Pallade Veneta - Gericht in Norwegen erklärt drei Ölförderlizenzen für ungültig

Gericht in Norwegen erklärt drei Ölförderlizenzen für ungültig


Gericht in Norwegen erklärt drei Ölförderlizenzen für ungültig
Gericht in Norwegen erklärt drei Ölförderlizenzen für ungültig / Foto: Tom LITTLE - AFP/Archiv

Ein Berufungsgericht in Norwegen hat einer Klage von Umweltschützern stattgegeben und die Lizenzen zur Ausbeutung von drei Ölfeldern in der Nordsee für ungültig erklärt. "Die Auswirkungen auf das Klima und die Emissionen durch das Verbrennen (des Öls und Gases aus den Feldern) wurden nicht ausreichend untersucht oder bewertet", erklärte das Gericht am Freitag und folgte damit einem ersten Urteil von 2024.

Textgröße ändern:

Die Präsidentin der Organisation Natur und Jugend, Sigrid Hoddevik Losnegard, nannte das Urteil des Berufungsgerichts "einen Sieg für uns und unsere Zukunft". Sie erklärte: "Jetzt erwarten wir, dass die politischen Verantwortlichen dieser Entscheidung folgen und diesen Ölfeldern endgültig ein Ende setzen."

Greenpeace und die Organisation Natur und Jugend hatten in einer Klage 2023 argumentiert, die Regierung habe keine beziehungsweise keine ausreichenden Studien zu den Folgen für die Umwelt vorgelegt. Als sie im Januar 2024 vor Gericht Recht bekamen, legte das Energieministerium Berufung ein.

Es geht um die drei Ölfelder Tyrving, Breidablikk und Yggdrasil. Der zum großen Teil staatliche Energiekonzern Equinor hatte 2023 mit der Ausbeutung von Breidablikk begonnen, wo geschätzt 200 Millionen Barrel Öl lagern. Tyrving und Yggdrasil mit insgesamt 675 Millionen Barrel sollten ausgebeutet werden.

Norwegen ist Europas größter Exporteur von Öl und Gas und verteidigt die Erschließung neuer Felder auch mit der Energieversorgung des Kontinents.

In einem ähnlichen Fall hatte der Oberste Gerichtshof Norwegens 2020 gegen die Umweltschützer entschieden. Greenpeace und Natur und Jugend hatten gefordert, die Lizenzen für zehn Ölfelder in der Barentssee zu annullieren.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Rekord-Hitzewelle im Westen der USA zieht in Richtung Osten weiter

Hochsommertemperaturen mitten im März: Die historisch frühe Hitzewelle im Westen der USA ist weiter in Richtung Osten gezogen. Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis zum zentraler gelegenen Colorado verzeichneten am Samstag laut dem Nationalen Wetterdienst NWS nie dagewesene Rekordwerte für den Monat März. Bis zu 35 Grad Celsius wurden laut Wetterexperten zudem in Missouri, Nebraska und Kansas verzeichnet - Bundesstaaten im Mittleren Westen, in denen wenige Tage zuvor teils noch Minusgrade herrschten. Für einige Regionen gab der Wetterdienst eine Hitzewarnung aus.

Rekord-Hitzewelle zieht vom Westen der USA weiter in Richtung Osten

Extremtemperaturen binnen weniger Tage: Die historisch frühe Hitzewelle im Westen der USA ist weiter in Richtung Osten gezogen. Dutzende Bundesstaaten von Kalifornien bis zum zentraler gelegenen Colorado verzeichneten am Samstag laut Nationalem Wetterdienstes NWS Rekordwerte für den Monat März. Bis zu 35 Grad Celsius wurden laut Wetterexperten zudem in Missouri, Nebraska und Kansas verzeichnet - Bundesstaaten im Mittleren Westen, in denen wenige Tage zuvor teils noch Minusgrade herrschten.

Deutschlands Gletscher schmelzen in Rekordtempo - Verschwinden absehbar

Deutschlands Gletscher schmelzen im Rekordtempo. Seit dem Jahr 2023 büßten die Eisflächen in den bayerischen Alpen mehr als ein Viertel ihrer Fläche ein, wie die Hochschule München und die Bayerische Akademie der Wissenschaften am Donnerstag unter Verweis auf neue Messungen vom Herbst mitteilten. Insgesamt verloren die Gletscher in nur zwei Jahren rund eine Million Kubikmeter Eis.

Trump erwartet von Japan mehr Einsatz im Iran-Krieg

US-Präsident Donald Trump erwartet von Japan mehr Engagement im Iran-Krieg. Trump sagte am Donnerstag bei einem Treffen mit der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi im Weißen Haus, er habe Zusicherungen erhalten, dass Japan "wirklich Verantwortung übernehme". Er fügte hinzu: "Im Gegensatz zur Nato".

Textgröße ändern: