Pallade Veneta - 23-Jährige züchtete illegal Zwergspitze in Baden-Württemberg: 140.000 Euro Strafe

23-Jährige züchtete illegal Zwergspitze in Baden-Württemberg: 140.000 Euro Strafe


23-Jährige züchtete illegal Zwergspitze in Baden-Württemberg: 140.000 Euro Strafe
23-Jährige züchtete illegal Zwergspitze in Baden-Württemberg: 140.000 Euro Strafe / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Weil sie ohne Genehmigung im Haus ihrer Mutter über mehrere Jahre zahlreiche Zwergspitze züchtete und mit den Hunden handelte, soll eine 23-Jährige in Baden-Württemberg laut einem Gerichtsurteil mehr als 140.000 Euro zahlen. Das Amtsgericht Müllheim sprach die Frau der gewerbsmäßigen Zucht von Wirbeltieren sowie des Zufügens von Schmerzen und Leiden bei diesen schuldig, wie ein Sprecher des Landgerichts Freiburg am Freitag mitteilte.

Textgröße ändern:

Laut Anklage hatte die 23-Jährige in dem Haus ihrer Mutter zwischen 2016 und 2023 die Zwergspitzzucht betrieben, obwohl sie dafür keine tierschutzrechtliche Erlaubnis hatte. Die Hunde wurden dabei laut Staatsanwaltschaft in tierschutzwidriger Weise gehalten, was zu Erkrankungen und gestörtem Verhalten bei den 66 noch aufgefundenen Tieren geführt habe.

Allein zwischen April 2020 und März 2024 soll die 23-Jährige 124.000 Euro erwirtschaftet haben. Die 63 Jahre alte Mutter soll sie dabei unterstützt haben.

Mutter und Tochter sollen dem Urteil zufolge jeweils 1800 Euro Geldstrafe wegen "Zufügung von Schmerzen und Leiden betreffend ein Wirbeltier in 44 tateinheitlichen Fällen" bezahlen, wie der Gerichtssprecher mitteilte. Die 23-Jährige wurde zudem wegen "vorsätzlicher gewerbsmäßiger Zucht von Wirbeltieren ohne Erlaubnis" in 55 Fällen zu einer Geldbuße von knapp 139.000 verurteilt. Das Urteil fiel am Donnerstag.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Hitzewelle in Frankreich: Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren

Wegen der massiven Hitzewelle in Frankreich hat der Kraftwerkbetreiber EDF das südfranzösische Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren. Grund seien "Umweltbedingungen", teilte EDF am Dienstag mit. Das Wasser im Fluss Garonne droht, den Grenzwert von 28 Grad zu überschreiten. Das Atomkraftwerk nutzt das Wasser des Flusses, um die Reaktoren zu kühlen und leitet es erwärmt in den Fluss zurück.

Verbände: Verzicht auf neue Autobahnen und Bundesstraßen bringt 20 Milliarden Euro

Ein Bündnis von BUND, Klima-Allianz Deutschland und Auto Club Europa (ACE) fordert von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), auf den Neubau zusätzlicher Autobahnen und Bundesstraßen zu verzichten und einen "klaren Fokus auf den Erhalt" zu setzen. Der Verzicht auf neue Autobahnen und Bundesstraßen berge ein Einsparpotenzial von 20 Milliarden Euro, erklärten die Verbände am Dienstag. Das zeige eine Untersuchung des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS).

Hitzewelle in Europa: Schulen geschlossen und Züge gestrichen

Die Hitzewelle hat Europa weiter fest im Griff - an mehreren Orten kletterte das Thermometer am Montag auf über 40 Grad. In Frankreich galt für mehr als die Hälfte des Landes die höchste Hitzewarnstufe Rot. Die französischen Behörden meldeten mehrere Hitzetote und mehr als ein Dutzend tödliche Badeunfälle. In Frankreich und Belgien wurden wegen der Hitze Züge gestrichen, auch für England galten Hitzewarnungen. Mit Abkühlung wird erst für Ende der Woche gerechnet.

Massive ukrainische Angriffe auf die Krim - Russische Behörden stellen Treibstoffverkauf ein

Nach massiven ukrainischen Angriffen auf die von Russland besetzte Halbinsel Krim ist der Verkauf von Treibstoff dort nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden eingestellt worden. Seit 9.00 Uhr (Ortszeit, 8.00 Uhr MESZ) werde kein Treibstoff mehr verkauft, teilte Gouverneur Sergej Aksjonow am Sonntag mit. Bei den Angriffen wurden Aksjonow zufolge vier Menschen getötet und 28 weitere verletzt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von Angriffen auf beiden Seiten der Krim-Brücke, die das russische Festland und die Halbinsel verbindet.

Textgröße ändern: