Pallade Veneta - Klima-Allianz: Energiewende in aktueller Krise entschlossen vorantreiben

Klima-Allianz: Energiewende in aktueller Krise entschlossen vorantreiben


Klima-Allianz: Energiewende in aktueller Krise entschlossen vorantreiben
Klima-Allianz: Energiewende in aktueller Krise entschlossen vorantreiben / Foto: Richard BOUHET - AFP/Archiv

Im Vorfeld des Petersberger Klimadialogs in Berlin hat die Klima-Allianz Deutschland dazu aufgerufen, die Energiewende national und international entschlossener voranzutreiben. "Da die Klimakrise und die geopolitische Abhängigkeit von Öl und Gas zu einem Sicherheitsrisiko für Wirtschaft und Gesellschaft geworden sind, schützt eine beschleunigte Energiewende Deutschland nicht nur vor steigenden Kosten, sondern stärkt auch die nationale Widerstandsfähigkeit", erklärte die Organisation am Montag.

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"Nur wenn Deutschland gemeinsam mit seinen Partnerländern den internationalen Klimaschutz stärkt und sich für mehr globale Klimafinanzierung einsetzt, lassen sich die globalen Risiken der Klimakrise wirksam begrenzen", mahnte die Klima-Allianz weiter. Am Petersberger Klimadialog nehmen am Dienstag und Mittwoch hochrangige Vertreterinnen und Vertreter von mehr als 30 Staaten teil. Es geht dabei um Weichenstellungen für die UN-Klimakonferenz im November im türkischen Antalya.

"Die aktuelle fossile Energiekrise macht deutlich, wie riskant die Abhängigkeit von Kohle, Öl und Gas ist", betonte die Klimachefin des WWF Deutschland, Viviane Raddatz. "Doch anstatt die dringend notwendige Abkehr von den fossilen Energien und den Ausbau der erneuerbaren Energien sowie die Elektrifizierung konsequent voranzutreiben, bremst die Bundesregierung mit den aktuellen energiepolitischen Plänen die Energiewende aus", kritisierte Raddatz weiter. Der WWF gehört ebenso wie mehr als 150 weitere Organisationen der Klima-Allianz an.

Zuverlässige finanzielle Unterstützung für den globalen Süden bei Klimaschutz und Anpassung an Klimafolgen forderte Jan Kowalzig von Oxfam. Er warnte vor einem Bruch des deutschen Versprechens, jährlich mindestens sechs Milliarden Euro aus Haushaltsmitteln für internationale Klimafinanzierung bereitzustellen. Auf der UN-Konferenz 2024 in Baku war beschlossen worden, die Mittel dafür international massiv aufzustocken.

Die Geschäftsführende Vorständin der Klima-Allianz, Christiane Averbeck, mahnte mit Blick auf die UN-Konferenz an, die Zivilgesellschaft einzubeziehen. "Damit auf den Weltklimakonferenzen echte Durchbrüche gelingen, braucht es den starken Rückenwind der Menschen", erklärte sie in Berlin. "Die Bundesregierung muss sich mit Blick auf die Vorbereitungen der Konferenz in Antalya dafür stark machen, dass zivilgesellschaftliche Stimmen gehört werden und engagierte Menschen frei, sicher und auf Augenhöhe die internationale Klimapolitik mitgestalten können."

B.Fortunato--PV

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