Pallade Veneta - Frankreich: Eine Million Unterschriften für Petition gegen Wiedereinführung von Pestizid

Frankreich: Eine Million Unterschriften für Petition gegen Wiedereinführung von Pestizid


Frankreich: Eine Million Unterschriften für Petition gegen Wiedereinführung von Pestizid
Frankreich: Eine Million Unterschriften für Petition gegen Wiedereinführung von Pestizid / Foto: Christophe ARCHAMBAULT - AFP/Archiv

Eine Petition gegen die Wiedereinführung eines verbotenen Pestizids in Frankreich hat mehr als eine Million Unterstützer gefunden. Die Schwelle von 500.000 Unterschriften wurde bereits am Samstag überschritten, bis zum Sonntag wurde dann die Millionen-Marke geknackt, wie auf der Website der französischen Nationalversammlung zu sehen war. Das Parlament hatte am 8. Juli die Wiedereinführung des Insektizids Acetamiprid beschlossen. Der Wirkstoff wird von Kritikern als "Bienen-Killer" bezeichnet.

Textgröße ändern:

Wenige Tage nach der Verabschiedung des Gesetzes zur Wiedereinführung von Acetamiprid hatte die 23-jährige Studentin Eléonore Pattery die Petition gestartet. Sie bezeichnete den Beschluss des Parlaments als "wissenschaftlichen, ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Fehltritt". Acetamiprid war im Jahr 2018 in Frankreich verboten worden, ist innerhalb der EU jedoch weiterhin legal.

Eine Petition löst in Frankreich nicht automatisch eine Überprüfung eines Gesetzes aus. Wenn ein solches Vorhaben aber 500.000 Unterstützer erhält, kann die Nationalversammlung eine Debatte über die Petition abhalten. In der jüngeren französischen Geschichte war dies noch nie der Fall. Die Petition gegen das Pestizid war auch durch Schauspieler und mehrere linksgerichtete Abgeordnete unterstützt worden.

Die Vorsitzende der Nationalversammlung, Yaël Braun-Pivet, sagte am Sonntag im Sender Franceinfo, sie befürworte eine Debatte über die Petition. Änderungen an dem von den Abgeordneten beschlossenen Gesetz schloss sie aber aus.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Rekord-Hitzewelle im Westen der USA zieht in Richtung Osten weiter

Hochsommertemperaturen mitten im März: Die historisch frühe Hitzewelle im Westen der USA ist weiter in Richtung Osten gezogen. Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis zum zentraler gelegenen Colorado verzeichneten am Samstag laut dem Nationalen Wetterdienst NWS nie dagewesene Rekordwerte für den Monat März. Bis zu 35 Grad Celsius wurden laut Wetterexperten zudem in Missouri, Nebraska und Kansas verzeichnet - Bundesstaaten im Mittleren Westen, in denen wenige Tage zuvor teils noch Minusgrade herrschten. Für einige Regionen gab der Wetterdienst eine Hitzewarnung aus.

Rekord-Hitzewelle zieht vom Westen der USA weiter in Richtung Osten

Extremtemperaturen binnen weniger Tage: Die historisch frühe Hitzewelle im Westen der USA ist weiter in Richtung Osten gezogen. Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis zum zentraler gelegenen Colorado verzeichneten am Samstag laut Nationalem Wetterdienstes NWS Rekordwerte für den Monat März. Bis zu 35 Grad Celsius wurden laut Wetterexperten zudem in Missouri, Nebraska und Kansas verzeichnet - Bundesstaaten im Mittleren Westen, in denen wenige Tage zuvor teils noch Minusgrade herrschten.

Deutschlands Gletscher schmelzen in Rekordtempo - Verschwinden absehbar

Deutschlands Gletscher schmelzen im Rekordtempo. Seit dem Jahr 2023 büßten die Eisflächen in den bayerischen Alpen mehr als ein Viertel ihrer Fläche ein, wie die Hochschule München und die Bayerische Akademie der Wissenschaften am Donnerstag unter Verweis auf neue Messungen vom Herbst mitteilten. Insgesamt verloren die Gletscher in nur zwei Jahren rund eine Million Kubikmeter Eis.

Trump erwartet von Japan mehr Einsatz im Iran-Krieg

US-Präsident Donald Trump erwartet von Japan mehr Engagement im Iran-Krieg. Trump sagte am Donnerstag bei einem Treffen mit der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi im Weißen Haus, er habe Zusicherungen erhalten, dass Japan "wirklich Verantwortung übernehme". Er fügte hinzu: "Im Gegensatz zur Nato".

Textgröße ändern: