Pallade Veneta - Bund stellt 80 Millionen für Anpassung von Städten an Klimawandel bereit

Bund stellt 80 Millionen für Anpassung von Städten an Klimawandel bereit


Bund stellt 80 Millionen für Anpassung von Städten an Klimawandel bereit
Bund stellt 80 Millionen für Anpassung von Städten an Klimawandel bereit / Foto: Hornung - AFP

Mit 80 Millionen Euro unterstützt der Bund die Anpassung von Städten und Gemeinden an den Klimawandel. Diese können dafür nun bis Ende Juni Projektvorschläge einreichen, wie das Bundesbauministerium am Mittwoch mitteilte. Über die Auswahl entscheidet dann der Haushaltsausschuss des Bundestags. Das Geld für die Projekte kommt aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) der Bundesregierung.

Textgröße ändern:

Das Bundesprogramm "Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel" wurde 2020 erstmals aufgelegt und geht nun in die fünfte Runde. Mit dem Programm sollen Maßnahmen gefördert werden, die die Grün- und Freiräume in Städten und ländlichen Regionen erhalten und stärken. Dies soll die Kommunen besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten.

Diese Folgen seien längst Teil unseres Alltags, betonte Bauministerin Verena Hubertz (SPD). Als Beispiele nannte sie Innenstädte, die sich im Sommer stark aufheizen oder Straßen, die nach Starkregen unter Wasser stehen.

"Mit der fünften Programmrunde unterstützen wir Kommunen dabei, genau hier anzusetzen und öffentliche Räume widerstandsfähig für die Zukunft weiterzuentwickeln – mit mehr Grün, besserer Wasserspeicherung oder attraktiven Parks und Plätzen." Städte und Gemeinden würden so "nicht nur klimafit für die Zukunft, sondern auch lebenswerter für alle", erklärte Hubertz.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor

Was viele schon vermutet haben, ist nun auch offiziell bestätigt: Der Sommer in Europa war so heiß und trocken wie nie zuvor. Wie der EU-Klimadienst Copernicus am Freitag mitteilte, kletterten in mehr als der Hälfte Westeuropas die Temperaturen an 17 Tagen auf über 30 Grad. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur sieben solcher extremen Hitzetage gezählt, beim bisherigen Rekord im Jahr 2003 waren es elf Tage.

Inselparadies in Kenia fürchtet Folgen von gigantischem Raffinerieprojekt

Tourismus oder Industrie? Umwelt oder Öl? Der Startschuss für das größte Industrieprojekt aller Zeiten im ostafrikanischen Kenia bring die malerische Insel Lamu in eine Zwickmühle. Während sich die Bewohner des auch bei Prominenten beliebten Eilands durch die geplante Mega-Raffinerie teils überrumpelt fühlen, setzt die Regierung auf Fortschritt. Getrübt wird die Hoffnung auf Aufschwung und zehntausende Arbeitsplätze allerdings auch von der Sorge um wertvolle Ökosysteme.

"Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent

Ein "katastrophales Jahr" für die Gletscher in der Schweiz: Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben die anhaltende Gletscherschmelze in dem Alpenland weiter beschleunigt. Die Schweizer Gletscher verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Damit wurde 2026 der zweitstärkste Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet.

Neuer Rekord: Erneuerbare decken 61 Prozent des Stromverbrauchs bis Ende September

Die Bedeutung erneuerbarer Energien in Deutschland steigt: Trotz eines wachsenden Stromverbrauchs - unter anderem für Klimatisierung während der Hitzewellen im Sommer - erreichte der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Stromverbrauch in den ersten drei Quartalen des Jahres knapp 61 Prozent. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor und ist demnach "ein neuer Rekord".

Textgröße ändern: