Pallade Veneta - UNO: Zerstörung der Wälder weltweit verlangsamt - aber immer noch zu hoch

UNO: Zerstörung der Wälder weltweit verlangsamt - aber immer noch zu hoch


UNO: Zerstörung der Wälder weltweit verlangsamt - aber immer noch zu hoch
UNO: Zerstörung der Wälder weltweit verlangsamt - aber immer noch zu hoch / Foto: Nelson ALMEIDA - AFP

Weltweit hat sich die Zerstörung der Wälder zwar verlangsamt, sie geht nach Angaben der UNO mit fast elf Millionen Hektar jährlich aber immer noch zu schnell voran. "Die Waldökosysteme weltweit stehen mit einem aktuell zu hohen Entwaldungsrhythmus von 10,9 Millionen Hektar pro Jahr immer noch vor Schwierigkeiten", heißt es im am Dienstag veröffentlichten Fünf-Jahres-Bericht der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO. Derzeit werden demnach mehr als zwölf Quadratkilometer Wald stündlich durch Rodung und Brände vernichtet.

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Vor allem die Regenwälder schwinden: 88 Prozent der weltweiten Entwaldung geschieht laut FAO in tropischen Regionen. Besonders betroffen sei das Amazonasgebiet in Brasilien, wo hauptsächlich für die Landwirtschaft gerodet werde.

Brasilien habe jedoch auch Fortschritte gemacht, konstatiert die FAO. Im Vergleich zu den 1990er-Jahren habe sich in dem südamerikanischen Land das Voranschreiten der Abholzung fast halbiert. Im Verlauf des Jahres 2024 wurden nach Angaben der Organisation Global Forest Watch in Brasilien jedoch so viele unberührte Regenwälder wie zuletzt 2002 zerstört. Der Grund dafür seien Brände.

Weltweit lag der Netto-Verlust an Wäldern laut FAO in den vergangenen zehn Jahren bei 4,12 Millionen Hektar pro Jahr. Dies sei ein Rückgang um ein oder sogar zwei Drittel im Vergleich zu den Jahren 1990 bis 2000. Für den Netto-Verlust werden die aufgeforsteten Flächen mit den abgeholzten Flächen verrechnet.

32 Prozent der globalen Landfläche werden von Wäldern bedeckt, das sind 4,14 Milliarden Hektar. Mehr als die Hälfte der weltweiten Wälder verteilen sich auf fünf Länder: Russland, Brasilien, Kanada, USA und China.

R.Lagomarsino--PV

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