Pallade Veneta - Akzeptanz der Bevölkerung für Energiewende laut Umfrage weiter hoch

Akzeptanz der Bevölkerung für Energiewende laut Umfrage weiter hoch


Akzeptanz der Bevölkerung für Energiewende laut Umfrage weiter hoch
Akzeptanz der Bevölkerung für Energiewende laut Umfrage weiter hoch / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Die Akzeptanz in der Bevölkerung für erneuerbare Energien ist einer Umfrage zufolge weiter auf hohem Niveau. 81 Prozent der Befragten befürworten den Ausbau, wie die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) am Mittwoch in Berlin mitteilte. Im Vorjahr hatten dies 80 Prozent angegeben.

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Zugleich sei die Zustimmung dort überdurchschnittlich hoch, wo Erneuerbare-Energien-Anlagen bereits Teil des Umfelds seien, erklärte die von Unternehmen und Verbänden der regenerativen Energien getragene Organisation. Für die Umfrage wurden den Angaben nach im Oktober 1044 Menschen vom Meinungsforschungsinstitut Yougov befragt.

Der Erhebung zufolge finden 60 Prozent der Befragten allgemein Anlagen für Erneuerbare in der Nachbarschaft bis fünf Kilometer eher gut oder sehr gut. Bei denjenigen, die entsprechende Anlagen bereits in der eigenen Nachbarschaft haben, sind es hingegen 70 Prozent.

Noch deutlicher ist dies bei Wärmepumpen: Diese stoßen allgemein bei rund der Hälfte der Befragten (49 Prozent) auf Zustimmung. Menschen, die Wärmepumpen bereits aus ihrer Nachbarschaft kennen, bewerten sie mit 68 Prozent allerdings deutlich positiver.

Nach Angaben der AEE zeigen die Antworten zur Windenergie zudem, wie wichtig Kommunikation und Transparenz für die Akzeptanz sind. Werde der Nutzen von Windenergieanlagen für kommunale Projekte deutlich, stünden 53 Prozent der Befragten dem weiteren Ausbau positiver gegenüber.

"Die Energiewende genießt weiterhin breite Unterstützung in der Bevölkerung", erklärte AEE-Geschäftsführer Robert Brandt. "Doch Akzeptanz entsteht nicht automatisch", fügte er hinzu. Entscheidend sei, "dass Menschen den Wandel vor Ort nachvollziehen, mitgestalten und von ihm profitieren können". Nur dann werde die Energiewende zu einem gemeinsamen Projekt, "das dauerhaft trägt".

F.M.Ferrentino--PV

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