Pallade Veneta - Fleischproduktion in Deutschland konstant

Fleischproduktion in Deutschland konstant


Fleischproduktion in Deutschland konstant
Fleischproduktion in Deutschland konstant / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

In Deutschland ist im vergangenen Jahr in etwa so viel Fleisch produziert worden wie im Vorjahr. Die gewerblichen Schlachtbetriebe produzierten insgesamt 6,9 Millionen Tonnen Fleisch - 0,2 Prozent weniger als 2024, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. 2024 war die Fleischproduktion erstmals seit 2016 wieder gestiegen, vor knapp zehn Jahren hatte sie mit 8,3 Millionen Tonnen ihren Höchststand erreicht.

Textgröße ändern:

Im vergangenen Jahr wurden den Angaben nach 48,5 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde sowie 697,3 Millionen Hühner, Puten und Enten geschlachtet. Mengenmäßig den größten Anteil hatte Schweinefleisch, wovon 4,3 Millionen Tonnen produziert wurde. Das waren 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Rindfleischproduktion ging um 6,0 Prozent auf 0,9 Millionen Tonnen zurück. Bei Geflügel war die Schlachtmenge mit insgesamt 1,6 Millionen Tonnen unverändert. 1,1 Millionen Tonnen davon entfielen auf Jungmasthühner. Hier gab es mit 3,6 Prozent relativ den größten Anstieg.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Was viele schon vermutet haben, ist nun auch offiziell bestätigt: Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

Inselparadies in Kenia fürchtet Folgen von gigantischem Raffinerieprojekt

Tourismus oder Industrie? Umwelt oder Öl? Der Startschuss für das größte Industrieprojekt aller Zeiten im ostafrikanischen Kenia bring die malerische Insel Lamu in eine Zwickmühle. Während sich die Bewohner des auch bei Prominenten beliebten Eilands durch die geplante Mega-Raffinerie teils überrumpelt fühlen, setzt die Regierung auf Fortschritt. Getrübt wird die Hoffnung auf Aufschwung und zehntausende Arbeitsplätze allerdings auch von der Sorge um wertvolle Ökosysteme.

"Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent

Ein "katastrophales Jahr" für die Gletscher in der Schweiz: Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben die anhaltende Gletscherschmelze in dem Alpenland weiter beschleunigt. Die Schweizer Gletscher verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Damit wurde 2026 der zweitstärkste Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet.

Neuer Rekord: Erneuerbare decken 61 Prozent des Stromverbrauchs bis Ende September

Die Bedeutung erneuerbarer Energien in Deutschland steigt: Trotz eines wachsenden Stromverbrauchs - unter anderem für Klimatisierung während der Hitzewellen im Sommer - erreichte der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Stromverbrauch in den ersten drei Quartalen des Jahres knapp 61 Prozent. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor und ist demnach "ein neuer Rekord".

Textgröße ändern: