Pallade Veneta - Deutschland stöhnt unter Hitzewelle - bis zu 38 Grad erwartet

Deutschland stöhnt unter Hitzewelle - bis zu 38 Grad erwartet


Deutschland stöhnt unter Hitzewelle - bis zu 38 Grad erwartet
Deutschland stöhnt unter Hitzewelle - bis zu 38 Grad erwartet / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP/Archiv

Die Menschen in Deutschland leiden unter einer sommerlichen Hitzewelle. Die Temperaturen steuerten am Mittwoch auf ihren Höhepunkt zu, für Donnerstag wurde mit Temperaturen von bis zu 38 Grad gerechnet, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am Main mitteilte.

Textgröße ändern:

Für weite Teile Deutschlands galt am Mittwoch eine Hitzewarnung des Wetterdienstes, ausgenommen war nur der äußerste Norden. Für Teile Hessens, Baden-Württembergs, Saarbrückens und Nordrhein-Westfalens galt sogar eine Warnung vor extremer Hitze.

Zahlreiche deutsche Kommunen warnten ihre Bürgerinnen und Bürger vor gesundheitlichen Folgen der hohen Temperaturen. "Die Hitze wird alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten", hieß es etwa von der Stadt Bremen. Viele Städte veröffentlichten Empfehlungen für Verhaltensweisen an heißen Tagen. So riet die Stadt Berlin ihren Bewohnerinnen und Bewohnern, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden, ausreichend zu trinken oder körperliche Aktivitäten in die kühleren Morgenstunden zu verlegen.

Manche Stadtverwaltungen wie etwa jene von Darmstadt oder Dresden veröffentlichten außerdem Hitzekarten mit Abkühlungsmöglichkeiten an heißen Tagen. Andere Kommunen richteten Hitzetelefone ein, etwa Köln oder Osnabrück. Im bayerischen Straubing wurde das System der sogenannten Hitzepaten eingeführt, die ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe leisten. Die hessische Stadt Marburg schaffte mobile Klimageräte etwa für öffentliche Gebäude, mobile Notfall-Trinkbrunnen und eine mobile Vernebelungsanlage für öffentliche Plätze an.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Hitzewelle in Frankreich: Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren

Wegen der massiven Hitzewelle in Frankreich hat der Kraftwerkbetreiber EDF das südfranzösische Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren. Grund seien "Umweltbedingungen", teilte EDF am Dienstag mit. Das Wasser im Fluss Garonne droht, den Grenzwert von 28 Grad zu überschreiten. Das Atomkraftwerk nutzt das Wasser des Flusses, um die Reaktoren zu kühlen und leitet es erwärmt in den Fluss zurück.

Verbände: Verzicht auf neue Autobahnen und Bundesstraßen bringt 20 Milliarden Euro

Ein Bündnis von BUND, Klima-Allianz Deutschland und Auto Club Europa (ACE) fordert von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), auf den Neubau zusätzlicher Autobahnen und Bundesstraßen zu verzichten und einen "klaren Fokus auf den Erhalt" zu setzen. Der Verzicht auf neue Autobahnen und Bundesstraßen berge ein Einsparpotenzial von 20 Milliarden Euro, erklärten die Verbände am Dienstag. Das zeige eine Untersuchung des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS).

Hitzewelle in Europa: Schulen geschlossen und Züge gestrichen

Die Hitzewelle hat Europa weiter fest im Griff - an mehreren Orten kletterte das Thermometer am Montag auf über 40 Grad. In Frankreich galt für mehr als die Hälfte des Landes die höchste Hitzewarnstufe Rot. Die französischen Behörden meldeten mehrere Hitzetote und mehr als ein Dutzend tödliche Badeunfälle. In Frankreich und Belgien wurden wegen der Hitze Züge gestrichen, auch für England galten Hitzewarnungen. Mit Abkühlung wird erst für Ende der Woche gerechnet.

Massive ukrainische Angriffe auf die Krim - Russische Behörden stellen Treibstoffverkauf ein

Nach massiven ukrainischen Angriffen auf die von Russland besetzte Halbinsel Krim ist der Verkauf von Treibstoff dort nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden eingestellt worden. Seit 9.00 Uhr (Ortszeit, 8.00 Uhr MESZ) werde kein Treibstoff mehr verkauft, teilte Gouverneur Sergej Aksjonow am Sonntag mit. Bei den Angriffen wurden Aksjonow zufolge vier Menschen getötet und 28 weitere verletzt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von Angriffen auf beiden Seiten der Krim-Brücke, die das russische Festland und die Halbinsel verbindet.

Textgröße ändern: