutschen Wäldern nimmt weiter ab

Schadholzaufkommen in deutschen Wäldern nimmt weiter ab


Schadholzaufkommen in deutschen Wäldern nimmt weiter ab
Schadholzaufkommen in deutschen Wäldern nimmt weiter ab / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Das Schadholzaufkommen in deutschen Wäldern hat im vergangenen Jahr weiter abgenommen. Mit 27,3 Millionen Kubikmeternmussten 29,4 Prozent weniger Holz aufgrund von Schäden an Bäumen entfernt werden als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. 2020 hatte das Schadholzaufkommen vor allem wegen starken Borkenkäferbefalls von Fichtenwäldern einen Rekordwert seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1990 erreicht. Seitdem ging es vier Jahre in Folge zurück.

Textgröße ändern:

Der Holzeinschlag insgesamt ging 2024 um 13,3 Prozent auf 61,2 Millionen Kubikmeter zurück. 44,7 Prozent davon waren den Statistikern zufolge auf Waldschäden zurückzuführen. "Damit lag dieser Anteil erstmals seit 2018 unter 50 Prozent. Im Rekordjahr 2020 hatte der Anteil bei knapp drei Vierteln gelegen", erklärten sie.

Waldschäden durch Insekten wie den Borkenkäfer gingen den Angaben nach deutlich zurück: Mit 16,8 Millionen Kubikmetern wurden 38,3 Prozent weniger Schadholz wegen Insektenschäden eingeschlagen. Dennoch war dies weiterhin bei Weitem der bedeutendste Grund. Die zweithäufigste Ursache für Schadholz waren im vergangenen Jahr Winde und Stürme, die 3,5 Millionen Kubikmeter Holzeinschlag verursachten.

Die wichtigste Holzartengruppe in Deutschland bilden Fichte, Tanne, Douglasie und weiteres Nadelholz mit insgesamt 37,7 Millionen Kubikmetern eingeschlagenem Holz im Jahr 2024. 9,7 Millionen Kubikmeter fielen in die Kategorie Buchen und sonstiges Laubholz. Eichen und Roteichen lieferten 1,7 Millionen Kubikmeter.

Mit Blick auf die Verwendung des Holzes wurde das meiste Holz (54,3 Prozent) als sogenanntes Stammholz etwa für Paletten und Parkett genutzt. Der Anteil von Energieholz, also Brennholz, ist seit Jahren steigend und überstieg 2024 erstmals den Anteil von Industrieholz, aus dem etwa Papier hergestellt wird.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Rekord-Hitzewelle im Westen der USA zieht in Richtung Osten weiter

Hochsommertemperaturen mitten im März: Die historisch frühe Hitzewelle im Westen der USA ist weiter in Richtung Osten gezogen. Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis zum zentraler gelegenen Colorado verzeichneten am Samstag laut dem Nationalen Wetterdienst NWS nie dagewesene Rekordwerte für den Monat März. Bis zu 35 Grad Celsius wurden laut Wetterexperten zudem in Missouri, Nebraska und Kansas verzeichnet - Bundesstaaten im Mittleren Westen, in denen wenige Tage zuvor teils noch Minusgrade herrschten. Für einige Regionen gab der Wetterdienst eine Hitzewarnung aus.

Rekord-Hitzewelle zieht vom Westen der USA weiter in Richtung Osten

Extremtemperaturen binnen weniger Tage: Die historisch frühe Hitzewelle im Westen der USA ist weiter in Richtung Osten gezogen. Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis zum zentraler gelegenen Colorado verzeichneten am Samstag laut Nationalem Wetterdienstes NWS Rekordwerte für den Monat März. Bis zu 35 Grad Celsius wurden laut Wetterexperten zudem in Missouri, Nebraska und Kansas verzeichnet - Bundesstaaten im Mittleren Westen, in denen wenige Tage zuvor teils noch Minusgrade herrschten.

Deutschlands Gletscher schmelzen in Rekordtempo - Verschwinden absehbar

Deutschlands Gletscher schmelzen im Rekordtempo. Seit dem Jahr 2023 büßten die Eisflächen in den bayerischen Alpen mehr als ein Viertel ihrer Fläche ein, wie die Hochschule München und die Bayerische Akademie der Wissenschaften am Donnerstag unter Verweis auf neue Messungen vom Herbst mitteilten. Insgesamt verloren die Gletscher in nur zwei Jahren rund eine Million Kubikmeter Eis.

Trump erwartet von Japan mehr Einsatz im Iran-Krieg

US-Präsident Donald Trump erwartet von Japan mehr Engagement im Iran-Krieg. Trump sagte am Donnerstag bei einem Treffen mit der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi im Weißen Haus, er habe Zusicherungen erhalten, dass Japan "wirklich Verantwortung übernehme". Er fügte hinzu: "Im Gegensatz zur Nato".

Textgröße ändern: