Pallade Veneta - Buckelwal vor Insel Poel: Retter wollen mehr als hundert Meter lange Rinne graben

Buckelwal vor Insel Poel: Retter wollen mehr als hundert Meter lange Rinne graben


Buckelwal vor Insel Poel: Retter wollen mehr als hundert Meter lange Rinne graben
Buckelwal vor Insel Poel: Retter wollen mehr als hundert Meter lange Rinne graben / Foto: Danny GOHLKE - AFP/Archiv

Im Fall des seit dreieinhalb Wochen in einer Bucht vor der Ostseeinsel Poel festliegenden Buckelwals setzt die private Rettungsinitiative nun auf einen mehr als hundert Meter langen Kanal. Dadurch solle eine Verbindung zwischen dem seit Montag an einer sehr flachen Stelle auf einer Landzunge feststeckenden Tier und tieferem Fahrwasser geschaffen werden, sagte der Leiter des Arbeiter- und Taucherteams der Initiative, der Unternehmer Fred Babbel, am Donnerstag vor Ort vor Medienvertretern.

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Seinen Angaben zufolge dürften die Arbeiten an der 110 Meter langen Rinne "gut zwei Tage" dauern. Unklar ist demnach noch, wie der Wal gegebenenfalls durch diese gelangen könnte und was weiter passiert. Derzeit werde noch an einem Konzept gearbeitet, fügte Babbel hinzu.

Seit der vergangenen Woche dulden die Behörden den von der Privatinitiative um zwei Unternehmer gestarteten Rettungsversuch für das von Experten bereits aufgegebene und mutmaßlich schwerkranke Tier, das seit Anfang März vor der Ostseeküste umherirrte und dabei wiederholt strandete.

Das Konzept der Initiative sah ursprünglich vor, den Wal mit einem System aus Luftkissen und Pontons zu heben und ihn in die Nordsee zu schleppen. Dieses gilt aufgrund der Entwicklungen der vergangenen Tage inzwischen aber als überholt. Am Montag schwamm sich das wochenlang fast regungslos daliegende Tier bei Hochwasser überraschend kurz frei, bevor es in einem sehr flachen Buchtbereich wieder aufsetzte.

F.Abruzzese--PV

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