Pallade Veneta - USA lockern Umweltauflagen für Kühlschränke und Klimaanlagen aus Biden-Zeit

USA lockern Umweltauflagen für Kühlschränke und Klimaanlagen aus Biden-Zeit


USA lockern Umweltauflagen für Kühlschränke und Klimaanlagen aus Biden-Zeit
USA lockern Umweltauflagen für Kühlschränke und Klimaanlagen aus Biden-Zeit / Foto: Kent NISHIMURA - AFP

Die USA lockern ihre Umweltauflagen für Kühlschränke und Klimaanlagen. US-Präsident Donald Trump nannte die Vorschriften zur Begrenzung des Treibhausgas-Ausstoßes solcher Geräte am Donnerstag "lächerlich, unnötig und teuer". Ohne die Regeln aus der Zeit seines Vorgängers Joe Biden könnten die US-Bürger viel Geld sparen, argumentierte Trump. Die Geräte würden zudem besser funktionieren.

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Trump und der von ihm ernannte Chef der Umweltbehörde EPA, Lee Zeldin, sprachen von einem wichtigen Schritt zum Bürokratieabbau. Er ermögliche Einsparungen von 2,4 Milliarden Dollar (rund zwei Milliarden Euro).

Die EPA will dafür die Auflagen zum Einsatz teilfluorierter Kohlenwasserstoffe (HFKW) lockern, die als Kältemittel in Kühlschränken und Klimaanlagen eingesetzt werden. Sie sind deutlich klimaschädlicher als Kohlendioxid (CO2).

Supermarktketten und andere Unternehmen sollen nun mehr Zeit erhalten, um die Nutzung von HFKW auslaufen zu lassen, wie es ein Gesetz von 2023 vorschreibt. Zudem sollen die Grenzwerte hochgesetzt werden. Gelockert werden auf Druck der Industrie überdies die Vorschriften gegen sogenannte Leckagen, also den Austritt von HFKW, bei Kühltransporten.

Trump bezeichnet Vorschriften zum Klimaschutz immer wieder als kostspieligen "Betrug". Umwelt- und Gesundheitsorganisationen hatten Zeldin und die Umweltbehörde EPA im Februar verklagt, nachdem sie in Absprache mit Trump die sogenannte Gefährdungsfeststellung gekippt hatten, wonach Treibhausgase gesundheitsschädlich sind. Damit schaffte die EPA Auflagen für Auto-Emissionen ab.

H.Lagomarsino--PV

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