Pallade Veneta - Regierung hält an geplanter Einlagerung von Atommüll in Schacht Konrad fest

Regierung hält an geplanter Einlagerung von Atommüll in Schacht Konrad fest


Regierung hält an geplanter Einlagerung von Atommüll in Schacht Konrad fest
Regierung hält an geplanter Einlagerung von Atommüll in Schacht Konrad fest / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Die Bundesregierung hält an der geplanten Einlagerung von Atommüll im niedersächsischen Schacht Konrad fest. Ein Sprecher des Bundesumweltministeriums reagierte am Mittwoch in Berlin auf Berichte der Sender NDR und BR, wonach dafür neue Hindernisse aufgetaucht seien. Demnach könnte sind die Einlagerung aufgrund der derzeitigen behördlichen Auflagen im Bereich des Grundwasserschutzes erheblich verzögern oder sogar ganz scheitern.

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Der Ministeriumssprecher räumte ein, dass bestimmte Nachweise im Genehmigungsverfahren neu geführt werden müssten. Allerdings gehe es "in dem Fall nicht um Radioaktivität", sondern darum, ob "wasserrechtliche Bestimmungen eingehalten werden". Grund dafür sei eine 2023 erfolgte Novelle der Trinkwasserverordnung, bei der Grenzwerte abgesenkt worden seien.

"Jetzt muss man die Nachweise, dass nicht zu viele dieser Stoffe in unerlaubter Menge aus dem Endlager austreten könnten und das Grundwasser belasten könnten, neu führen", sagte der Sprecher dazu weiter. "Wir gehen davon aus, dass mit Beginn der Einlagerung auch einlagerfähige Gebinde (...) zur Verfügung stehen werden", fügte er aber hinzu.

Mit der Einlagerung von schwach- und mittelradioaktivem Atommüll in Schacht Konrad, unter anderem aus stillgelegten Atomkraftwerken, soll nach den bisherigen Plänen ab den 2030er Jahren begonnen werden. Das ehemalige Eisenerzbergwerk ist bislang das einzige genehmigte und im Bau befindliche Endlager für Atommüll in Deutschland.

D.Bruno--PV

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